Feist: Forschung vs. Volkskrankheiten – neues Kapitel beginnt

Den Volkskranheiten den Kampf angesagt

“Nach wie vor ist die Zahl der Menschen, die an Volkskrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel-, Infektions-, Lungen- oder neurodegenerativen Erkrankungen leiden beziehungsweise neu erkranken, besorgniserregend. Optimale Forschungsbedingungen zu schaffen, um Volkskrankheiten zu bekämpfen, ist ein zentrales Anliegen der neu gegründeten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG)”, informiert das Bundesforschungsministerium (BMBF). Die Zusammenarbeit mit der Helmholtz-Gemeinschaft bietet die notwendige Planungssicherheit für die Forschungszentren.

“Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung sind ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Volkskrankheiten. Damit wird ein wichtiges Vorhaben der Bundesregierung und der Gesundheitspolitik umgesetzt”, erklärte der Leipziger Bundestagsabgeordnete Dr. Feist, der Mitglied im Bundestagsausschuss Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung ist.

MdB Dr. Thomas Feist aus Leipzig

MdB Dr. Thomas Feist aus Leipzig

“Mit den jetzt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingerichteten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DGZ) wird ein neues Kapitel der Gesundheitsforschung zum Wohle der Patienten in Deutschland aufgeschlagen. Die Zentren sind Herzstück des neuen Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung. Bis 2015 stellt das BMBF dafür rund 700 Millionen Euro für die DGZ zur Verfügung.

Die Zentren sind weltweit einzigartig und haben das Potential, Deutschland in Europa, vielleicht sogar weltweit, an die Spitze der Gesundheitsforschung zu führen. Hier werden optimale Forschungsbedingungen für den Kampf gegen die großen Volkskrankheiten geschaffen, um die Ergebnisse der Forschung noch schneller und effektiver bei den Patienten ankommen zu lassen. Besonders freue ich mich, dass auch in Sachsen drei Zentren angesiedelt werden.

In Dresden werden das sein: das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK); das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD).

Leider wurde kein Zentrum in meiner Heimatsstadt Leipzig angesiedelt, allerdings läuft auch hier die Gesundheitsforschungsförderung durch die Bundesregierung auf Hochtouren. In den letzten Monaten wurden für fünf Projekte an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig rund 24 Millionen Euro durch das BMBF für die nächsten Jahre bewilligt. Allein das Translationszentrum für Regenerative Medizin an der Universität Leipzig wird mit 15 Millionen Euro gefördert. Das sind schöne Beiträge zur wissenschaftlichen Stärkung der Forschungslandschaft unserer Stadt und des Freistaates“, sagt Thomas Feist abschließend.

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Quelle: MdB Dr. Thomas Feist

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