Mathias Kretschmer: Das „C‟ bekommt nun eine neue Heimat

Arbeitskreises engagierter Katholiken (AEK) gründet Stadt- und Landesverbände

Das Konservative Werteverständnis bekommt eine neue Heimat, soweit lautet die Botschaft von Mathias Kretschmer, Sprecher des Arbeitskreises engagierter Katholiken (AEK) in Sachsen. Die Gründung der Stadt- und Landesverbände steht bevor, so das einer Anerkennung als Sonderorganisation innerhalb der CDU nichts im Wege stehen dürfte.

Mathias Kretschmer, Sprecher des Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK) in Sachsen:

Mathias Kretschmer, Sprecher des Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK) in Sachsen:

Leisnig. „Die Union ist unsere politische Heimat‟, heißt es so auch in einer Pressemitteilung.

„Dennoch haben wir entschieden unsere Positionen klarer zu beschreiben, um deutlich zu machen, warum ein „C“ im Namen unserer Partei ist und dieser so wichtig ist für das Zusammenleben sowie zur Abgrenzung gegenüber anderen Ansichten und Parteien.

Hier wird eine große Vertrauenschance vertan und wir (Anmerkung: CDU) werden im Parteienmeer nicht als ‘anders’ erkannt.

Um das „C“ zu stärken brauchen wir den Kontakt und das Miteinander aller Christen in der Union und darüber hinaus. Hier sind die Kirchen, die vorhandenen christlichen Verbände genauso angesprochen wie die Landes CDU ein klares Bekenntnis auszusprechen.‟

Fehlendes Werteverständnis, vermisstes Bekenntnis zur abendländischen Kultur, erweckt aber auch im Umkehrschluss den Eindruck, konservatives Gedankengut ist in der Sächsischen Union zu wenig verankert.

Sinngemäß lauten so auch die derzeitigen Vorwürfe aus den Reihen des AEK am Entwurf der Arbeitsthesen der Sächsischen Union.

Diesen will der AEK entgegen wirken und ruft wiederholt zur Teilnahme an der Diskussion am Entwurf auf, sagte Kretschmer auf Nachfrage. „Das AEK wird sich selbst aktiv in die Diskussion einbringen und konnte dafür den bekannten Journalisten Karl G. Peschke gewinnen‟, so Kretschmer.

Inwieweit „konservativ‟ nicht für verstaubt und altbacken herhalten muss, sondern zu einer modernen Volkspartei passt, wird Mathias Kretschmer demnächst in einem Interview erklären. Wir dürfen darauf gespannt sein. (nk)

Quelle: AEK-Sachsen, Mathias Kretschmer

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