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Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II – Christine Clauß

Bundesfamilienministerium startet Bewerbungsphase zur Sicherung der Mehrgenerationenhäuser
Clauß: Mehrgenerationenhäuser sind idealer Ort für Familienbildung

Noch bis 12. August 2011 läuft die Bewerbungsphase für das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II. Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser können am neuen Programm teilnehmen. Das Interessenbekundungsverfahren wird in einem Onlineverfahren durchgeführt.

“Mit dem Folgeprogramm will der Bund sicherstellen, dass die Mehrgenerationenhäuser auch in Zukunft mit ihrer Arbeit den Zusammenhalt der Generationen nachhaltig stärken und ihre Türen für Menschen jeden Alters offen stehen”, sagte Sozialministerin Christine Clauß in Dresden (CDU), und weiter: “Unsere Mehrgenerationenhäuser haben sich zu zentralen Begegnungsstätten aller Generationen entwickelt. Wir wissen um die hervorragende Arbeit der 37 Mehrgenerationenhäuser in Sachsen und unterstützen gemeinsam mit den Kommunen und Landkreisen deren Engagement.”

Staatsministerin Christine Clauß (© Foto: SMS)

Staatsministerin Christine Clauß (© Foto: SMS)

Dresden. “Mehrgenerationenhäuser sind die idealen Standorte, um Familienbildungsangebote im Freistaat weiter zu etablieren. Hier erreicht man alle Generationen unter einem Dach”, so Clauß.

Überregionale Angebote der Familienbildung sollen Familien helfen, Ehe oder Partnerschaft, Erziehung von Kindern, Versorgung pflegebedürftiger Familienmitglieder, Haushaltsführung und die Mitwirkung in familienrelevanten Institutionen zu bewältigen.

Junge Menschen sollen auf Ehe, Partnerschaft und das Zusammenleben mit Kindern vorbereitet werden.

Die Angebote der Familienbildung können bei Wohlfahrts- und Familienverbänden beantragt werden.

Nach der Richtlinie Familienförderung werden insbesondere Angebote gefördert, die Inhalte zu den o.g. Schwerpunkten vermitteln.

Die Maßnahmen richten sich an Eltern, Großeltern, Familien oder Multiplikatoren. Die Angebote finden häufig im Rahmen von Bildungsurlaub statt.

Während die Familienbildung durch Mittel des Freistaates gefördert werden, werden die Orte der Familienbildung, die Mehrgenerationenhäuser, durch das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Damit können sich deutschlandweit Mehrgenerationenhäuser um weitere staatliche Förderung bewerben. Insgesamt 450 können am Folgeprogramm teilnehmen.

In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt soll ein Haus unterstützt werden, das einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro erhält. Außerdem kann in jedem Mehrgenerationenhaus der neue Bundesfreiwilligendienst geleistet werden, sofern dort entsprechende Stellen angeboten werden.

Informationen zu Mehrgenerationshäusern – hier klicken.

Hier weiter zum Online-Bewerbungsportal

Quelle: Medienservice

This entry was posted on Mittwoch, Juli 27th, 2011 at 11:47 and is filled under: Berichte