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	<title>Sachsen CDU Politik &#187; Ministerpräsident Stanislaw Tillich</title>
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	<description>Wir wissen, wo&#039;s lang geht. — Für ein starkes Sachsen!</description>
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		<title>Sebastian Fischer: Erfahrung zählt &#8211; Initiative 5000 mal 50</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 05:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Landtagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[MdL Sebastian Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherpolitischer Sprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ältere Arbeitnehmer wechseln nicht mehr so häufig den Betrieb. Dadurch können Betriebe eine besondere Vielfalt in ihre Personalstruktur bringen. "Auch auf das Betriebsklima kommt es an", ergänzt Sebastian Fischer, Landtagsabgeordneter von Großenhain. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">Sachsens Gemeinschaftsinitiative „5.000 mal 50 – Erfahrung zählt!“ </span></p>
<p>Ältere bringen für jedes Unternehmen Vorteile: Sie haben besonderes Know-how durch ihre Berufs- und Lebenserfahrung und können diese Erfahrungen auch an Jüngere weitergeben. Sie wechseln nicht mehr so häufig den Betrieb und senken damit die Fluktuationskosten. Dadurch können Betriebe eine besondere Vielfalt in ihre Personalstruktur bringen. &#8220;Auch auf das Betriebsklima kommt es an&#8221;, ergänzt Sebastian Fischer, Landtagsabgeordneter von Großenhain und Umgebung, beim Unternehmensbesuch von Ministerpräsident Stanislaw Tillich in der Firma PTFE Nünchritz GmbH &#038; Co. KG.</p>
<p><div id="attachment_822" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.sebastianfischer.info/" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2009/12/mdl-sebastian-fischer-180.jpg" alt="Sebastian Fischer MdL" title="Sebastian Fischer MdL" width="180" height="247" class="size-full wp-image-822" /></a><p class="wp-caption-text">Sebastian Fischer MdL</p></div>Das hochinnovative Unternehmen <a href="http://www.ptfe-nuenchritz.de/pub/d/de/main.htm" title="Wir sind Ihr Partner, wenn es um individuelle Einsatzfälle von Dichtungen und Konstruktionselementen aus PTFE und anderen Hochleistungskunststoffen geht. " target="_blank" class="liexternal">PTFE Nünchritz GmbH &#038; Co. KG</a>, rund um Geschäftsführer Dr. Dirk Harste macht nicht nur durch seine Produkte auf sich aufmerksam. Die Zeichen der Zeit erkennend, kümmert sich die Firma besonders um ihre älteren Mitarbeiter. </p>
<p>Im Rahmen der Sächsischen Gemeinschaftsinitiative &#8220;5000&#215;50 &#8211; Erfahrung zählt&#8221; werden speziell ältere Arbeitssuchende geschult und vermittelt. </p>
<p>Ziel ist es, einen Bewusstseinswandel zu fördern. Während früher ältere Arbeitnehmer in Frührente geschickt wurden, kann es sich heute kaum ein Unternehmen leisten, auf die Erfahrungen der alten zu verzichten. </p>
<p>&#8220;Ein Drittel der Beschäftigten bei der Firma PTFE in <a href="http://www.nuenchritz.de/nuenchritz/idx.asp" title="Seien Sie herzlich willkommen zu Ihrem virtuellen Besuch der Gemeinde Nünchritz" target="_blank" class="liexternal">Nünchritz</a> sind älter als 50 Jahre. Bei den offenen ausgeschriebenen Stellen spielt das Alter der Bewerber keine Rolle, vielmehr sind Bewerber mit viel Erfahrung gefragt&#8221;, informiert Geschäftsführer Dr. Dirk Harste.</p>
<p>&#8220;Um die Beschäftigungsmöglichkeit für Ältere im Freistaat Sachsen zu verbessern, unterstützt die Bundesagentur für Arbeit aktiv die Gemeinschaftsinitiative 5.000 mal 50 – Erfahrung zählt! Die Initiative soll Betriebe ermuntern, mehr Menschen im Alter von über 50 Jahren einzustellen&#8221;, sagte Jutta Cordt, Bundesagentur für Arbeit, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen. </p>
<p><a href="http://www.5000mal50.de/" title="Initiative 5000 mal 50" target="_blank" class="liexternal">Weitere Informationen zur Initiative 5000 mal 50 &#8211; hier klicken.</a><br />
<div id="attachment_2380" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2011/08/2011-08-nuenchritz-fischer-500.jpg" alt="v.l.: Jutta Cordt, (Bundesagentur für Arbeit, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen), Dr. Dirk Harste (Geschäftsführung PTFE), Sebastian Fischer MdL, Ministerpräsident Stanislaw Tillich" title="v.l.: Jutta Cordt, (Bundesagentur für Arbeit, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen), Dr. Dirk Harste (Geschäftsführung PTFE), Sebastian Fischer MdL, Ministerpräsident Stanislaw Tillich" width="500" height="333" class="size-full wp-image-2380" /><p class="wp-caption-text">v.l.: Jutta Cordt, (Bundesagentur für Arbeit, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen), Dr. Dirk Harste (Geschäftsführung PTFE), Sebastian Fischer MdL, Ministerpräsident Stanislaw Tillich</p></div><br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.sebastianfischer.info" target="_blank" class="liexternal">Sebastian Fischer MdL</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lars Rohwer: TechniSat stärkt Dresden als Hightech-Zentrum</title>
		<link>http://www.sachsen-cdu-politik.de/2011-08/lars-rohwer-technisat-staerkt-dresden-als-hightech-zentrum-2375/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 09:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Landtagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[MdB Arnold Vaatz]]></category>
		<category><![CDATA[Mdl Lars Rohwer]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich besuchte das TechniSat Forschungs- und Entwicklungszentrum im Dresdner Westen. Die beiden Wahlkreisabgeordneten Arnold Vaatz (Bundestag) und Lars Rohwer (Landtag) ließen es sich nicht nehmen, ihn dabei zu begleiten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">Ministerpräsident Stanislaw Tillich beeindruckt von TechniSat<br />
</span></p>
<p>„Ich bin sehr stolz, dass die <a href="http://www.technisat.de/index3376.html?nav=Presse,de,10" title="TechniSat Presse" target="_blank" class="liexternal">Firma TechniSat</a> kontinuierlich in den Standort im Dresdner Westen investiert und werde sie auch künftig nach meinen Möglichkeiten unterstützen“, so Lars Rohwer, Landtagsabgeordneter des Dresdner Westens. </p>
<p><div id="attachment_748" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.lars-rohwer.de/" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2009/11/mdl-lars-rohwer-180.jpg" alt="MdL Lars Rohwer aus Dresden: " title="MdL Lars Rohwer aus Dresden: " width="180" height="238" class="size-full wp-image-748" /></a><p class="wp-caption-text">MdL Lars Rohwer aus Dresden: </p></div>Hintergrund: Am 10. August 2011 besuchte der Ministerpräsident Stanislaw Tillich das TechniSat Forschungs- und Entwicklungszentrum im Dresdner Westen. </p>
<p>Die beiden Wahlkreisabgeordneten Arnold Vaatz (Bundestag) und Lars Rohwer (Landtag) ließen es sich nicht nehmen, ihn dabei zu begleiten. </p>
<p>Neben der Vorführung von TechniSat entwickelter Technik, bekamen die Gäste einen Einblick in das Unternehmen. Die Gäste, wie auch der Ministerpräsident zeigen sich beeindruckt. </p>
<p>Mit seinen Besuch wertschätzt Tillich die Leistung des Unternehmens, das seit über 20 Jahren erfolgreich in Deutschland und Europa Produkte herstellt und entwickelt. </p>
<p>Zusätzlich erhielten die Gäste einen Einblick in die modernen Laboreinrichtungen die z.B. der Prüfung der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV / ESD) und der Zuverlässigkeit dienen. </p>
<p>Ebenso berichteten die Dresdner Entwickler, dass sie sich für einen neuen Großauftrag des Volkswagen-Konzerns zur Entwicklung von Radio-Navigationssystemen der nächsten Generation beworben haben. Sollte TechniSat den Auftrag erhalten, könnten 70-100 neue Entwickler eingestellt und damit zusätzliche Arbeitsplätze am Standort Dresden geschaffen werden. </p>
<p>Bereits 1990 wurde das TechniSat Entwicklungszentrum in Dresden gegründet. Der Neubau des Forschungs- und Entwicklungszentrum im Gewerbegebiet Merbitz erfolgte 1994 und wurde seither bereits mehrfach erweitert. </p>
<p>Auf dem 22.000 qm großen Betriebsgelände forschen und entwickeln heute über 300 Mitarbeiter, vorrangig Informatiker und Ingenieure, an Ideen bis hin zu fertigen Produkten. </p>
<p>Mit dem Ausbau des Standort Dresden wurde auch die Forschung und Entwicklung neuer digitaler Produkte der Unterhaltungselektronik und im Bereich Car Entertainment vorangetrieben. </p>
<p>Neben der Eigenmarke entwickelt TechniSat auch Hard- und Softwarelösungen für die Elektronik- und Automobilindustrie. Schon heute ist TechniSat Marktführer in Deutschland im Bereich Digitalreceiver. Diese Stellung verdanken sie der erstklassigen Qualität ihrer Produkte, welche durch Testurteile, wie das der Stiftung Warentest, immer wieder bestätigt wird. </p>
<p>Abschließend sagte Rohwer: Er ist überzeugt, dass das Engagement der Firma TechniSat die Region und den Standort Dresden als Hightech-Zentrum weiter gestärkt haben.<br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.lars-rohwer.de/" title="Lars Rohwer MdL" target="_blank" class="liexternal">Lars Rohwer MdL </a><br />
<br />
<a href="http://www.sachsen-cdu-politik.de/thema/mdl-lars-rohwer/" class="liinternal">Alle Beiträge zu MdL Lars Rohwer auf Sachsen-CDU-Politik.de anzeigen.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sachsen: 10-Punkte-Plan zur aktuellen Energiepolitik</title>
		<link>http://www.sachsen-cdu-politik.de/2011-06/sachsen-10-punkte-plan-zur-aktuellen-energiepolitik-2276/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 13:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sächsische Staatsregierung legte heute EU-Kommissar Günther Oettinger einen 10-Punkte-Plan zur Energiepolitik vor. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU): Dieses Mammutprojekt darf nicht nur durch die nationale Brille betrachtet werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">Sächsische Staatsregierung legt EU-Kommissar Oettinger einen 10-Punkte-Plan zur Energiepolitik vor </span></p>
<p>Dresden. Die Neuausrichtung der Energiepolitik in Deutschland und der Europäischen Union muss eine Balance zwischen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit herstellen. Das haben die Mitglieder der Sächsischen Staatsregierung in ihrer heutigen Kabinettssitzung mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger in einem 10-Punkte-Plan zur Energiepolitik deutlich gemacht. </p>
<p><div id="attachment_375" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2009/08/mp-tillich-portraet_082009-232x300.jpg" alt="CDU-Landesvorsitzender Stanislaw Tillich, Ministerpräsident: " title="CDU-Landesvorsitzender Stanislaw Tillich, Ministerpräsident: " width="232" height="300" class="size-medium wp-image-375" /><p class="wp-caption-text">CDU-Landesvorsitzender Stanislaw Tillich, Ministerpräsident: </p></div>„Dieses Mammutprojekt darf nicht nur durch die nationale Brille betrachtet werden. Ganz im Gegenteil: Damit die Ergebnisse unserer politischen Weichenstellungen deutsche Unternehmen nicht im Wettbewerb zurückwerfen, müssen Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen und Steigerung der Energieeffizienz im europäischen und internationalen Verbund mit Augenmaß vorangetrieben werden“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich. </p>
<p><span class="zwues">10-Punkte-Plan zur aktuellen Energiepolitik </span></p>
<p><strong>1. Europäische Energiepolitik </strong></p>
<p>Der Sächsischen Staatsregierung ist wichtig, dass nach dem Scheitern der Kopenhagener Klimakonferenz im Dezember 2009 die erfolgreiche Suche nach einem internationalen Konsens für die Zeit nach Auslaufen des ‚Kyoto-Protokolls’ an erster Stelle bei den Energieaußenbeziehungen der EU steht. Die EU-Kommission will in den kommenden Monaten die EU-Energieaußenbeziehungen definieren und einen Energie-Fahrplan vorlegen. Dieser soll Wege für eine sichere, bezahlbare und emissionsarme Energieversorgung bis 2050 aufzeigen.</p>
<p><strong>2. Nachhaltige Energiepolitik/Energieversorgung </strong></p>
<p>Es darf keine zusätzlichen Lasten für Unternehmen geben, die im internationalen Wettbewerb stehen.</p>
<p>Der einheimische Energieträger Braunkohle trägt schon heute wesentlich zur Sicherung einer wirtschaftlichen Energieversorgung in Deutschland bei. Das gilt insbesondere im Rahmen des von der Bundesregierung geplanten Umbaus des Energiesystems.</p>
<p>Bei der zukünftigen Energieversorgung Deutschlands kann, auch unter Berücksichtigung der Energieträger Erdgas und Mineralöl, mittelfristig auf die Nutzung der Braunkohle nicht verzichtet werden. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Strom- und Wärmeerzeugung soll dabei deutlich steigen. In knapp zehn Jahren soll mindestens ein Drittel des Bruttostromverbrauchs im Freistaat Sachsen aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.</p>
<p>Die Klimaschutzziele der EU dürfen eine Verstromung der Braunkohle nicht behindern. Regelungen für energiebezogene Steuern, Abgaben und Umlagen dürfen nicht verschärft werden.</p>
<p><strong>3. Energieeffizienz von Gebäuden </strong></p>
<p>Die EU hat gerade erst ihre Anforderungen an die Energieeinsparung an Gebäuden formuliert. Sachsen konzentriert sich darauf, bei ihrer Umsetzung in nationales Recht eigene Interessen einzubringen.</p>
<p>Im Gebäudebestand unterstützt Sachsen keine Festlegung von verbindlichen Sanierungszyklen. Wenn ohnehin Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, sollen sie grundsätzlich wirtschaftlich und energetisch sein. Dabei verweisen die Kabinettsmitglieder darauf, dass in Sachsen mehr Mietwohnungen angeboten als nachgefragt würden. Die erzielbaren Mieten seien dadurch und aufgrund der Einkommensverhältnisse relativ niedrig. Öffentliche Hand, private Hausbesitzer und Mieter sind nicht beliebig belastbar. Die energetischen Anforderungen an Bestandsgebäuden haben sich an der Wirtschaftlichkeit zu orientieren.</p>
<p><strong>4. Braunkohle als Energieträger </strong></p>
<p>Die Braunkohlenutzung ist mittel- bis langfristig nicht verzichtbar, weil sie stabil, kostengünstig und sicher verfügbar ist. Die Rahmenbedingungen (Emissionshandel, Emissionsreduzierungsziele) auf nationaler und europäischer Ebene dürfen die energetische und stoffliche Nutzung der Braunkohle nicht behindern.</p>
<p><strong>5. Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) </strong></p>
<p>Die CCS-Technologien bieten die Möglichkeit, die Braunkohleverstromung mit deutlich geringeren CO<sub>2</sub>-Emissionen durchzuführen. Darüber hinaus ist CCS auch für andere Emittenten von Bedeutung. Daher ist es wichtig, ein CCS-Gesetz zu verabschieden, das den unverzüglichen Bau von Pilotanlagen in Deutschland ermöglicht. Wenn es in Deutschland auf absehbare Zeit nicht gelingt, CO<sub>2</sub> in saline Aquifere einzulagern, kommen exterritoriale Lagerstätten in Frage.</p>
<p><strong>6. CO<sub>2</sub>-Zertifikatehandel: Stand und Verbesserungsbedarf </strong></p>
<p>Die Sächsische Staatsregierung bittet EU-Kommissar Oettinger, die in der Emissionshandelsrichtlinie enthaltenen Möglichkeiten für eine deutlich vereinfachte Berichterstattung für CO<sub>2</sub>-Klein- und Kleinstemittenten aktiv zu nutzen. Die Monitoring-Verordnung der EU-Kommission, die derzeit erarbeitet wird, macht dies möglich.</p>
<p>Die Kabinettsmitglieder bitten Günther Oettinger außerdem darum, sich dafür einzusetzen, dass das europäische Beihilferecht einer kostenlosen CO<sub>2</sub>-Zertifikatezuteilung an Unternehmen, die im weltweiten Wettbewerb stehen und ihren Standort verlagern könnten, nicht im Wege steht.</p>
<p>Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsanlagen zur innovativen stofflichen Nutzung von Kohle und Biomasse sollten CO<sub>2</sub>-Emissionsberechtigungen kostenlos zugeteilt bekommen.</p>
<p><strong>7. CO<sub>2</sub>-Reduktion: Klimaschutzziele der EU und auf internationaler Ebene </strong></p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass bei einem Ausstieg aus der Kernenergienutzung die Verstromung der sächsischen Braunkohle zwischenzeitlich mehr Gewicht erhält. Ein Anstieg der CO<sub>2</sub>-Emissionen ist deshalb nicht auszuschließen. Sachsen ist an einer maßvollen Anpassung der Klimaziele interessiert. Dies ist bei den Folgeverhandlungen zum Kyoto-Protokoll zu berücksichtigen.</p>
<p><strong>8. Energieforschung </strong></p>
<p>Energieforschung und –entwicklung – insbesondere auf dem Gebiet der „Sauberen Kohlechemie“ &#8211; müssen verstärkt werden, um den Umbau des Energiesystems zu schaffen und gleichzeitig die Sicherheit der Energieversorgung jederzeit zu wettbewerbsfähigen und sozial verträglichen Preisen zu gewährleisten.</p>
<p>Sachsen verfügt in Dresden und Freiberg über das Potenzial, entlang der gesamten Wertschöpfungskette die nächste Batteriegeneration zu erforschen. Diese Lithium-Schwefel-Batterien versprechen einen weit höheren Wirkungsgrad als Lithium-Ionen-Batterien. Eine gezielte Förderung könnte die Energiekompetenz Europas erheblich steigern.</p>
<p><strong>9. Transparenzstelle in Ljubljana (Europäische Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden – ACER) </strong></p>
<p>Die Absicht, ACER aufgrund des Vorschlags für eine Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiemarktes einzurichten, wird von der Sächsischen Staatsregierung begrüßt. Um jedoch mehrfache Datenerhebungen gleicher Art zu vermeiden, sollten bestehende Strukturen aufgegriffen und fortentwickelt werden.</p>
<p>Es gibt Überlegungen, an den Handelsplätzen ACER-Verbindungsbüros einzurichten. Die Sächsische Staatsregierung hat gegenüber Kommissar Oettinger dafür geworben, Leipzig als Standort für ein solches Verbindungsbüro auszuwählen. Leipzig ist dafür prädestiniert, weil an der dortigen EEX nicht nur der Stromhandel, sondern als Alleinstellungsmerkmal in der EU auch der CO<sub>2</sub>-Zertifikatehandel und der Handel mit Gas stattfinden.</p>
<p><strong>10. Energienetzausbau und europäisches Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ </strong></p>
<p>Für eine deutlich stärkere Nutzung erneuerbarer Energien ist ein rascher Umbau des Energiesystems erforderlich. Dieser ist auch mit Eingriffen in die Natur verbunden. Der Energienetzausbau kann in einzelnen Fällen dazu führen, dass erhebliche Beeinträchtigungen der Erhaltungsziele des Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ nicht von vornherein auszuschließen sind. Für diese Fälle sieht die FFH-Richtlinie Ausnahmeregelungen vor. Sie ermöglichen eine Realisierung des Vorhabens, wenn keine Alternative vorhanden ist und zwingende Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses vorliegen.</p>
<p>Eine frühzeitige Berücksichtigung der Naturschutzbelange im Planungsprozess und die bestehenden Ausnahmeregelungen sichern ein bestmögliches Miteinander beider Zielstellungen.</p>
<p>EU-Kommissar Oettinger wurde gebeten, auch hierfür einen speziellen Leitfaden in Kooperation mit den betroffenen Verbänden zu erarbeiten.</p>
<p><strong>Darüber hinaus</strong> machten die sächsischen Kabinettsmitglieder ihrem Gast aus Brüssel deutlich, dass auch ab 2014 – wenn die sächsischen Regionen Dresden, Leipzig und Chemnitz wegen ihres dann voraussichtlich deutlich über dem Schwellenwert liegenden Bruttoinlandsprodukts nicht mehr zu den EU-Höchstfördergebieten zählen werden – eine angemessene und gerechte Übergangsförderung gefunden werden muss. „Sie sollte in ihrer Höhe nicht weniger als zwei Drittel der bisherigen Förderung betragen. </p>
<p>Auch die Region Leipzig, die bereits in der laufenden Förderperiode eine Übergangsförderung erhält, muss unbedingt weiter bedacht werden“, sagte Tillich. Dem Freistaat Sachsen stehen für die Förderperiode 2007 bis 2013 folgende Mittel zur Verfügung: 3,1 Milliarden Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 870 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und eine Milliarde Euro für die Förderung des ländlichen Raumes.</p>
<p>„Wir sind außerordentlich dankbar für diese finanzielle Förderung, da wir damit zu wirtschaftsstärkeren Regionen aufschließen und den Freistaat Sachsen zu dem machen konnten, was er heute ist: ein erfolgreicher Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mit einer hervorragenden Infrastruktur“, sagte der Ministerpräsident. Heute gebe es jedoch beispielsweise in Rumänien und Bulgarien Regionen, die nur etwa ein Drittel des sächsischen Bruttoinlandsprodukts aufwiesen und damit wesentlich ärmer seien als Sachsen. </p>
<p>„Diese Verschiebung und der Rückgang der Fördermittel aus dem Solidarpakt 2 könnten aber zur Folge haben, dass wir unseren Motor abwürgen und in unserer Entwicklung wieder zurück fallen“, unterstrich Tillich die Notwendigkeit einer Übergangsförderung ab 2014.  </p>
<p><em>Quelle: </em><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/" target="_blank" class="liexternal">Medienservice</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kabinett beschließt Standortkonzeption für Sachsen</title>
		<link>http://www.sachsen-cdu-politik.de/2011-01/kabinett-beschliesst-standortkonzeption-fuer-sachsen-1983/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 16:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland]]></category>
		<category><![CDATA[Innenminister Markus Ulbig]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen Standortkonzeption]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsmodernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzept der Staatsregierung zur Neuordnung der Behördenstandorte mit Anlagen. „Mit dem Beschluss der Standortkonzeption haben wir das Fundament für eine effiziente und moderne Behördenstruktur geschaffen“, erklärte Ministerpräsident Stanislaw Tillich. „Darauf aufbauend gestalten wir bis 2020 eine Verwaltung, die der demografischen Entwicklung, den neuen Kommunikationswünschen der Bürger und den finanziellen Möglichkeiten gleichermaßen Rechnung trägt. Der Staat wird schlanker und mobiler, bürger- und unternehmerfreundlicher. Gleichzeitig war für uns eine räumlich ausgewogene Struktur- und Regionalpolitik maßgeblich.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">Standortkonzeption für die zukünftige Behördenstruktur in Sachsen</span><br />
<em>(In den Anlagen unten finden Sie eine karthografische Übersicht sowie das Konzept)</em></p>
<p>Dresden. Das Sächsische Kabinett hat heute mit der Verabschiedung einer bis zum Jahr 2020 reichenden Standortkonzeption die Weichen für die zukünftige Behördenstruktur im Freistaat Sachsen gestellt. Sinkende Einwohnerzahlen, rückläufige Einnahmen und ein zunehmender Wettbewerb um Unternehmensansiedlungen und gut ausgebildete Fachkräfte sind Herausforderungen, denen sich die Sächsische Staatsregierung schon frühzeitig stellt.</p>
<p>Deshalb haben sich die Regierungsparteien in ihrer Koalitionsvereinbarung darauf verständigt, alle laufenden und künftigen Projekte der Verwaltungsmodernisierung im Rahmen einer umfassenden Staatsmodernisierung aufeinander abzustimmen. Die nun vorgestellte Konzeption zur Schaffung zukunftsfester Verwaltungsstrukturen ist dabei ein wichtiger Schritt. Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat die Ressorts beauftragt, bis 31. März einen detaillierten Zeit- und Kostenplan vorzulegen.</p>
<p>„Mit dem Beschluss der Standortkonzeption haben wir das Fundament für eine effiziente und moderne Behördenstruktur geschaffen“, erklärte Ministerpräsident Tillich. „Darauf aufbauend gestalten wir bis 2020 eine Verwaltung, die der demografischen Entwicklung, den neuen Kommunikationswünschen der Bürger und den finanziellen Möglichkeiten gleichermaßen Rechnung trägt. Der Staat wird schlanker und mobiler, bürger- und unternehmerfreundlicher. Gleichzeitig war für uns eine räumlich ausgewogene Struktur- und Regionalpolitik maßgeblich.“</p>
<p>Zentrale Zielstellungen des von der Staatsregierung beschlossenen Standortkonzepts sind mehr Service und Effizienz in der Verwaltung. Das sich verändernde Kommunikationsverhalten der Bürger, die Erwartungen der Wirtschaft, die demografischen Herausforderungen und die finanziellen Rahmenbedingungen sollen in Einklang gebracht werden.<br />
<br />
Auch die Möglichkeiten der neuen Technologien leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Bis 2020 sollen so in Sachsen wesentliche Bereiche der Kommunikation zwischen Bürger oder Unternehmer und Amt ohne Behördengang zu erledigen sein. Diese Vision wird etwa durch den weiteren Ausbau der einheitlichen Behördenrufnummer „D115“ und die qualitative Weiterentwicklung des Serviceportals „Amt24“ bis hin zum Aufbau ganz neuer Kommunikationsformen wie möglicherweise Bürgerterminals in die Praxis umgesetzt. Dadurch ist eine Anpassung der Behördenstrukturen ohne spürbare Nachteile für die Bürger möglich.</p>
<p>Unter diesen Aspekten haben die Ressorts ihre Behörden auf Effizienz- und Synergiepotenziale untersucht. Die neue gemeinsame Standortkonzeption wurde anschließend durch den Kabinettsausschuss Staatsmodernisierung unter Federführung des Staatsministeriums der Justiz und für Europa erarbeitet. </p>
<p>Staatsminister Jürgen Martens: „Wir wollen die Zukunft Sachsens heute aktiv gestalten, damit wir morgen nicht den Ereignissen hinterherlaufen müssen. Mit der Verabschiedung der Standortkonzeption ist es – wohl bisher bundesweit einmalig – gelungen, die speziellen Überlegungen der einzelnen Ministerien zu ihren Standorten und Strukturen mit den wirtschaftlichen und landesentwicklungspolitischen Zielvorstellungen zu verknüpfen. Damit haben wir gemeinsam eine langfristig tragfähige Gesamtperspektive für alle Regionen des Freistaates geschaffen und einen Rückzug von Justiz und Verwaltung aus dem ländlichen Bereich auch für die Zukunft vermieden.“</p>
<p>Neben den Kriterien der Bürger- und Wirtschaftsfreundlichkeit sowie der Anpassung an die finanziellen und demografischen Rahmenbedingungen standen regional- und strukturpolitische Überlegungen im Fokus des Standortkonzepts. Dabei galt es insbesondere,</p>
<p>    * die bestmögliche Erreichbarkeit der betreffenden Behörden für den Bürger,<br />
    * eine regional ausgewogene Verteilung der Verwaltungsstandorte<br />
    * bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der zur Verfügung stehenden Immobilien</p>
<p>sicherzustellen.</p>
<p>Die Standortkonzeption beinhaltet folgende zentrale Entscheidungen:</p>
<p><strong>Justiz</strong><br />
Die Justiz bleibt auch in den ländlichen Regionen bürgernah und setzt mit der Aufwertung des Landgerichts Görlitz ein Zeichen für den grenznahen Bereich. Das Landgericht Bautzen und die dazugehörige Staatsanwaltschaft sowie fünf Amtsgerichte bleiben als Justizstandort erhalten, werden aber zu Zweigstellen bzw. Außenkammern anderer Gerichte. </p>
<p>Geschlossen werden die Außenkammer des Landgerichtes Zwickau in Plauen sowie die Zweigstellen des Amtsgerichts Grimma in Wurzen und der Staatsanwaltschaften Bautzen und Görlitz in Hoyerswerda bzw. Zittau. Das Amtsgericht Annaberg wird nach Marienberg verlegt. Damit wird eine zukunftsfeste und einheitliche Gerichtsstruktur geschaffen. Weitere Entscheidungen ergingen zu den Standorten von Justizvollzugseinrichtungen. So sollen die Justizvollzugsanstalten Zeithain und Zwickau perspektivisch durch eine neue Justizvollzugsanstalt Südwestsachsen ersetzt werden. Entgegen anderslautender Befürchtungen bleibt die JVA Torgau erhalten.</p>
<p><strong>Finanzen</strong><br />
Die Finanzverwaltung bleibt im gesamten Freistaat präsent. In jedem Landkreis gibt es zukünftig ein Finanzamt, in den kreisfreien Städten jeweils zwei, ein weiterer Standort nimmt zentralisierte Aufgaben war.</p>
<p>Finanzminister Georg Unland: „Ein gut erreichbarer und attraktiver Standort bietet Vorteile für Bürger und Unternehmer. Die Finanzverwaltung wird auch unabhängig von den Standorten in Zukunft moderne Dienstleistungen anbieten und für den Bürger ansprechbar sein.“</p>
<p>Die Entscheidungen für die zukünftigen Standorte der Finanzämter wurden nach einem umfangreichen Kriterienkatalog getroffen. Wichtig war dabei die zentrale Lage des künftigen Standortes im Landkreis, damit das Finanzamt für Besucher und Bedienstete gut erreichbar ist. Im Ergebnis der Umstrukturierung sollen Finanzämter entstehen, die durch ihre Größe alle fachlichen Aufgaben erfüllen können und in angemessenen Immobilien untergebracht sind.</p>
<p>In einem ersten Schritt zur Verwaltungsmodernisierung wurden zu Anfang des Jahres das Landesamt für Finanzen und die Oberfinanzdirektion zum Landesamt für Steuern und Finanzen zusammen gelegt. Von den bisher drei Standorten des Landesamtes wird Dresden zum Hauptsitz, bleibt Chemnitz erhalten, während der Standort Leipzig bis 2020 sozialverträglich aufgelöst wird.</p>
<p><strong>Die Sächsische Aufbaubank</strong> – Förderbank (SAB) soll ihren Sitz nach Leipzig verlegen. Das stärkt die Stadt Leipzig als Finanzplatz dauerhaft, indem hier gezielt Einrichtungen des Finanz- und Börsensektors (z. B. auch die Strombörse EEX) konzentriert werden.</p>
<p><strong>Polizei</strong><br />
Die neue Struktur der Polizei entspricht nach wie vor dem hohen Sicherheitsbedürfnis der Bürger. Im ganzen Land sorgen Standorte der Polizei für Präsenz und die notwendige Einsatzbereitschaft.<br />
Die Anzahl der Polizeidirektionen wird von sieben auf fünf reduziert. Dabei werden die Direktionen Oberes Elbtal-Osterzgebirge und Dresden sowie Westsachsen und Leipzig zusammengeführt. Unter Beachtung des Prinzips der Einräumigkeit der Verwaltung werden zudem die örtlichen Zuständigkeiten der neuen Polizeidirektionen angepasst. Von den bisher 72 Polizeirevieren (51 Führungsreviere sowie 21 nachgeordnete Reviere) werden 41 erhalten bleiben; an den übrigen Standorten werden neben Bürgerpolizisten Kräfte der fortbestehenden Reviere (z. B. Kriminaldienst) ihren Dienst verrichten.</p>
<p>Staatsminister Markus Ulbig: “Erfolgreiche Polizeiarbeit bedeutet Sicherheit für die Bürger. Die sächsische Polizei hat mittlerweile einen Leistungsstand erreicht, der mit dem der westdeutschen Bundesländer vergleichbar ist. Sachsen soll weiterhin eines der sichersten Länder in Deutschland bleiben. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Polizei mit dem gesellschaftlichen Wandel Schritt halten. Auf Höhe der Zeit zu bleiben heißt auch, Bestehendes und scheinbar Bewährtes zu hinterfragen. </p>
<p>Das heute vorgelegte Organisationsmodell bildet die Grundlage für langfristige Planungssicherheit und eine deutliche Präsenz der Polizei in Sachsen. Die Anzahl der Streifenbeamten wird beibehalten. Die Bürgerpolizisten bleiben als unmittelbare Ansprechpartner vor Ort erhalten. Ihre Anzahl wird leicht erhöht. Führung, Stab und Verwaltung werden um ca. 30 Prozent reduziert. Damit stärken wir die sichtbare Präsenz der Polizei auf der Straße.“</p>
<p><strong>Rechnungshof</strong><br />
Es wird vorgeschlagen, den Sitz des Sächsischen Rechnungshofes nach Döbeln zu verlegen.</p>
<p><strong>Landesdirektionen</strong><br />
Die drei Landesdirektionen werden zu einer Landesdirektion Sachsen mit Sitz des Präsidenten in Chemnitz sowie zwei Standorten in Dresden und Leipzig zusammengefasst. Im Koalitionsvertrag hatten sich die sächsischen Regierungsparteien auf eine Zusammenfassung der Landesdirektionen verständigt. Dieser Schritt wird nun vollzogen. Unabhängig davon wird der Prozess der Aufgabenkritik und Struktur- und Prozessoptimierung fortgeführt.</p>
<p><strong>Verkehr</strong><br />
Die Straßenbauverwaltung wird in Form einer effizienteren Struktur neu aufgestellt. Aus dem derzeitigen Autobahnamt in Dresden sowie den sachsenweit fünf Straßenbauämtern (Bautzen, Chemnitz, Leipzig, Meißen-Dresden, Plauen) mit ihren drei Zweigstellen (Döbeln, Dresden, Bad Schlema) wird das Landesamt für Straßenbau und Verkehr gegründet. Dieses wird regional ausgewogen neben der Zentrale in Dresden über fünf Niederlassungen in der Fläche verfügen (Bautzen, Leipzig, Meißen, Plauen, Zschopau). Diese neue, optimierte Struktur stellt sicher, dass eine landesweit ausgewogene und standortnahe Betreuung der Straßennetze garantiert ist.</p>
<p><strong>Umwelt und Landwirtschaft</strong><br />
Teilbereiche des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und der Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) aus dem Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft werden auf Nossen konzentriert. Dort entsteht der zentrale Laborstandort für Sachsen als das „Grüne Zentrum Nossen“.</p>
<p><strong>Kultus und Sport</strong><br />
Das Sächsische Bildungsinstitut und die Regionalstelle Dresden der Sächsischen Bildungsagentur werden räumlich zusammen geführt und sind künftig in einem Haus der Bildung in Freital ansässig.</p>
<p><strong>Weitere Standortentscheidungen</strong><br />
Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt wird in Tharandt, Schloss Grillenburg, angesiedelt. Das Landesamt für Archäologie hat im Sinne einer weiteren Stärkung von Chemnitz als zentralem Standort der sächsischen Archäologie künftig seinen Sitz in Chemnitz. Damit können zugleich Synergien mit dem im ehemaligen Kaufhaus Schocken einzurichtenden „Haus der Archäologie“ genutzt werden. </p>
<p><strong>Anlagen:</strong></p>
<p><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/assets/download/89985" target="_blank" class="liexternal">Karthografische Übersicht Staatsmodernisierung</a></p>
<p><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/assets/download/90002" target="_blank" class="liexternal">Konzept der Staatsregierung zur Neuordnung der Behördenstandorte</a></p>
<p><em>Quelle: </em><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien" target="_blank" class="liexternal">Medienservice</a></p>
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		<item>
		<title>Tillich: Wir halten Wort &#8211; Sachsens Doppelhaushalt 2011/2012</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 19:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Landtagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelhaushalt 2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>

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		<description><![CDATA[Tillich: "Investitionen in den Kommunen stärken - Fokus auf Bildung und Infrastruktur". November-Steuerschätzung 2010: Insgesamt wird die Investitionsfähigkeit der Kommunen gegenüber dem Regierungsentwurf im Doppelhaushalt 2011/2012 um 211 Millionen Euro gestärkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>November-Steuerschätzung 2010: Mehreinnahmen durch Konjunkturerholung &#8211; kräftige Zuwächse für sächsische Kommunen</strong></p>
<p><span class="zwues">Tillich: Investitionen in den Kommunen stärken &#8211; Fokus auf Bildung und Infrastruktur</span></p>
<p>Dresden. Staatsminister Prof. Dr. Georg Unland hat am heutigen Mittwoch dem sächsischen Kabinett die regionalisierten Ergebnisse der November-Steuerschätzung vorgestellt.</p>
<p>Für den Sächsischen Staatshaushalt lassen die Schätzergebnisse für 2010 Steuereinnahmen in Höhe von 9.946 Millionen Euro erwarten. Dies sind zwar 554 Millionen Euro mehr als im Mai 2010 prognostiziert, aber noch immer 276 Millionen Euro weniger als im vom Landtag beschlossenen Haushaltsplan 2010 veranschlagt.</p>
<p>Für die Jahre 2011 und 2012 ist mit Steuereinnahmen von 9.713 Millionen Euro und 10.217 Millionen Euro zu rechnen. „Gegenüber 2010 sind die Erwartungen für das Jahr 2011 niedriger, weil wir mit einer Rückzahlung innerhalb des Länderfinanzausgleichs in dreistelliger Millionenhöhe rechnen müssen“, ergänzte der Finanzminister. Gegenüber dem Regierungsentwurf des Doppelhaushaltes 2011/2012 bedeutet dieses Ergebnis Mehreinnahmen von 162 Millionen Euro in 2011 und 314 Millionen Euro in 2012.</p>
<p>Ursächlich für diese gute Entwicklung ist die unerwartet starke konjunkturelle Erholung in Deutschland. „Die aktuellen Ergebnisse sind zweifelsohne erfreulich, aber kein Grund für übertriebene Erwartungen. Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise werden in den öffentlichen Haushalten noch auf Jahre spürbar bleiben. Das Vorkrisenniveau wird der Freistaat Sachsen bei den Steuereinnahmen in den nächsten zwei Jahren nicht erreichen“, machte der Finanzminister deutlich.</p>
<p><span class="zwues">Kommunen</span></p>
<p>Über kräftig steigende Einnahmen können sich die Kommunen in Sachsen freuen. In 2010 werden sie Steuereinnahmen in Höhe von 2.256 Millionen Euro erzielen, 156 Millionen Euro mehr als im Mai vorhergesagt. Mit 2.364 Millionen Euro für 2011 und 2.473 Millionen Euro für 2012 liegen die Prognosen für die kommenden Jahre um 215 Millionen Euro und 195 Millionen Euro über der Mai-Steuerschätzung.</p>
<p><span class="zwues">Investitionspakete und Hochwasser</span></p>
<p>Zur Verwendung der Steuermehreinnahmen hat sich die Staatsregierung mit den Regierungsfraktionen von CDU und FDP auf einen Verteilungsschlüssel geeinigt. Neben der Finanzierung unabwendbarer Mehrausgaben, wie z.B. durch die Bafög-Erhöhung, werden zur Deckung der Hochwasserkosten in 2011/12 insgesamt rund 231 Millionen Euro und für die Folgejahren weitere Mittel bereitgestellt. Darüber hinaus sollen im nächsten Doppelhaushalt pro Jahr rund 105 Millionen Euro zusätzlich für Investitionen in Bildung und Infrastruktur bereitgestellt werden. Den Kommunen sollen davon pro Jahr 71 Millionen Euro für Investitionen in Schulhausbau, Kitas, kommunalen Straßenbau, Sportstättenbau und Krankenhäuser zur Verfügung stehen.</p>
<p>Insgesamt wird die Investitionsfähigkeit der Kommunen gegenüber dem Regierungsentwurf im Doppelhaushalt 2011/2012 um 211 Millionen Euro gestärkt.</p>
<p>Ministerpräsident Stanislaw Tillich erklärte dazu: &#8220;Die Verwendung der Steuermehreinnahmen macht deutlich: wir halten Wort. Mit der Konzentration auf die zügige Beseitigung der Hochwasserschäden und Investitionen in Bildung und Infrastruktur sichern wir die Zukunft des Freistaates. Dabei kommt das Geld dort an, wo es die Menschen täglich als Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse wahrnehmen: vor Ort in den Kommunen.“<br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/158649" target="_blank" class="liexternal">Medienservice</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sächsischer Landtag &#8211; 20 Jahre parlamentarische Demokratie</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 06:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert]]></category>
		<category><![CDATA[Friedliche Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abgeordneten, zahlreiche Akteure der ersten Stunde und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens nahmen zur Feierstunde in jenem Saal Platz, in dem sich die 160 Abgeordneten des 1. Sächsischen Landtags seit Oktober 1990 mehr als drei Jahre zu ihren monatlichen Plenarsitzungen zusammengefunden hatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dresden. Der Sächsische Landtag  feiert gestern sein 20-jähriges Jubiläum. Auf den Tag genau vor zwei Jahrzehnten konstituierte sich am 27. Oktober 1990 der 1. Sächsische Landtag nach der Wiedererrichtung Sachsens. </em></p>
<p><span class="zwues">Landtagspräsident  Dr. Matthias Rößler: „Frei gewählter Landtag bleibt wichtigstes Ergebnis der Friedlichen Revolution.“ </span></p>
<p>„Der nach 57-jähriger nationalsozialistischer und kommunistischer Diktatur am 14. Oktober 1990 wieder aus freien und geheimen Wahlen hervorgegangene Landtag ist und bleibt das wichtigste Ergebnis der Friedlichen Revolution in diesem Freistaat“, betonte Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler anlässlich des heutigen Jubiläums die Bedeutung des Parlamentes. </p>
<p>In seiner Ansprache verwies Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler stolz auf die sächsischen Besonderheiten beim Wiederaufbau des Landes. </p>
<p>„Mit der Bildung der Runden Tische der Bezirke konnte eine Kontinuität der inhaltlichen Arbeit eingeleitet werden, die zu Recht als eigenständiger sächsischer Weg bezeichnet wird. Auch bei der Entwicklung der Demokratie und in der Auseinandersetzung mit den Strukturen des alten SED-Systems sind in Sachsen von Anfang an eigene Akzente gesetzt worden.“ </p>
<p>Die allermeisten Abgeordneten seien damals ohne Erfahrungen in der Politik in den Landtag gewählt worden, getragen vom Geist der Demokratie und einem über Partei- und Fraktionsgrenzen hinausgehenden Konsens in wichtigen Fragen. </p>
<p><span class="zwues">Ministerpräsident  Stanislaw Tillich: „Landtag ist Hort der Demokratie.“</span></p>
<p>&#8220;Was während der Demonstrationen und Runden Tische ein spontaner Impuls der Bürgerinnen und Bürger war, wurde nun institutionalisiert: Sachsen kehrte in die Reihe der repräsentativen Demokratien mit rechtsstaatlicher Verfassung zurück&#8221;, sagte Ministerpräsident Tillich. </p>
<p>Die Forderung nach Mitsprache hat sich durchgesetzt. &#8220;Der Landtag ist Hort der Demokratie, in dem alle Macht vom Volke ausgeht&#8221;, sagte der Ministerpräsident. &#8220;Heute wenden sich manche Bürger desillusioniert von der Politik ab, weil sie sich nicht mehr ausreichend repräsentiert sehen. Das ist aber die falsche Reaktion. </p>
<p>Damit erreichen sie genau das Gegenteil. So wird riskiert, dass Extreme plötzlich an Macht gewinnen und fälschlicherweise behaupten, &#8216;Volkes Stimme&#8217; zu sein&#8221;, mahnte der Ministerpräsident. </p>
<p><span class="zwues">Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert: &#8220;Bewunderung und seinen Respekt an die Sachsen&#8221;</span></p>
<p>Mit Blick auf die Ereignisse im Herbst 1989 versicherte der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert, dass all jene Männer und Frauen, die während der Friedlichen Revolution beinah gegen jede Vernunft und ohne sichere Aussicht auf Erfolg für Freiheit und Selbstbestimmung gekämpft und so die Einheit Deutschlands erst möglich gemacht haben, für immer seine Bewunderung und seinen Respekt hätten. </p>
<p>Ambivalent sei die aktuelle Lage Deutschlands, so der Präsident des Deutschen Bundestages: „Deutschland ist eines der stabilsten, wirtschaftlich erfolgreichsten und angesehensten Länder der Welt. Gleichzeitig ist die Politik und sind die Politiker, vorsichtig ausgedrückt, nicht auf der Höhe ihres Ansehens.“ </p>
<p>Ursache dafür sei der Vertrauensverlust der Menschen in die Politiker, aber auch in andere Personengruppen wie Unternehmer, Banker, Sportler, Funktionäre und Kirchen. „Dieser Vertrauensverlust ist keine Momentaufnahme sondern ein seit Jahren andauernder schleichender Klimawandel.“ Diesem zu begegnen, sei eine der anstehenden Herausforderungen.</p>
<p><em>Quelle: </em><a href="http://www.landtag.sachsen.de/de/aktuelles/pressemitteilungen/1378_7048.aspx" target="_blank" class="liexternal">Sächsischer Landtag</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hochwasseropfer: Hilfe für Menschen und Unternehmen</title>
		<link>http://www.sachsen-cdu-politik.de/2010-08/hochwasseropfer-hilfe-fuer-menschen-und-unternehmen-1586/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 04:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flutkatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasseropfer]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwassersoforthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wir müssen den von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen schnell und unkompliziert helfen. Deshalb habe ich das Kabinett gebeten, bereits heute (Dienstag), nur drei Tage nach Beginn der Flut, dieses Soforthilfeprogramm auf den Weg zu bringen“, erklärt Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">Kabinett beschließt Sofortprogramm</span><br />
<br />
Dresden. „Wir müssen den von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen schnell und unkompliziert helfen. Deshalb habe ich das Kabinett gebeten, bereits heute (Dienstag), nur drei Tage nach Beginn der Flut, dieses Soforthilfeprogramm auf den Weg zu bringen“, erklärt Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich.<br />
<br />
„Entscheidend dabei ist, dass es bei der Kreditwürdigkeit keine unnötigeren und größeren Nachfragen geben wird. Ob jemand versichert ist oder nicht ist zunächst zweitrangig – die erste Not muss gelindert werden.“<br />
<br />
In Krisenzeiten zeigt sich Koalition dabei stabil, wie nie zuvor. Die Staatsregierung unterstützt die Hochwassergeschädigten. Um die Schäden der Flut zu beseitigen, hat das Kabinett heute ein Sofortprogramm beschlossen.<br />
<br />
Für alle Geschädigten wird es ein zinsverbilligtes Sonderdarlehensprogramm als Überbrückungshilfe geben. Die Laufzeit beträgt maximal 18 Monate. Die Schadensregulierungen der Versicherungen dienen der vorzeitigen Tilgung der Darlehen und Förderungen.<br />
<br />
Ebenso wird es zinsverbilligtes Kommunaldarlehensprogramm eingerichtet. Die betroffenen Gemeinden und Landkreise erhalten damit eine Unterstützung zur Beseitigung von Schäden an öffentlichen Einrichtungen. Das Programm soll auch anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften offenstehen.<br />
Die beiden Darlehensprogramme werden ein Volumen von ca. 50 Millionen haben.<br />
<br />
<span class="zwues">Unbürokratisch auch die Hilfe für Unternehmen</span><br />
<br />
Auch auf die Arbeitsmarktinstrumente wie Kurzarbeit können vom Hochwasser betroffene Unternehmen zurückgreifen, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. Und bei notwendigen Investitionen auch auf die GA-Förderung. Die Sächsische Aufbaubank (SAB) wird dazu auch Mitarbeiter, wenn notwendig, zur Antragsausstellung vor Ort entsenden.<br />
<br />
<strong>Seit Dienstag ist eine Telefonhotline geschaltet &#8211; Telefon: 0351 &#8211; 4910 4920</strong><br />
<br />
Dort werden alle Fragen zur Hochwassersoforthilfe beantwortet. Außerdem können sich die betroffenen im Internet informieren. Auch die Anträge werden im Internet zur Verfügung gestellt.<br />
<br />
<a href="http://www.sab.sachsen.de/de/foerderung/index.html" target="_blank" class="liexternal">SAB-Hochwassersoforthilfe</a><br />
<br />
Die SAB hat darüber hinaus zusätzliche Beratungsteams in den vom Hochwasser betroffenen Landkreisen. Der Kontakt läuft über die jeweiligen Landratsämter und Rathäuser. In der Außenstelle der Aufbaubank in Görlitz wurde die Mitarbeiterzahl verdoppelt.<br />
<br />
<a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/157202" target="_blank" class="liexternal">Verfügbare Hilfsprogrammen &#8211; mehr Informationen</a><br />
<br />
Erste steuerliche Maßnahmen für die Betroffenen vom Hochwasser hat das Sächsische Staatsministerium der Finanzen (SMF) bereits getroffen &#8211; <a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/157215" target="_blank" class="liexternal">mehr Informationen</a><br />
<br />
Ebenso können für den Wiederaufbau Mitarbeiter aus den Beschäftigungsförderungsmaßnahmen zur Hilfe herangezogen werden. Die Gemeinden können darüber selbst entscheiden. Auf die sonst notwendigen Unbedenklichkeitsbescheinigungen wird in diesem Fall verzichtet.<br />
<br />
Als Begründung für diesen Schritt heißt es aus dem Ministerium: „Wir haben noch kein verlässliches Bild vom Ausmaß der wirtschaftlichen Schäden. Aber darauf können wir auch nicht warten. Wir wollen so schnell wie möglich Unterstützung ermöglichen. Jeder Tag ohne Umsatz und Beschäftigung für die Mitarbeiter ist einer zuviel.“<br />
<br />
Wie bei der Flut 2002 und wie beim Tornado werden bestehende Förderprogramme umgehend angepasst, um eine schnelle Schadensbeseitigung zu ermöglichen. Die Hilfen basieren wesentlich auf zwei Säulen. Das eine sind Darlehen, das andere sind Förderprogramme. Dieses Verfahren hat sich mehrfach bewährt. Erfahrungsgemäß wird der Großteil der Schäden über diese Programme finanziert.<br />
<br />
Mit dem Bund wird über die Anpassung und finanzielle Aufstockung der in Betracht kommenden Bundesprogramme und Bund-Länder-Programme verhandelt.<br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/" target="_blank" class="liexternal">Medienservice</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>MdL Meyer hilft unbürokratisch &#8211; Flutkatastrophe Ostsachsen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 10:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Landtagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Flutkatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Innenminister Markus Ulbig]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolizeipräsident Bernd Merbitz]]></category>
		<category><![CDATA[MdL Stephan Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>
		<category><![CDATA[Oberlausitz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltminister Frank Kupfer]]></category>
		<category><![CDATA[Zittau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeit der ehren- und hauptamtlichen Kräfte ist nicht hoch genug einzuschätzen. Teilweise selbst betroffen sorgten sie bis in die Nacht für eine Stabilisierung der Lage. Davor habe ich großen Respekt und möchte ihnen auf diesem Wege meinen Dank aussprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">CDU Landtagsabgeordneter Stephan Meyer: Flutgeschädigte zeitnah und unbürokratisch unterstützen</span><br />
<br />
<strong>Dank an die Kameraden und Kameradinnen der Rettungskräfte und den vielen freiwilligen Helfern.</strong><br />
<br />
Die schlimmste Flutkatastrophe in Ostsachsen seit Jahrzehnten hat unsere Region teilweise um Jahre zurückgeworfen. Fleißige Aufbauarbeit vergangener Jahre wurde binnen weniger Stunden zerstört. Der Landtagsabgeordnete Stephan Meyer machte sich am Samstag bis in die Nacht selbst ein Bild vor Ort.<div id="attachment_824" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2009/12/mdl-stephan-meyer-180.jpg" alt="MdL Stephan Meyer aus der Oberlausitz" title="MdL Stephan Meyer aus der Oberlausitz" width="180" height="252" class="size-full wp-image-824" /><p class="wp-caption-text">MdL Stephan Meyer aus der Oberlausitz</p></div>Zittau. Viele Privathäuser, Straßen, kommunale Objekte und Stützmauern an Bächen sind zerstört. Die Zittauer Schmalspurbahn hat schwere Schädigungen des Gleisbettes zu verzeichnen. Auch die Weizenernte der Landwirte ist durch die schweren Niederschläge bedroht.<br />
<br />
Zur Unterstützung wird das Büro des Landtagsabgeordneten Anfragen von Bürgern aufnehmen und kanalisieren.<br />
<br />
„Ich möchte helfen und biete daher an, dass Bürger sich mit ihrem Anliegen unter 03583/790140 melden können, damit wir möglichst schnell Unterstützung vermitteln können. Es ist nun eine zeitnahe Erfassung der Schäden erforderlich, um in erster Linie Versicherungsschäden unkompliziert zu kompensieren.<br />
<br />
Des Weiteren erwarte ich vom Freistaat Sachsen eine Prioritätensetzung bei Förderprogrammen für die betroffenen Gebiete und werde mich dafür einsetzen.<br />
<br />
Die Arbeit der ehren- und hauptamtlichen Kräfte ist nicht hoch genug einzuschätzen. Teilweise selbst betroffen sorgten sie bis in die Nacht für eine Stabilisierung der Lage. Davor habe ich großen Respekt und möchte ihnen auf diesem Wege meinen Dank aussprechen.“<br />
<br />
Andauernder Regen hat die Flüsse in der Region um das Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien bedrohlich anschwellen lassen. Auch Menschenleben kamen dabei zu Schaden. Im Landkreis Görlitz und in der Sächsischen Schweiz wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Die Situation im Hochwassergebiet in Ostsachsen ist weiterhin kritisch.<br />
<br />
Innenminister Markus Ulbig und Landespolizeipräsident Bernd Merbitz sind auch heute im Landkreis Görlitz unterwegs um sich über die aktuelle Situation in den betroffenen Hochwassergebieten zu informieren.<br />
<br />
Sächsische Schweiz: Gemeinsam mit Landrat Michael Geisler und Bürgermeister Andreas Eggert wird sich Umweltminister Frank Kupfer und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich heute einen ersten Überblick über die Hochwasserschäden in der Elbestadt Bad Schandau verschaffen.<br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.stephan-meyer-oberlausitz.de/cms/index.php?article_id=36" target="_blank" class="liexternal">Stephan Meyer MdL</a><br />
<br />
<a href="http://www.sachsen-cdu-politik.de/thema/mdl-stephan-meyer/" class="liinternal">Alle Beiträge zu MdL Stephan Meyer auf Sachsen-CDU-Politik.de anzeigen.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bahngipfel Sachsen: Einigung mit Bahn bei wichtigsten Punkten</title>
		<link>http://www.sachsen-cdu-politik.de/2010-07/bahngipfel-sachsen-einigung-mit-bahn-bei-wichtigsten-punkten-1560/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahngipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn AG]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Rüdiger Grube]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem heutigen Bahngipfel in Dresden wurden von der Deutschen Bahn AG und dem Freistaat Sachsen in wesentlichen Fragen der Eisenbahn-Infrastruktur und der Entwicklung des Angebots im Schienenpersonenfernverkehr der DB Übereinstimmung erzielt. Die DB AG wird in eine leistungsfähigere sächsische Schieneninfrastruktur zwischen 2010 und 2014 rund 2,3 Milliarden Euro investieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">Bahngipfel Sachsen:<br />
DB sagt schnellere Verbindung von Dresden nach Berlin verbindlich zu</span><br />
<em>Medieninformation der Deutschen Bahn AG und der Sächsischen Staatsregierung</em><br />
<br />
<strong>Investitionen von mehr als zwei Milliarden Euro in sächsische Schieneninfrastruktur</strong><br />
<br />
Dresden. Auf dem heutigen Bahngipfel in Dresden wurden von der Deutschen Bahn AG und dem Freistaat Sachsen in wesentlichen Fragen der Eisenbahn-Infrastruktur und der Entwicklung des Angebots im Schienenpersonenfernverkehr der DB Übereinstimmung erzielt. So verständigten sich Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB AG, Dr. Rüdiger Grube, auf Investitionsschwerpunkte und diskutierten zukünftige Vorhaben.<br />
<br />
Die DB AG wird in eine leistungsfähigere sächsische Schieneninfrastruktur zwischen 2010 und 2014 rund 2,3 Milliarden Euro investieren. In den Jahren 2005 bis 2009 hatte die DB AG bereits rund 1,8 Milliarden Euro in die sächsischen Schienenwege investiert.<br />
<br />
„Eine moderne Schieneninfrastruktur ist das Aushängeschild unseres attraktiven Wirtschaftsstandortes und eine wichtige Voraussetzung für eine umweltfreundliche und zeitgemäße Mobilität. Um dieses Niveau zu halten und gerade im Hinblick auf den wichtigen Ausbau der Anbindung an das europäische Schienennetz sind auch weiterhin erhebliche Kraftanstrengungen aller beteiligten Partner erforderlich“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich.<br />
<br />
Der DB-Vorstand Infrastruktur, Dr. Volker Kefer, stellte dem Freistaat auf dem Bahngipfel erstmals das überarbeitete Ausbaukonzept für die Strecke Dresden–Berlin vor, das vom Freistaat positiv aufgenommen wurde. „Wir haben uns mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Freistaat Sachsen darauf verständigt, auf der Basis der vorhandenen Finanzierungsmittel die einzelnen Bauabschnitte sowie die Planungen neu zu priorisieren. So wollen wir beispielsweise durch den Einsatz neuer Sicherungstechnik eine deutliche Reduzierung der Reisezeit bereits mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 erreichen“, erklärte Kefer. Der Schwerpunkt des überarbeiteten Bauablaufs liege – vorbehaltlich der Erteilung des Baurechts – in den Jahren 2012 bis 2014. In dieser Zeit sollten die bereits ausgebauten Streckenabschnitte mit moderner Leit- und Sicherungstechnik ausgestattet werden – ein Vorhaben, das eigentlich in einer späteren Baustufe vorgesehen sei. Auf dieser Basis sollten die Züge künftig auf rund 80 Kilometern der insgesamt rund 125 Kilometer langen Ausbaustrecke mit 200 km/h fahren. Im Zuge der neuen Konzeption seien abschnittweise Totalsperrungen während der Bauarbeiten allerdings eine zwingende Voraussetzung.<br />
<br />
„Die Strecke Berlin–Dresden ist eine zentrale Eisenbahnstrecke für Sachsen. Der jetzige Zustand ist dringend verbesserungsbedürftig. Unser gemeinsam erklärtes Ziel ist, dass die Strecke mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 zumindest abschnittweise mit 200 km/h befahren werden kann. Damit reduziert sich die Gesamtreisezeit für die Strecke Berlin-Dresden von derzeit über zwei Stunden um mindestens eine halbe Stunde“, sagte Tillich. Der Bahnchef sagte dafür heute sein hohes Engagement verbindlich zu.<br />
<br />
Darüber hinaus setzt sich die Sächsische Staatsregierung für eine hochleistungsfähige Nord-Süd-Schienenverbindung von den deutschen Seehäfen über die europäischen Städte Berlin, Dresden, Prag und Wien bis Süd- und Südosteuropa ein. Der Bahnchef wies darauf hin, dass hierzu von Seiten des Bundes noch rechtliche und finanzielle Voraussetzungen zu schaffen seien.<br />
<br />
„Die Qualität der Verkehrssysteme bestimmt in hohem Maße das nationale Wirtschaftsniveau. Das Wichtigste ist, die Erreichbarkeit zu verbessern, vor allem im grenzüberschreitenden Bereich. Wir wissen: Je besser die Verbindung der großen Zentren, desto höher das Wachstumspotenzial“, erklärte Tillich. „Die Nord-Süd-Schienenverbindung als Transeuropäische Verkehrsachse 22 ist erforderlich, um die Entwicklung in Europa nicht zu verpassen. Ansonsten wird nicht nur sprichwörtlich der Zug an Ostdeutschland mit großem Abstand vorbeifahren“, so Tillich.<br />
<br />
Der Bahn und der Sächsischen Staatsregierung sei bewusst, dass eine Neubaustrecke Dresden–Prag nur langfristig realisiert werden könne. Zum jetzigen Zeitpunkt werde es vielmehr darauf ankommen, dass der Verkehrskorridor durch Ostdeutschland Teil des europäischen Hauptverkehrsnetzes werde sowie in den nationalen Planungen, dem Bundesverkehrswegeplan, Berücksichtigung finde, sagte Tillich. Dafür würden sich beide Seiten gegenüber dem Bund und der EU-Kommission weiterhin engagiert einsetzen.<br />
<br />
Ein weiteres wichtiges Thema des Bahngipfels war auch die Entwicklung des Angebots im Schienenpersonenfernverkehr. Hier sicherte die DB dem Freistaat Sachsen zu, am Ziel eines schnellen und hochfrequenten Fernverkehrsangebots in der Region festzuhalten. „Unser Ziel ist es, bis zur Wiederinbetriebnahme der Neigetechnik in unseren ICE-Zügen auf der Basis eines verlässlichen Fahrplans schnelle Fernverkehrs¬verbindungen bei gleichbleibender Frequenz anzubieten. Sobald wir die Neigetechnik wieder in Betrieb nehmen können, werden wir zum gewohnten Fahrplan zurückkehren“, so Grube. „Südwestsachsen bleibt vorerst leider nur über die in Leipzig und Dresden vorhandenen Anbindungen an das IC- und ICE-Netz angeschlossen. Für eine industriestarke Region ist dies nicht zufriedenstellend. Deshalb wird sich die Sächsische Staatsregierung auch weiterhin dafür einsetzen, dass der südwestsächsische Raum so schnell wie möglich wieder an das Fernverkehrsnetz angebunden wird“, sagte Verkehrsminister Sven Morlok.<br />
<br />
Einen wichtigen Meilenstein gab es auch im Hinblick auf die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Reichenbach–Hof. So unterzeichneten DB und Freistaat im Rahmen des Bahngipfels eine noch erforderliche Vereinbarung zur Kofinanzierung des Bauvorhabens. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit 8,9 Millionen Euro am Gesamtinvestitionsvolumen von 120 Millionen Euro. Gleichzeitig appellierten beide Seiten an den Bund und den Freistaat Bayern, die Voraussetzungen für die Fortführung der Elektrifizierung in Bayern zu schaffen. „Die Schließung der Elektrifizierungslücke zwischen Bayern und Sachsen ist eines der wichtigsten Ziele sächsischer Verkehrspolitik. Wir haben ein wichtiges Teilziel erreicht, aber in Hof darf nicht Schluss sein. Nur wenn das Projekt – auch mit Unterstützung Bayerns und des Bundes &#8211; weiter vorankommt, wird Südwestsachsen wieder in den Schienenpersonenfernverkehr eingebunden. Auch für den Güterverkehr würden sich damit neue Chancen ergeben“, so Verkehrsminister Sven Morlok.<br />
<br />
Außerdem bekannten sich DB und Freistaat ausdrücklich zum weiteren Ausbau der Strecke Knappenrode–Horka, die als künftige Güterverkehrsmagistrale eine große Bedeutung insbesondere für die Verkehre von und nach Osteuropa hat. Für die Realisierung dieses Vorhabens bedarf es aber zunächst einer Finanzierungsvereinbarung zwischen Bahn und Bund.<br />
<br />
Darüber hinaus haben Freistaat und DB eine engere Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung von nicht mehr betriebsnotwendigen Bahnflächen in Sachsen vereinbart. Ziel beider Seiten ist es, unter Berücksichtigung der Landes- und Kommunalinteressen nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Nutzungsmöglichkeiten für diese Flächen zu finden und umzusetzen. Denkbar sind beispielsweise Flächenverwertungen zur Ansiedlung von Unternehmen sowie für den wachsenden Flächenbedarf im Rahmen ökologischer Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Bereits bis Ende des Jahres soll ein entsprechendes Umsetzungskonzept vorliegen.<br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/157110" target="_blank" class="liexternal">Medienservice</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frank Heidan: Ich erwarte von Bahnchef Grube klare Aussagen</title>
		<link>http://www.sachsen-cdu-politik.de/2010-07/frank-heidan-ich-erwarte-von-bahnchef-grube-klare-aussagen-1559/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 22:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahngipfel]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Landtagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn AG]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Rüdiger Grube]]></category>
		<category><![CDATA[MdL Frank Heidan]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>
		<category><![CDATA[Plauen]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftspolitischer Sprecher]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank Heidan, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag: "Mit Lippenbekenntnissen und Absichtserklärungen können wir uns nicht mehr zufrieden geben. Durch das zögerliche Verhalten der Bahn, droht Sachsen auf dem Abstellgleis zu enden."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">MdL Frank Heidan: Bahnchef Grube muss Farbe bekennen </span><br />
<strong>CDU-Landtagsfraktion drängt auf Schienenausbau </strong><br />
<br />
Im Vorfeld des Bahngipfels am heutigen Mittwoch in Dresden macht die CDU-Landtagsfraktion Druck auf die Deutsche Bahn. „Ich erwarte von Bahnchef Grube klare Aussagen zur weiteren Entwicklung unserer Schieneninfrastruktur im Freistaat Sachsen.<br />
<br />
Mit Lippenbekenntnissen und Absichtserklärungen können wir uns nicht mehr zufrieden geben. Durch das zögerliche Verhalten der Bahn, droht Sachsen auf dem Abstellgleis zu enden.<br />
<br />
Der schleppende Ausbau der Strecke Dresden-Berlin und die zögerliche Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale sind kein Ruhmesblatt für die Bahn“, erklärt Frank Heidan, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages.<br />
<br />
<div id="attachment_777" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.frank-heidan.de/" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2009/11/mdl-frank-heidan-180.jpg" alt="Frank Heidan, MdL aus Plauen" title="Frank Heidan, MdL aus Plauen" width="180" height="197" class="size-full wp-image-777" /></a><p class="wp-caption-text">Frank Heidan, MdL aus Plauen</p></div>Dresden. Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, haben den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, und weitere Vorstandsmitglieder des Konzerns für heute (Mittwoch, 28. Juli) zu einem „Bahngipfel“ nach Dresden eingeladen. Dabei soll über Perspektiven des Schienenverkehrs in Sachsen beraten werden.<br />
<br />
Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte der Landtag auf Initiative der CDU-Fraktion eine klare Prioritätensetzung für die notwendigen Investitionsmaßnahmen in die Schieneninfrastruktur beschlossen (Drs 4/15510).<br />
<br />
Neben der wichtigsten Zielstellung des umfassenden Ausbaus und der Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale werden der Ausbau der Strecke Dresden-Berlin, der Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung, die Verbesserung der grenzüberschreitenden Verbindungen nach Polen und Tschechien sowie die Planung einer Neubaustrecke von Dresden nach Prag als prioritär für Sachsen eingestuft.<br />
<br />
„Wir brauchen diese leistungsfähigen Schienenverbindungen um auch zukünftig die wirtschaftliche Entwicklung im Freistaat Sachsen voranzubringen. Hierzu gehört aber auch, dass sich die Bahn klar zu attraktiven Fernverkehrsverbindungen bekennt. Wir lassen uns nicht mit verkehrspolitischen Almosen wie dem einen oder anderen ICE-Halt in Leipzig abspeisen. Sachsen hat in hohem Maße für einen gut funktionierenden Regionalverkehr auf der Schiene gesorgt. Daran partizipiert auch die Deutsche Bahn.<br />
<br />
Wir erwarten aber auch, dass Fernverkehrsverbindungen unsere sächsischen Metropolen und das Umland mit anderen deutschen und europäischen Regionen verbinden, sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Gerade für Sachsen und deren Wirtschaft ist eine leistungsfähige Infrastruktur von zentraler Bedeutung, um mit den europäischen Metropolregionen in Verbindung zu kommen und den Zugang zu den Seehäfen zu ermöglichen“, so Heidan.<br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.cdu-fraktion-sachsen.de/" target="_blank" class="liexternal">CDU-Fraktion des Sächsischen Landtag</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entwurf und Eckpunkte für Doppelhaushalt 2011/2012</title>
		<link>http://www.sachsen-cdu-politik.de/2010-06/entwurf-und-eckpunkte-fuer-doppelhaushalt-20112012-1431/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 17:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Fraktionsvorsitzender Steffen Flath]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelhaushalt 2011/2012]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland]]></category>
		<category><![CDATA[frühkindliche Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsklausur 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>
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		<category><![CDATA[Sparkurs]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag wurde das Ergebnis der Haushaltsklausur 2010 der Regierung vorgestellt. Der Entwurf geht nach der Sommerpause zur Beratung in den Landtag des Freistaats. Mit einer Verabschiedung des Doppelhaushalt 2011/2012 ist Ende des Jahres zu rechnen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Steffen Flath begrüßte den Entwurf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">Staatsregierung verabschiedet Entwurf für Doppelhaushalt 2011/2012 </span><br />
<br />
Dresden. Die Basis für den Haushalt im nächsten und übernächsten Jahr steht. Das sächsische Kabinett hat am Dienstag in Dresden den Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2011/2012 einvernehmlich beschlossen. Der Entwurf geht nun zur Beratung in den Sächsischen Landtag.<br />
<br />
Im Anschluss an die Kabinettsklausur, die seit Sonntagnachmittag in der Staatskanzlei tagte, informierten Ministerpräsident Stanislaw Tillich, sein Stellvertreter, Staatsminister Sven Morlok, und Finanzminister Prof. Georg Unland die Landtagsfraktionen von CDU und FDP in einer gemeinsamen Sitzung. Anschließend stellten sie die Eckpunkte der Öffentlichkeit vor.<br />
<br />
<strong>Mit Prioritäten Sachsen fit machen für 2020</strong><br />
<br />
„Wir nehmen unsere Verantwortung für unsere Kinder und Kindeskinder ernst und hinterlassen nachfolgenden Generationen keinen Schuldenberg“, sagte Tillich. „Außerdem erneuern wir unsere Strukturen so, dass Sachsen ab 2020 finanziell auf eigenen Füßen stehen kann“.<br />
<br />
Der Ministerpräsident hob hervor, dass es „keine Neuverschuldung“ gebe. „Wir haben gemeinsam intensiv gerungen, um den Haushalt gemäß der vereinbarten Ziele und mit Beteiligung Aller aufzustellen“, ergänzte er. „Der Fokus liegt eindeutig auf der Innovationsfähigkeit des Landes. Das ist die Grundlage für künftigen Wohlstand. Bildung und Forschung haben Priorität“.<br />
<br />
Die soziale Komponente kommt dabei nicht zu kurz. „Jenen, die einer Hilfe des Staates bedürfen, stehen wir solidarisch bei“, betonte Tillich. „Die innere Sicherheit wird ebenfalls nicht vernachlässigt“.<br />
<br />
Auch nach Überzeugung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Morlok ist der Haushaltsentwurf wegweisend: „Sachsen stellt jetzt die richtigen Weichen für die Zukunft“, betonte er. „Wir brauchen ein leistungsfähiges Bildungssystem, eine investitionsfreundliche Wirtschaftspolitik und eine schlanke, moderne Verwaltung. So können kluge Köpfe, unternehmerische Freiheit und verlässliche Rahmenbedingungen Wachstum und Wohlstand in Sachsen sichern.“<br />
<br />
<strong>Ohne Einnahmen keine Ausgaben</strong><br />
<br />
Finanzminister Unland verwies auf die besondere Situation, die keine Alternative zu den Beschlüssen zulasse: „Einen Rückgang der Einnahmen um deutlich über eine Milliarde Euro hat es seit der Wiedergründung des Freistaates vor 20 Jahren nicht gegeben“, erklärte er. „Das Kabinett hat sich dieser außerordentlichen Herausforderung gestellt und die Probleme nicht in die Zukunft verschoben. Unser Ziel &#8211; und das haben wir damit erreicht &#8211; lautet: Bewährtes bewahren, Mittel konzentrieren und Lasten gerecht verteilen“.<br />
<br />
Unland weiter: „Wir haben eindeutige Prioritäten gesetzt und darauf geachtet, dass möglichst viele einen Beitrag für diese solidarische Kraftanstrengung leisten.“ Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise müsse der Anpassungsprozess des Landes an die langfristig sinkenden Einnahmen schneller vollzogen werden, als bisher geplant.<br />
<br />
Der Regierungsentwurf geht nach der Sommerpause zur Beratung in den Landtag des Freistaats. Mit einer Verabschiedung des Doppelhaushalts ist Ende des Jahres zu rechnen.<br />
<br />
Anhänge 1 + 2: Hintergrundmaterial zum Doppelhaushalt 2011/12<br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/" target="_blank" class="liexternal">Medienservice</a></p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Anhang 1</strong><br />
<span class="zwues">Vorsprung durch solide Finanzen</span><br />
<span class="zwues"> – Der Entwurf zum sächsischen Doppelhaushalt 2011/2012 – </span><br />
<br />
Nachhaltige und solide Haushaltspolitik – das ist ein Markenzeichen Sachsens. Die sächsischen Bürgerinnen und Bürger vertrauen seit 20 Jahren auf stabile sächsische Staatsfinanzen.<br />
<br />
Die Aufstellung des Doppelhaushaltes für die Jahre 2011 und 2012 erfordert deutliche Einsparungen. Strukturelle Veränderungen in Verbindung mit einer Reduzierung laufender Ausgaben und Investitionen sind die Folge. Allein durch die mit der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise zusammenhängenden Steuerausfälle gehen Sachsen in den kommenden zwei Jahren rund 990 Millionen Euro verloren. Der auslaufende Solidarpakt II führt zu einem zusätzlichen Rückgang von 573 Millionen Euro, die der Freistaat bisher als Transferleistungen erhalten hat. Insgesamt können 2,8 Milliarden Euro weniger ausgegeben werden als bisher.<br />
<br />
Doch der Freistaat ist für die Zukunft gut aufgestellt. Der konsequente Kurs der Staatsregierung nach dem althergebrachten Motto „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.“ zahlt sich aus. Er sorgt dafür, dass wir auf dem steinigen Weg zu mehr Wachstum und Wohlstand mit unserem leichteren Rucksack besser vorankommen können als andere.<br />
<br />
Der am 15. Juni 2010 vom sächsischen Kabinett verabschiedete Entwurf des Doppelhaushalts 2011/12 spiegelt dies wider und stellt in schwierigen Zeiten die Weichen weiterhin auf Erfolg. Dabei orientieren sich die Aufgaben der Staatsregierung an langfristigen Zielen, die über die aktuelle Legislaturperiode hinausgehen: </p>
<ul>
<li>Wir entwickeln Sachsen zu einer der attraktivsten Regionen Europas. </li>
<li>Wir stärken Sachsen als erstklassiges Bildungs- und Forschungsland. </li>
<li>Wir stehen für solidarischen Zusammenhalt. </li>
<li>Wir modernisieren unseren Staat umfassend und nachhaltig. </li>
</ul>
<p>
Allen Maßnahmen gemein ist die Gestaltung zukunftsfähiger Strukturen, mit denen sich ein erfolgreiches und lebenswertes Sachsen 2020 erreichen lässt. Auf diesem Weg brauchen wir die richtigen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen.<br />
<br />
Dem demografischen Wandel mit wirksamen Konzepten zu begegnen und die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise zu meistern, erfordert eine gewaltige gemeinsame Kraftanstrengung. Die soliden Finanzen des Freistaates lassen deutlich mehr Handlungsspielräume zu als in den meisten anderen Bundesländern. Wir Sachsen können die Chancen der sich globalisierenden Wirtschaft ergreifen. Wir sind nicht durch eine verfehlte Finanzpolitik in der Vergangenheit belastet.<br />
<br />
Sachsen geht es heute besser, weil wir rechtzeitig an morgen gedacht haben. Deshalb kommen wir seit 2006 ohne neue Schulden aus. Mit 2.849,00 Euro ist die Verschuldung pro Kopf in Sachsen etwa halb so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Jahr für Jahr spart Sachsen damit Zinszahlungen, die an anderen Stellen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Sachsens wesentlich besser angelegt sind. Die sächsische Finanzpolitik sorgt dafür, dass heute vorhandene Zahlungsverpflichtungen nicht auf zukünftige Generationen verlagert werden. Spielräume für eine gestaltende Landespolitik bleiben damit auch in den kommenden Jahren erhalten.<br />
<br />
Auch in schwierigen Zeiten bekennt sich die Staatsregierung zu der verlässlichen Partnerschaft zwischen Land und Kommunen. Eine solidarische Finanzlinie für die sächsischen Kommunen bleibt ein fundamentaler Grundsatz.<br />
<br />
<strong>1. Gütesiegel: Finanzpolitik für kommende Generation</strong><br />
<br />
Der Sächsischen Staatsregierung ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gelungen, einen Doppelhaushalt ohne neue Schulden vorzulegen. Der Freistaat bleibt damit bundesweit Vorbild und sichert sich einen Wettbewerbsvorteil innerhalb Deutschlands. Auch die konstant gehaltene pro Kopf Verschuldung des Freistaates ist ein wichtiges politisches Signal.<br />
<br />
Seit 2006 werden in Sachsen keine neuen Schulden gemacht. An diesem Prinzip hält auch der Doppelhaushalt 2011/2012 fest. Bereits heute sind die Ergebnisse dieser Politik für die Bürgerinnen und Bürger spürbar.<br />
<br />
2011 und 2012 die Einnahmen und Ausgaben in Einklang zu bringen, erfordert erhebliche Kraftanstrengungen. Die Staatsregierung ist dabei nicht nach der Methode „Rasenmäher“ vorgegangen. Sie hat Prioritäten gesetzt. Die enormen Herausforderungen können nur gemeinsam geschultert werden. Alle Politikbereiche beteiligen sich solidarisch an diesem Ziel. Es geht nicht um ein Aufrechnen von Bildung gegen Rente oder Jung gegen Alt. Es geht um eine ausgewogene und durchdachte Beteiligung Aller an den als gemeinsam als richtig erkannten Zielen. Nur so machen wir Sachsen weiterhin zu einer guten Heimat für alle Generationen. Von diesem Grundgedanken hat sich das Kabinett leiten lassen. Das Ergebnis sichert unsere langfristige Handlungsfähigkeit und spiegelt die gemeinsame Zielrichtung für die Zukunft Sachsens wider.<br />
<br />
Diese Leistung wird durch Einschnitte bei Investitionen und bei Bund-Länder-Programmen möglich sowie mit Reduzierungen bei den laufenden Ausgaben und der Absenkung der Personalkosten. So entsteht eine gerechte Verteilung der Lasten. Gleichzeitig wird die notwendige Modernisierung des Freistaates vorangetrieben.<br />
<br />
<strong>2. Realismus: Ausgaben den Einnahmen anpassen</strong><br />
<br />
Der Freistaat hat kaum Möglichkeiten, seine Einnahmen aktiv zu gestalten. Durch verschiedene Effekte ist Sachsen in den kommenden Jahren mit deutlichen Rückgängen auf der Einnahmenseite konfrontiert, die entsprechende Konsequenzen erfordern.<br />
<br />
So bedeutet das Auslaufen des Solidarpaktes II (Sonderbedarfs- Bundesergänzungszuweisungen &#8211; SoBEZ) jährlich rund 200 Millionen Euro weniger bis 2020.<br />
<br />
Nach aktuellen Prognosen wird die Einwohnerzahl im Jahr 2020 in Sachsen auf 3,89 Millionen zurück gehen. Durch diesen demografischen Effekt liegen die Einnahmen im Freistaat Sachsen nach derzeitigem Stand im Jahr 2020 gegenüber 2009 um rund 800 Millionen Euro niedriger.<br />
<br />
Die Fördermittel der Europäischen Union verstärken die Einnahmen des Freistaates Sachsen derzeit noch erheblich. In der aktuellen Förderperiode 2007 bis 2013 erhält das Land rund 5,2 Milliarden Euro. Auch wenn sich die Sächsische Staatsregierung bei der EU für eine bedarfsgerechte Anschlussregelung ab 2014 einsetzen wird, ist mit einem Rückgang auch an dieser Stelle zu rechnen.<br />
<br />
In der Konsequenz müssen wir die Ausgaben unseren Einnahmen anpassen, um eine realistische und ebenso zukunftsfähige Politik zu gestalten.<br />
<br />
Wir setzen auch in den kommenden Jahren auf eine hohe Investitionsquote. Sie wird zwar mit knapp 16 Prozent etwas niedriger ausfallen als bisher, liegt aber im Bundesvergleich immer noch auf hohem Niveau. Auch hier bleiben wir wettbewerbsfähig.<br />
<br />
<strong>3. Zukunft: Innovationsland Sachsen stärken </strong><br />
<br />
Innovationen sind die Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Freistaates. Bildung und Forschung sind unsere wichtigsten Ressourcen und damit der Schlüssel für künftiges Wachstum und daraus entstehenden Wohlstand.<br />
<br />
Bildung ist und bleibt ein Schwerpunkt der sächsischen Politik. „Geld allein macht zwar nicht klüger“, aber eine gute und zukunftsorientierte Ausbildung unserer Kinder ist die wichtigste Investition. Mit diesem Ziel werden die durch das Ende der Teilzeitregelung zusätzlich verfügbaren Lehrer eingesetzt. Sie optimieren die Ganztagsbetreuung. Sollten weitere Lehrer das Teilzeitangebot des Freistaates annehmen, ermöglicht das die Neueinstellung zusätzlicher junger Lehrer. Die sächsische Schule 2020 steht damit für eine hohe Qualität der Ausbildung. Sie wird mit den heutigen Weichenstellungen dauerhaft gesichert.<br />
<br />
Sachsen hat sich weltweit als attraktive Adresse für Spitzenforschung etabliert. Dieses Niveau wollen wir halten. Dort, wo es sinnvoll ist, wird es ausgebaut. Mit unserem im Ländervergleich prozentual höchsten Anteil der Nettoausgaben für die öffentliche Forschungsförderung leisten wir dazu weiterhin einen wichtigen Beitrag. Den auf Bundesebene vereinbarten „Pakt für Forschung und Innovation“ setzt Sachsen mit zusätzlichen Ausgaben von jährlich fünf Prozent um. So können sich die Forschungsinstitute weiterentwickeln und ihre exzellente Arbeit ausbauen.<br />
<br />
<strong>4. Optimismus: Kurshalten für ein lebenswertes Sachsen </strong><br />
<br />
Mit dem Beschluss zum Doppelhaushalt 2011/2012 übernimmt die Sächsische Staatsregierung Verantwortung, damit sich der Freistaat Sachsen auch in Zukunft aktiv gestalten lässt. Sie übernimmt diese Verantwortung, damit sich die Bürgerinnen und Bürger hier sicher und wohl fühlen, damit sie optimistisch nach vorn schauen.<br />
<br />
Sachsen hat gute Startchancen und ist im weltweiten Wettlauf um die besten Rahmenbedingungen bereits gut voran gekommen. Dieser Haushalt trägt dazu bei, noch besser zu werden.<br />
<br />
Wir werden dem Landtag vorschlagen, diesen zukunftsorientierten Kurs mit uns gemeinsam weiter zu verfolgen und den Haushaltsentwurf der Staatsregierung zu unterstützen.<br />
<br />
Dresden, 15. Juni 2010 </p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Anhang 2</strong><br />
<span class="zwues">Eckpunkte: Konzept des Doppelhaushalt 2011/2012 </span><br />
<br />
Das Volumen des Doppelhaushaltes 2011/2012 soll laut Kabinettsbeschluss im Jahr 2011 bei 15,25 Milliarden Euro und im Jahr 2012 bei 15,11 Milliarden Euro liegen. Gegenüber dem Haushaltsplan für 2010 bedeutet dies einen Rückgang im Jahr 2011 um 1,23 Milliarden Euro und 2012 um 1,38 Milliarden Euro. Während das Kabinett zur Eckwerteklausur Anfang März dieses Jahres noch von einem Rückgang um 1,7 Milliarden Euro ausgehen musste, hat sich die damit verbundene Ausgabenreduzierung insbesondere nach der Mai- Steuerschätzung um 500 Millionen Euro verringert.<br />
<br />
In allen einzelnen Politikbereichen spiegeln sich die beschriebenen Ziele für die Zukunft Sachsens wider. Dabei werden die vorhandenen Mittel entsprechend der vereinbarten Schwerpunktsetzungen folgendermaßen verteilt:<br />
<br />
<strong>Bildung: </strong>Auch mit dem kommenden Haushalt wird Sachsen alles tun, um die guten Angebote bei der Kinderbetreuung zu sichern sowie die Qualität von Schulen und Hochschulen weiter auszubauen.<br />
<br />
<strong>Frühkindliche Bildung/ Kitas:</strong> Die Ausgaben für die frühkindliche Bildung werden sich in den kommenden beiden Jahren auf über 400 Millionen Euro im Jahr 2012 erhöhen. Das sind rund 150 Millionen Euro mehr als noch im Jahr 2005. Die Landespauschale zur Förderung der Kinderbetreuung wird unverändert weitergezahlt werden. Der Freistaat Sachsen setzt damit weiter einen klaren Schwerpunkt bei der Bildung und Betreuung von Kleinkindern.<br />
<br />
<strong>Schulen/ Lehrer: </strong>Die Vollzeit von Lehrern erfordert Mehrausgaben im Doppelhaushalt von 70 Millionen Euro. Die Zahl der Lehrerstellen an öffentlichen Schulen wird bis 2020 den dann in den westdeutschen Flächenländern geltenden Lehrerausstattungen angepasst. Mit einem fünfprozentigen &#8220;Qualitätszuschlag&#8221; wird sichergestellt, dass das sächsische Schulsystem dauerhaft über dem bundesdeutschen Durchschnitt bleibt. Zur Deckung der Mehrkosten durch das Auslaufen der Teilzeitregelung des Bezirkstarifvertrages der Mittelschul- und Gymnasiallehrer muss der Elternbeitrag für das letzte Kindergartenjahr wieder eingeführt werden. Außerdem werden die Zuschüsse für Schulen in freier Trägerschaft reduziert. Das quantitative und qualitative Niveau der Ganztagsangebote bleibt trotz Rückgang der Förderung gesichert. Dies wird durch den verstärkten Einsatz der in die Vollzeit zurück gewechselten Pädagogen erreicht.<br />
<br />
<strong>Investitionen in Schulhausbau, Kindertagesstätten und Sportstätten:</strong> In den Jahren 2009 und 2010 stehen bzw. standen für den Schulhausbau, für Investitionen in Kindertagesstätten und in Sportstätten mehr Mittel zur Verfügung als in den letzten Jahren. Für den Schulhausbau stehen 2011/2012 insgesamt 35 Millionen Euro zur Verfügung.<br />
<br />
<strong>Hochschulen: </strong>Die Qualität der sächsischen Hochschulen ist ein wichtiger Pfeiler für die Zukunftsfähigkeit. Planungssicherheit wird hergestellt, indem in den Jahren 2011 und 2012 kein weiterer Stellenabbau erfolgt. Im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 werden insgesamt 29 Millionen Euro zur Sicherung der Kapazitäten und für die weitere Qualitätsverbesserung eingesetzt.<br />
<br />
<strong>Forschung und Innovation: </strong>Der „Pakt für Forschung und Innovation“ sichert die Spitzenstellung des Freistaates. Jährlich werden in diesem Zusammenhang fünf Prozent mehr, insgesamt 17 Millionen Euro, für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen ausgegeben.<br />
<br />
<strong>Innere Sicherheit: </strong>Bei der Polizei werden die Grundlagen für eine langfristige Personalplanung gelegt. In den nächsten 10 Jahren werden jedes Jahr 300 junge Frauen und Männer ausgebildet und in der sächsischen Polizei eingestellt.<br />
<br />
Der bereits in der Vergangenheit beschlossene Abbau von 2441 Stellen wird damit erst im Jahr 2019 abgeschlossen sein. Erst danach wird eine Reduzierung von weiteren 800 Stellen notwendig. Mit diesem langen Zeitraum erhält die Polizei die Möglichkeit zu grundlegender und solider struktureller Planung. Der Prozess wird bereits jetzt durch eine umfassende Aufgaben- und Organisationskritik begleitet. Die Personalstärke wird langfristig über dem Durchschnitt der westlichen Flächenländer liegen.<br />
<br />
Für Investitionen in der Polizei werden weiterhin Mittel in erheblichem Umfang zur Verfügung gestellt. So werden für die Beschaffung von Dienstkraftfahrzeugen der Polizei in beiden Haushaltsjahren Mittel insgesamt ca. 10,0 Millionen Euro eingeplant. Der Kauf eines neuen dritten Hubschraubers wird sichergestellt. Ein Investitionsschwerpunkt wird die Beschaffung von Schutzwesten für die Beamten sein. Mit diesem Finanzrahmen wird die Arbeitsfähigkeit der sächsischen Polizei sichergestellt.<br />
<br />
<strong>Justiz: </strong>Auch die Justiz trägt ihren Anteil an den Sparbemühungen. So werden beispielsweise Investitionen in neue Gerichtsgebäude zeitlich gestreckt. Das erreichte gute Qualitätsniveau der sächsischen Justiz bleibt erhalten. Zusätzliche Modernisierungen, die Einführung neuer Technik und der Ausbau der Sicherheitsstandards sind weiterhin möglich.<br />
<br />
<strong>Wirtschaft: </strong>Erfolgreiche Wirtschaftspolitik ist die beste Arbeitsmarktpolitik. Aus diesem Grund liegen die Schwerpunkte auf der zielgerichteten Unterstützung sächsischer Unternehmen, die sich damit noch erfolgreicher am Markt behaupten und wachsen können. Das erfordert eine Fokussierung der Förderung, die sich nachhaltig an diesen Zielen orientieren muss. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der einzelbetrieblichen Investitionsförderung, für die sowohl EU- als auch Bundesmittel kofinanziert werden können.<br />
<br />
<strong>Verkehr und Infrastruktur: </strong>Im Bereich des ÖPNV sollen die Mittel in Zukunft effizienter eingesetzt werden. Die Zuschüsse an die regionalen Zweckverbände werden um etwa 7,5 Prozent abgesenkt. In den Jahren 2011/2012 fließen jährlich deutlich über eine halbe Milliarde Euro in den Bereich ÖPNV und rund eine viertel Milliarde Euro in den Straßenbau.<br />
<br />
<strong>Stadtentwicklung: </strong>Für die Stadtentwicklung stehen in den nächsten beiden Jahren über 500 Millionen Euro für Stadtsanierung, Wohnungsbau, Brachenbeseitigung und den Denkmalschutz zur Verfügung. Damit kann der erfolgreiche Weg der sächsischen Städte und Gemeinden fortgesetzt werden.<br />
<br />
<strong>Soziales: </strong>In der Sozialpolitik hat sich die Staatsregierung sehr bewusst der Aufgabe gestellt, die notwendigen Haushaltseinsparungen so gerecht wie möglich zu verteilen. Es ist gelungen, mit deutlich weniger Steuermitteln als in den Vorjahren einen fachlich und politisch vertretbaren Haushaltsentwurf vorzulegen. Der Freistaat Sachsen wird damit auch zukünftig seinen sozialen Verpflichtungen nachkommen. Dabei haben wir die Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen wahrgenommen, ihnen keine zusätzlichen Lasten aufzubürden.<br />
<br />
Blinde, hochgradig Sehschwache, Gehörlose und schwerstbehinderte Kinder erhalten weiter Leistungen nach dem Landesblindengeldgesetz. Ebenso steht der Freistaat, neben weiteren drei Bundesländern, auch künftig, wenn auch leicht abgesenkt, zum Landeserziehungsgeld. Die Jugendpauschale bleibt in der jetzigen Höhe erhalten.<br />
<br />
<strong>Kultur:</strong> Die reichhaltige wie vielfältige Kulturlandschaft wird erhalten. Die Finanzausstattung der Kulturräume ist gesichert, gleichwohl sollen sie aber einen hälftigen Beitrag (in Höhe von siebn Millionen Euro) zur Finanzierung der Staatlichen Landesbühnen Sachsen leisten.<br />
<br />
<strong>Umwelt und ländlicher Raum: </strong>Die Entwicklung des ländlichen Raumes, Investitionen in die Landwirtschaft und entsprechende Umweltschutzmaßnahmen genießen weiterhin hohe Priorität. So sind beispielsweise für Maßnahmen im Hochwasserschutz etwa 185 Millionen Euro geplant. Außerdem wird es künftig möglich sein, Schulen im ländlichen Raum mit Mitteln der Richtlinie „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) energetisch zu sanieren.<br />
<br />
Im Staatsbetrieb Sachsenforst wird die Modernisierung der Staatsverwaltung durch eine Personalbudgetierung als Modellversuch erprobt. Durch Flexibilisierung in der Stellenbewirtschaftung soll so trotz weiter notwendigem Personalabbau eine angemessene Verjüngung der Belegschaft gelingen.<br />
<br />
<strong>Staatsmodernisierung/Personal:</strong> Um Sachsen für 2020 und darüber hinaus leistungsfähig zu gestalten, ist eine Verwaltung mit rund 70.000 Beschäftigten geplant. Für diese Anpassung an den aufgrund des Bevölkerungsrückganges erforderlichen und auch durchschnittlich üblichen Personalbestand sind bereits heute die Weichen zu stellen. Trotzdem müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um junge Menschen einzustellen und damit langfristig handlungsfähig zu bleiben.<br />
<br />
Im Rahmen der Staatsmodernisierung kommt es durch die Neustrukturierung der Landesdirektionen zu Einsparungen. Darüber hinaus werden die Oberfinanzdirektion (OFD) und das Landesamt für Finanzen (LfF) zum 1. Januar 2011 zusammengeführt sowie die Anzahl der Finanzämter weiter reduziert. Die durch die Zusammenlegungen erzielten Synergieeffekte werden zu nachhaltigen Einsparungen im Staatshaushalt führen. In der Staatskanzlei und dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie den Staatsbetrieben Sachsenforst und GeoSN wird die Modernisierung der Staatsverwaltung durch vier Pilotprojekte zur Personalbudgetisierung erprobt.<br />
<br />
Der öffentliche Dienst leistet solidarisch seinen Beitrag, um die Einstellung junger Kolleginnen und Kollegen zu gewährleisten. Entsprechend der Entwicklung bei der Rente wird das Pensionsalter bei Beamten auf 67 Jahre angehoben.<br />
<br />
Wie in den meisten anderen Bundesländern auch entfällt ab 2011 die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) für Beamte.<br />
<br />
Dresden, 15. Juni 2010<br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/" target="_blank" class="liexternal">Medienservice</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Flath: Doppelhaushalt 2011/2012 stellt Weichen für Sachsen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 12:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wagt die Regierung notwendige Verteilungskämpfe? Klar ist bis jetzt nur eines: Will Sachsen nicht den Weg von Griechenland gehen, müssen die Ausgaben an die sinkenden Einnahmen angepasst werden. Klar ist auch, dass die Einnahmeausfälle von Dauer sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">Flath: Sachsens Doppelhaushalt 2011/2012 stellt Weichen</span><br />
<em>Ein Kommentar von Steffen Flath</em><br />
<br />
<strong>Alle zwei Jahre schnürt die Staatsregierung ein Haushaltspaket, das über Wohl und Wehe der beiden darauffolgenden Jahre bestimmt.</strong><div id="attachment_878" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.cdu-fraktion-sachsen.de/abgeordnete.asp?dtl=T&#038;lid=131&#038;iid=16&#038;mid=21&#038;uid=0&#038;change=T" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2010/01/fv-steffen-flath-250.jpg" alt="Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath" title="Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath" width="250" height="231" class="size-full wp-image-878" /></a><p class="wp-caption-text">Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath</p></div>Dresden.  In wenigen Tagen ist es wieder so weit. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause werden unser Ministerpräsident Stanislaw Tillich und sein Finanzminister das Zahlenwerk vorstellen.<br />
<br />
Doch dieser Landeshaushalt muss anders sein. Dieser Doppelhaushalt stellt nicht nur die Weichen für die Jahre 2011 und 2012. Die Regierung wird mit dem Haushaltspaket eine Grundsatzentscheidung für die Zeit nach dem Solidarpakt II treffen müssen.<br />
<br />
Wie kann es dem Freistaat gelingen, 2020 auf eigenen Füßen zu stehen? Wie ernst und nachhaltig konsolidieren wir den Landeshaushalt?<br />
<br />
Wagt die Regierung notwendige Verteilungskämpfe, um nachfolgenden Generationen noch Gestaltungsspielräume zu ermöglichen?<br />
<br />
Klar ist bis jetzt nur eines: Will Sachsen nicht den Weg von Griechenland gehen, müssen die Ausgaben an die sinkenden Einnahmen angepasst werden.<br />
<br />
Klar ist auch, dass die Einnahmeausfälle von Dauer sind, wie ein Gutachten des ifo Institutes Dresden belegt.<br />
<br />
„Noch nie zuvor in unserer Geschichte waren die Forderungen von Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit von solcher Tragweite für eine verantwortungsvolle Politik“, stellte Landtagspräsident Matthias Rößler bereits zu Beginn dieses Jahres fest.<br />
<br />
Der Ruf nach einer gerechten Politik für unsere Kinder und Enkel ist richtig, aber der Weg dorthin steinig. Doch von verantwortungsvollen Politikern erwarten die Sachsen zu Recht die Fähigkeit, nicht nur über Legislaturperioden hinaus zu denken, sondern auch die Kraft, schmerzvolle Entscheidungen durchzusetzen.<br />
<br />
In fetten Jahren regieren kann jeder. Maß halten, wenn es sein muss, können nur wenige.<br />
<br />
Herzlichst Ihr <em>Steffen Flath</em><br />
<br />
<em>Quelle: </em><a href="http://www.cdu-fraktion-sachsen.de/" target="_blank" class="liexternal">CDU-Fraktion des Sächsischen Landtag</a><br />
<br />
<a href="http://www.sachsen-cdu-politik.de/thema/mdl-steffen-flath/" class="liinternal">Alle Beiträge zu MdL Steffen Flath auf Sachsen-CDU-Politik.de anzeigen.</a></p>
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		<title>Flath lobt Bundesregierung für wegweisendes Sparpaket</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 22:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo Politiker sich auf die Zunge beißen und die Opposition bereits feiert, stellt für Flath das Sparpaket der Bundesregierung eine logische Konsequenz dar. Einnahmen und Ausgaben eines Landes müssen langfristig in Einklang gebracht werden. Hintergründe...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">Steffen Flath MdL:<br />
Bundesregierung schnürt wegweisendes Sparpaket </span><br />
<br />
<strong>Wo andere Politiker sich auf die Zunge beißen, weil das Sparpaket der Bundesregierung ihre Besitzstände angreift und die Opposition sogar von sozialer Ungerechtigkeit zu ihren Anhänger spricht, stellt für Flath das Sparpaket der Bundesregierung eine logische Konsequenz dar. </strong><br />
<br />
Flath weiß aber auch, dass die CDU die politischen Kosten dafür aufgebührdet bekommen (<a href="http://www.sachsen-cdu-politik.de/2010-05/flath-saechsische-union-wird-politische-kosten-tragen-1370/" target="_blank" class="liinternal">wir berichteten</a>) wird.<br />
<br />
&#8220;Die Opposition wird ein Wehgeschrei anstimmen und immer mehr fordern, als seriöse Politiker in der Lage sind zu geben. Der Opposition scheint die Finanzsituation des Landes reichlich egal zu sein&#8221;, so Flath. Dennoch steht er für Ehrlichkeit gegenüber dem Bürger und Gerechtigkeit für die nachfolgenden Generationen.<br />
<br />
&#8220;Von verantwortungsvollen Politikern dürfen die Sachsen zu Recht erwarten, über Legislaturperioden hinaus zu denken und die Kraft aufzubringen, schmerzvolle Entscheidungen durchzusetzen&#8221;, betont Flath mit Hinblick auf eine nachhaltige Haushaltspolitik. <div id="attachment_878" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.cdu-fraktion-sachsen.de/abgeordnete.asp?dtl=T&#038;lid=131&#038;iid=16&#038;mid=21&#038;uid=0&#038;change=T" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2010/01/fv-steffen-flath-250.jpg" alt="Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath" title="Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath" width="250" height="231" class="size-full wp-image-878" /></a><p class="wp-caption-text">Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath</p></div><strong>Zu dem Sparpaket </strong>der Bundesregierung erklärt Steffen Flath, Vorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages:<br />
<br />
&#8220;Dem <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/__Anlagen/2010/2010-06-07-eckpunkte-kabinett,property=publicationFile.pdf" target="_blank" class="lipdf">Sparpaket der Bundesregierung</a> gebührt Respekt und Anerkennung. So schmerzhaft die Kürzungen im Einzelfall sein werden, doch der eingeschlagene Weg ist richtig.<br />
<br />
Einnahmen und Ausgaben eines Landes müssen langfristig in Einklang gebracht werden, andernfalls droht die Schuldenblase zu platzen. Die Kürzungspläne der Bundesregierung sind wegweisend und zugleich ein wichtiges Signal für Sachsen.&#8221;<br />
<br />
Hintergrund: Unter der Überschrift &#8220;Die Grundpfeiler unserer Zukunft stärken&#8221; &#8211; Acht Punkte für solide Finanzen, neues Wachstum und Beschäftigung und Vorfahrt für Bildung &#8211; hat die Bundesregierung ihre Pläne zum sparen offen gelegt und die Eckpunkte für die weitere Aufstellung des Haushaltentwurfs 2011 und des Finanzplans bis 2014 beschlossen.<br />
<br />
Durch die Sparpläne der Bundesregierung wird sich eine Tangierung der sächsischen Finanzpläne nicht vermeiden lassen.<br />
<br />
<strong>Was bedeutet dies für den sächsischen Doppelhaushalt 2011/2012 </strong><br />
<br />
&#8220;Die CDU-Fraktion hält vor dem Hintergrund sinkender Einnahmen und dem Schuldenverbot trotzdem an einer solider Finanzpolitik fest und strebt eine möglichst hohe Investitionsquote an&#8221;, kündigte Flath bereits im Mai an (<a href="http://www.sachsen-cdu-politik.de/2010-05/flath-cdu-strebt-moeglichst-hohe-investitionsquote-an-1344/" target="_blank" class="liinternal">wir berichteten</a>).<br />
<br />
In wenigen Tagen, pünktlich zum Gruppenauftakt der Deutschen Fußballelf, hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Regierungsmitglieder zu einer dreitägigen Haushaltsklausur geladen. Dort soll der Doppelhaushalt 2011/2012 als Gesetzentwurf der sächsischen Staatsregierung beschlossen werden.<br />
<br />
Ob es den Koalitionären gelingen wird denoch ihren Vorhaben umzusetzen, darf als ungewiss gelten. Wer diese, vor dem Hintergrund der Finanzmisere, dennoch einfordert, sollte sich ehrlich fragen, wie er in dieser Lage verfahren würde. Beim notwendigen Sparkurs geht es schließlich nicht um Geld, das auf die &#8220;Hohe Kante&#8221; soll, sondern um Geld, welches nicht zur Verfügung steht. <em>(nk)</em><br />
<br />
<a href="http://www.sachsen-cdu-politik.de/thema/mdl-steffen-flath/" class="liinternal">Alle Beiträge zu MdL Steffen Flath auf Sachsen-CDU-Politik.de anzeigen.</a></p>
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		<title>Sächsische Politiker zu Köhlers Rücktritt</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 20:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[CDU Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[MdB Veronika Bellmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Köhlers Rücktritt überraschte die Politiker. Dabei bleibt kein Zweifel an seiner Integrität. Auszüge einiger Meinungen sächsischer CDU-Politiker: ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sachsen. Köhlers Rücktritt überraschte die Politiker. Dabei bleibt kein Zweifel an seiner Integrität. Auszüge einiger Meinungen sächsischer CDU-Politiker:<br />
<br />
<strong>Tillich bedauert Köhler-Rücktritt zutiefst</strong><br />
<br />
Dresden. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat die Ankündigung von Bundespräsident Horst Köhler bedauert, von seinem Amt zurückzutreten. „Aus Sicht des Bundespräsidenten mag der Rücktritt ein logischer Schritt sein. Es ändert jedoch nichts daran, dass ich persönlich den Rücktritt zutiefst bedauere. Bundespräsident Dr. Horst Köhler wird Deutschland mit seinen klaren Worten und seinem hohen Erfahrungsschatz fehlen“, erklärte Tillich in Dresden. „Und mir wird ein geschätzter Gesprächspartner abgehen“. <em>Quelle: </em><a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/39961" target="_blank" class="liexternal">Medienservice</a><br />
<br />
<strong>Flath: Rücktritt von Köhler sollte Warnung sein</strong><br />
<br />
Zum überraschenden Rücktritt des Bundespräsidenten erklärt Steffen Flath: &#8220;Der Rücktritt des Bundespräsidenten ist beschämend für uns alle. Wir sollten die folgenschwere Entscheidung des Staatsoberhauptes zum Anlass nehmen, innezuhalten. Nichts ist offenbar mehr heilig.&#8221; <a href="http://www.sachsen-cdu-politik.de/2010-05/flath-ruecktritt-von-koehler-sollte-warnung-sein-1380/" class="liinternal">Weiterlesen »</a><br />
<br />
<strong>Bellmann zum Köhler-Rücktritt: Ich bin bestürzt!</strong><br />
<br />
Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann erklärt zum Rücktritt des Bundespräsidenten, Prof. Dr. Horst Köhler:<br />
<br />
&#8220;Nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten Professor Dr. Horst Köhler ist es schwer, zum Tagesgeschäft überzugehen. Nach weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der Euroraum-Krise hätte uns eine Staatskrise in Deutschland gerade noch gefehlt. Die bürgerlichen Parteien müssen aufpassen, in diesem Sog nicht unterzugehen. Sie müssen so schnell wie möglich die Staatsführung stabilisieren.<br />
<br />
Den plötzlichen und unerwarteten Rücktritt des Bundespräsidenten nehme ich bestürzt zur Kenntnis. Jetzt allerdings in Schockstarre zu verfallen, wäre das falsche Signal für das In- und Ausland. Ein möglicher Präsidentschaftskandidat könnte aus meiner Sicht der amtierende Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert von der Union sein&#8221;, sagte Veronika Bellmann, die die Nachricht vom Rücktritt des Bundespräsidenten während verkehrspolitischer Gespräche im Ausland ereilte. <em>Quelle: </em><a href="http://www.veronika-bellmann.net/" target="_blank" class="liexternal">MdB Veronika Bellmann</a>, Mittelsachsen<br />
<br />
<strong>Springer: Rücktritt des Bundespräsidenten macht fassungslos</strong><br />
<br />
Geschockt nahm ich vor wenigen Stunden die Nachricht vom Rücktritt unseres Bundespräsidenten auf. Völlig überraschend kommt mir diese Entscheidung vor und ich bin tief erschüttert, dass sich ein Mann von Köhlers Format von solch haltloser Kritik, wie sie ihm in jüngster Vergangenheit entgegen schlug, zum Rücktritt bewegen lässt.<br />
<br />
Seine Amtsführung, die stets im Dienste der deutschen Bevölkerung stand, machte ihn zu einem beliebten Staatsmann. Gerade die Offenheit und Bürgernähe, die er stets praktizierte und die nicht frei von kritischen Worten gegenüber bestehenden Missständen und amtierenden Regierungsmitgliedern war, verdienen unsere Anerkennung.<br />
<br />
Mit Köhlers plötzlichem Rücktritt entsteht eine Lücke an der Spitze der deutschen Regierung und zeigt unter anderem nur wieder mehr, welcher Umgangston in den Medien mittlerweile Normalität geworden ist. <em>Quelle: </em><a href="http://www.321start-springer.de/Landtagswahl/ruecktritt-des-bundespraesidenten-macht-fassungslos" target="_blank" class="liexternal">MdL Ines Springer</a>, Glauchau</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sachsen billigte im Bundesrat den Euro-Rettungsschirm</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 14:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[CDU Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzstabilität]]></category>
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		<category><![CDATA[Ministerpräsident Stanislaw Tillich]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungspaket]]></category>
		<category><![CDATA[Stabilisierung des Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Währungsunion]]></category>

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		<description><![CDATA["Das ist eine Entscheidung von großer Tragweite", betonte Tillich bereits am Mittwoch in seiner Regierungserklärung. "Wir haben sie uns nicht leicht gemacht." Der Landeshaushalt des Freistaates Sachsen ist an diesem vorliegenden Rettungspaket nicht beteiligt."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues"><strong>Tillich: &#8220;Es geht um den Euro und die Europäische Union selbst&#8221;</strong></span><br />
<br />
Dresden. Sachsen wird dem Euro-Rettungsschirm im Bundesrat zustimmen, kündigte Ministerpräsident Stanislaw Tillich bereits am Mittwoch im Landtag in seiner <a href="http://www.ministerpraesident.sachsen.de/16699.htm" target="_blank" class="liexternal">Regierungserklärung</a> den Beschluss des Kabinetts an.<br />
<br />
&#8220;Alle, die Verantwortung tragen, sind entschlossen, den Euro zu stabilisieren. Das ist eine Entscheidung von großer Tragweite. Wir haben sie uns nicht leicht gemacht. Der Landeshaushalt des Freistaates Sachsen ist an diesem vorliegenden Rettungspaket nicht beteiligt.&#8221;, so Tillich in seiner Erklärung.<br />
<br />
Auch auf die Bedenken der sächsischen Bürger ging der Ministerpräsident dabei ein: &#8220;Warum stimmt die sächsische Staatsregierung in diesen Tagen dem Hilfspaket zu? Sie haben Angst vor einer Inflation, vor Steuererhöhungen und Sozialabbau. Sie sehen ihren oft bescheidenen Wohlstand durch die Hilfe für Griechenland und die Verteidigung des Euro in Gefahr. Diese besorgten Bürger fragen zu Recht. Denn Sachsens Markenzeichen ist seit vielen Jahren die solide Haushaltsführung.<br />
<br />
Unsere Philosophie ist: Nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen. Das gilt gerade auch in schwierigen Haushaltsjahren.&#8221;<br />
<br />
Tillich zeigt vollstes Verständnis für die Bedenken der Bürger, aber, &#8220;es geht hier nicht mehr nur um Griechenland, sondern um den Euro und die Europäische Union selbst&#8221;, machte der Regierungschef die Lage deutlich. <em>(nk)</em><br />
<br />
<a href="http://www.ministerpraesident.sachsen.de/16699.htm" target="_blank" class="liexternal">Erklärung von Ministerpräsident Tillich im Landtag zur Stabilisierung des Euro</a><br />
<br />
<strong>Bundesrat billigt Euro-Rettungsschirm</strong><br />
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Berlin. In seiner heutigen Sondersitzung hat der Bundesrat das Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus gebilligt. Es schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich Deutschland an europäischen Maßnahmen zur Unterstützung von Euroländern beteiligen kann, um deren drohende Zahlungsunfähigkeit im Notfall durch Kredite abzuwenden. Ziel ist es, dadurch die Finanzstabilität in der Währungsunion sicherzustellen.<br />
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An dem geplanten Rettungsschirm mit einem Gesamtvolumen von 750 Milliarden Euro soll Deutschland Garantien bis zu 123 Milliarden Euro übernehmen. Bei unvorhergesehenem oder unabweisbarem Bedarf kann die Garantieermächtigung mit Einwilligung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages um 20 Prozent überschritten werden.<br />
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Der Bundestag hatte das Gesetz nach nur dreitägiger Beratung am heutigen Vormittag beschlossen und direkt im Anschluss dem Bundesrat vorgelegt. Da dieser auf die Anrufung des Vermittlungsausschusses verzichtet hat, kann das Gesetz nunmehr dem Bundespräsidenten zur Verkündung zugeleitet werden.<br />
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Quelle: <a href="http://www.bundesrat.de/" target="_blank" class="liexternal">Bundesrat</a></p>
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