Springer: Elektromobilität für Sachsen eine wichtige Chance
10. November 2010 Berichte
Elektromobilität – Chancen für das Forschungsland Sachsen
“Elektromobilität ist für das Forschungsland Sachsen eine wichtige Chance. Die damit verbundenen Potentiale für unsere Universitäten und Fachhochschulen sind mindestens ebenso wichtig wie für unsere mittelständische Wirtschaft. Nicht nur der Großraum Dresden, sondern der Freistaat Sachsen insgesamt profitiert von der Elektromobilität. Anzumerken ist: Glücklicherweise ist das Thema Elektromobilität modular zu betrachten und beschränkt sich nicht nur auf elektrische Antriebe.”, betont die verkehrspolitische Fraktionssprecherin Ines Springer auf Nachfrage.
Hintergrund: Weltweit erfährt Elektromobilität derzeit eine große gesellschaftliche Aufmerksamkeit, in Deutschland und konkret in Sachsen, diese Woche besonders. (Berichte zum Thema Elektromobilität)
Dresden. Das Thema “Elektromobilität” hat in vielen volkswirtschaftlichen Kernbereichen bereits eine hohe technologie-, energie- und industriepolitische Bedeutung erlangt, heißt es dazu aus dem Wissenschaftsministerium.Grund genug, um dem Branchentreffen des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) in Leipzig die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. VDE-Kongress auf einem Blick – hier klicken.
“Grundvoraussetzung für einen breiten Markterfolg der Elektromobilität ist die Weiterentwicklung der Batterietechnologien hin zu längerer Lebensdauer, höherer Leistung, verbesserter Sicherheit und geringeren Kosten. Hier ist der globale Wettbewerb derzeit in vollem Gange.
Der Freistaat Sachsen stellt sich mit seiner exzellenten Forschungsinfrastruktur und seinen innovativen Unternehmen dieser Herausforderung”, erklärte gestern die auch für Forschung und Technologie zuständige Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Sabine von Schorlemer, am Rande des VDE-Kongresses „E-Mobility“ in Leipzig.
Vielfältigste Studieneinrichtungen im Freistaat beschäftigen sich bereits mit dem Thema “Elektromobilität” und leisten “einen nicht unbedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Elektromobilität”.
Forschungseinrichtungen beschäftigen sich beispielsweise mit Energie- und Ressourceneffizienz im Antriebsstrang, Brennstoffzellenentwicklung, Energiemanagementsysteme für Lithium-Ionen-Batterien und hybride elektrische Antriebe.
“Das Gute an der Sache ist, dass wir hier im Freistaat Sachsen die gesamte Wertschöpfungskette der Elektromobilität (Ressourcen, Materialien, Prozesstechnologien, Batterien und Systeme, Zulieferer, Fahrzeugbau) zur Verfügung haben. Die sich daraus ergebenden Chancen müssen wir einfach nutzen”, so Sabine von Schorlemer abschließend in der Messestadt Leipzig.
Bundestag debattiert Donnerstag zur Elektromobilität
Der Bundestag debattiert morgen zum Thema Elektromobilität – eine Technologie, die für die Bundesregierung laut eigener Aussage “von hoher strategischer Bedeutung” ist. Und darum geht es morgen auch grundlegend (Vorschau Bundestagsdebatte Elektromobilität).
Denn sollte es gelingen, den benötigten Strom mittel- bis langfristig ausschließlich aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, werde Mobilität unabhängig von den begrenzten und klimaschädlichen fossilen Rohstoffen möglich, so die Regierung. 500 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II wendet sie nach eigener Aussage im Rahmen ihres Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität auf, um neue Fahrzeug-, Energiespeicher- und Mobilitätskonzepte zu entwickeln und die dazugehörige Infrastruktur neu zu konzipieren (Hintergrund Elektromobilität – Bund). (nk)
(Berichte zum Thema Elektromobilität)
» Stichworte: Automobilland, CDU-Landtagsfraktion, Elektromobilität, Glauchau, MdL Ines Springer, VDE-Kongress, Verkehrspolitische Sprecherin
» Beitrag bei Twitter empfehlen!

