Die Mär vom überbezahlten und unausgelasteten Volksvertreter

CDU-Landtagsabgeordneter Sebastian Fischer lädt zur Diskussion um die Abgeordnetenentschädigung

Großenhain. Die Abgeordnetendiäten sorgen stets für Unmut in der Bevölkerung. “Nur durch Transparenz und Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern kann man dem Bild vom überbezahlten und unausgelasteten Volksvertreter entgegentreten”, ist der CDU-Landtagsabgeordnete Sebastian Fischer der Meinung. „Ich halte es auch für meine Aufgabe, Politik zu vermitteln. In der letzten Zeit gab es eine nicht immer sachliche Diskussion zur Abgeordnetenvergütung.

Daher lade ich alle Interessierten am Samstag, den 23.04.2011, 10 Uhr in sein Großenhainer Bürgerbüro auf der Salzgasse in Großenhain ein, mit mir über Diäten, Aufwandsentschädigungen und den Einsatz der Steuergelder ins Gespräch zu kommen.“, so der direkt gewählte Abgeordnete für Großenhain und Umgebung. Es wird um Anmeldung unter: Telefon: 03522-38883 gebeten.

Sebastian Fischer MdL

Sebastian Fischer MdL

Bereits im April 2010 verzichtete die CDU-Fraktion auf eine Anpassung der Gehaltsentwicklung und legte eine Diätenerhöhung auf Eis.

Und im vergangenen Dezember einigten sich die Koalitionsfraktionen auf eine grundlegende Reform der Abgeordnetenentschädigung und -altersversorgung.

Dabei gibt es die Koppelung der Grundentschädigung an Richterbezüge nicht mehr.

Stattdessen wird die Entwicklung der Diäten an objektive und für jedermann nachprüfbare Indikatoren der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in Sachsen gekoppelt.

In dem deutschlandweit beispiellosen Indexmodell fließen künftig zu jeweils 45 Prozent das Arbeitnehmereinkommen in Sachsen über alle Branchen und das sächsische Bruttoinlandsprodukt ein sowie zu jeweils fünf Prozent der Rentenwert Ost und das Arbeitslosengeld II.

Die Diätenentwicklung ist damit vollständig an den wirtschaftlichen Erfolg Sachsen geknüpft, an die Entwicklung der Einkommen sächsischer Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslosengeld-II-Empfänger.

Abgeordnetenentschädigung und -altersversorgung

Quelle: Sebastian Fischer MdL