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	<title>Sachsen-CDU-Politik.de &#187; c&#8217;t</title>
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	<description>Wir wissen, wo&#039;s lang geht. — Für ein starkes Sachsen!</description>
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		<title>EU-Kommission genehmigt Breitbandf&#246;rderung f&#252;r Sachsen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 06:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., Nourdin Kamlah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das "offene Land" ist als Gesch&#228;ftsfeld f&#252;r die Netzbetreiber meist unattraktiv, da der Betrieb nicht wirtschaftlich erscheint. Das kann nun Geschichte werden. Inwiefern sich das aber zeitnah realisieren l&#228;sst, bleibt abzuwarten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="zwues">EU-Kommission genehmigt Breitbandf&#246;rderung f&#252;r Sachsen</span><br />
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Obwohl f&#252;r weite Landesteile eine Breitbandversorgung gegeben ist, existieren auch insbesondere im l&#228;ndlichen Raum des Freistaates Sachsens unterversorgte Gebiete. Das k&#246;nnte nun bald der Anfang vom Ende sein und Staatsminister Frank Kupfer (CDU), unter dessen Egide die <a href="http://www.smul.sachsen.de/laendlicher_raum/1355.htm" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Breitbandinitiative L&#228;ndlicher Raum&#8221;</a> angesiedelt ist, kann sich einer riesigen Aufgabe widmen.<br />
<br />
Denn bald kann es in Sachsen los gehen, mit dem Ausbau f&#252;r das Breitband. Inwiefern sich das aber zeitnah realisieren l&#228;sst, bleibt abzuwarten.<br />
<div id="attachment_389" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2009/08/13082009_CSB-Bilder-Kupfer-Portraet.JPG" alt="MdL Frank Kupfer, Sachsens Staatsminister f&#252;r Umwelt und Landwirtschaft" title="MdL Frank Kupfer, Sachsens Staatsminister f&#252;r Umwelt und Landwirtschaft" width="250" height="250" class="size-full wp-image-389" /><p class="wp-caption-text">MdL Frank Kupfer, Sachsens Staatsminister f&#252;r Umwelt und Landwirtschaft</p></div>Dresden/ Br&#252;ssel. Die Grundlage ist gestern schon einmal in Br&#252;ssel geschaffen worden.<br />
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Die noch ausstehende <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/141&#038;format=HTML&#038;aged=0&#038;language=DE&#038;guiLanguage=en" target="_blank" class="liexternal">Genehmigung</a> der EU-Kommission im Bereich Breitband geht jetzt ein. Gestern hat die Europ&#228;ische Kommission hat nach den EU-Beihilfevorschriften eine Regelung f&#252;r die Leerrohrf&#246;rderung genehmigt, mit denen die Breitbanderschlie&#223;ung in derzeit noch unterversorgten Gebieten im Freistaat Sachsen vorangetrieben werden soll.<br />
<br />
Die Pr&#252;fung der Kommission ergab, dass die Regelung mit den Breitbandleitlinien in Einklang steht.<br />
<br />
„Mit gezielten Beihilfen kann die digitale Kluft weiter geschlossen werden, ohne dass dies auf Kosten von Privatinvestitionen geht“, erkl&#228;rte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes dazu. Das &#8220;offene Land&#8221; ist als Gesch&#228;ftsfeld f&#252;r die Netzbetreiber meist unattraktiv, da der Betrieb nicht wirtschaftlich erscheint. Das kann nun Geschichte werden.<br />
<br />
Neben der Regelung das Betreibern au&#223;erdem, ihre eigenen Leitungen zu verlegen, er&#246;ffnet die Regelung den s&#228;chsischen Kommunen auch die M&#246;glichkeit Breitbandanbietern ihre Leerrohre zur Verf&#252;gung zu stellen, wodurch diese erhebliche Kosten sparen. Ein nicht unerheblicher Faktor, insofern die Ersparnis durchgereicht wird, weil die Haushalte mit Internetnutzung u.a. auch exponential zu den Einkommen steigt. Auch d&#252;rfen Leerrohre auf eigene Kosten mit in die Gr&#228;ben der Kommunen gelegt werden.<br />
<br />
Die wichtigste Regelung aber, im Sinne der Nutzer ist, die Kommunen m&#252;ssen eine „Multiple Fibre“-Architektur unterst&#252;tzen, damit die Leerrohre von m&#246;glichst vielen Wettbewerbern genutzt werden. Was die Kommission als Wettbewerbsf&#246;rdernd ansieht, hat aber noch einen ganz praktischen Grund. Auch die &#8220;Glasfaser&#8221; wird bei einem geringen Leitungsanteil in den dann vorhandenen Leerrohren schnell zum &#8220;Flaschenhals&#8221;.<br />
<br />
F&#252;r anspruchsvolle Internetanwendungen ziemlich ungeeignet und der Spass wird schnell zum Frust, &#228;hnlich die bisher favorisierten &#8220;Funkl&#246;sungen&#8221; bis 2MBit/s. Hier braucht es anst&#228;ndig DSL-Geschwindigkeiten f&#252;r den Mittelstand und Entwickler. Denn was passiert, wenn die &#8220;Funkzelle&#8221; mit einem oder mehr Nachbarn geteilt werden muss? Dann ist das Surf-Vergn&#252;gen im Lausitz Seenland vorzuziehen.<br />
<br />
Die Glasfaser kann den &#8220;Offlinern&#8221; in den l&#228;ndlichen Gebieten den gro&#223;en Wurf bringen. Doch hier liegt der Teufel im Detail. Denn noch gibt es keine Standardisierung bei den Anbietern und auch die Regulierung der Telekommunikationsm&#228;rkte ist nicht gerade f&#246;rderlich. Ein Blick in die westlichen Bundesl&#228;nder kann dazu nicht schaden. <em>[Mehr dazu in: <a href="http://www.heise.de/ct/inhalt/2010/04/78/" target="_blank" class="liexternal">c't 4/2010</a> - Artikel: Next Generation Access von Richard Sietmann]</em><br />
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<strong>Was kommt jetzt?</strong><br />
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<div id="attachment_998" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img src="http://www.sachsen-cdu-politik.de/wp-content/uploads/2010/02/breitbandrouter-500.jpg" alt="" title="Wenn es nicht den richtige Anschluss gibt, kann man jedenfalls von lesen." width="500" height="364" class="size-full wp-image-998" /><p class="wp-caption-text">Wenn es nicht den richtige Anschluss gibt, kann man jedenfalls von lesen.</p></div><br />
<br />
Nach der erfolgten Rahmenplan&#228;nderung kann das S&#228;chsische Staatsministerium f&#252;r Umwelt und Landwirtschaft sich weiter mit seiner Initiative „Sachsen macht sich breit-bandig“ f&#252;r die Akteure der l&#228;ndlichen Entwicklung einsetzen und den Antragsstau abarbeiten. Bis dato werden Antr&#228;ge bis zur Bewilligungsreife bearbeitet.<br />
<br />
F&#246;rderung sind nach den <a href="http://www.smul.sachsen.de/foerderung/85.htm" target="_blank" class="liexternal">Richtlinien f&#252;r &#8220;Integrierte L&#228;ndliche Entwicklung&#8221;</a> m&#246;glich. Seit dem 01.08.2008 &#252;bernehmen die Landkreise und Kreisfreien St&#228;dte die Aufgaben als Antragsstellen.<br />
<br />
Hintergr&#252;nde: Laut dem <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_blank" class="liexternal">(N)Onliner-Atlas</a>sind noch rund 30,3 Prozent der Sachsen &#8220;offline&#8221;. Der Freistaat Sachsen, gemeinsam mit den anderen neuen Bundesl&#228;ndern und dem Saarland befinden sich somit im letzten Drittel aller Bundesl&#228;nder. Dabei hinkt der Osten, konkret der Regierungsbezirk Dresden, hinter den &#252;brigen Regionen Sachsens hinterher. Sachsen liegt auch im Jahr 2009 unter dem Bundesdurchschnitt der Onliner. Einzig die St&#228;dte Dresden und Leipzig kommen bereits an den Gesamtdurchschnitt heran. Insgesamt liegt Deutschland auf Platz 7 in der EU. <em>(nk)</em></p>
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