Umweltminister Kupfer: Umweltallianz Sachsen ist gute Basis

Wirtschaftszweige im Freistaat engagieren sich gemeinsam für Umwelt

„Klimawandel und Ressourcenknappheit werden die ökonomischen Rahmenbedingungen grundlegend verändern. Das gilt für Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft genauso wie für die übrige Wirtschaft“, sagt Umweltminister Frank Kupfer. Für Kupfer ist „die Trennung der Umweltallianzen überholt“.

Eine freiwillige Vereinbarung für einen kooperativen Umweltschutz wurde im Rahmen der 7. Sächsischen Umweltmanagement-Konferenz zwischen den beiden sächsischen Umweltallianzen für Wirtschaft sowie für Land- und Forstwirtschaft und der Staatsregierung gestern in Chemnitz unterzeichnet.

MdL Frank Kupfer, Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft

MdL Frank Kupfer, Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft

Dresden. Mit der Zusammenführung der beiden Umweltallianzen werde aber auch die Suche nach einer neuen Qualität eingeleitet.

„Die Stärkung der Eigenverantwortung der Unternehmen und die gesellschaftliche Anerkennung freiwilliger Bemühungen für den Umweltschutz bleiben wichtig“, so der Minister.

Kupfers Vision dabei: „Ich wünsche mir Netzwerke, in denen Erfahrungen, Technologien und Wissen ausgetauscht werden.“

Die für alle Branchen offene Umweltallianz sei dafür eine gute Basis.

Die Umweltallianz Sachsen wurde 1998 als freiwillige Kooperation zwischen der Sächsischen Staatsregierung und der Wirtschaft ins Leben gerufen. Teilnehmer kann jedes Unternehmen werden, das freiwillig über gesetzliche Vorgaben hinaus Leistungen für den Umweltschutz erbringt. Maßgebend ist ein entsprechender Kriterienkatalog im Vertragstext zur Umweltallianz. Im Gegenzug erhalten die Unternehmen strategische Vorteile, zum Beispiel einen reduzierten Verwaltungsaufwand.

Den Umweltallianzen sind seit ihrer Gründung fast 1.000 Unternehmen aus dem Freistaat beigetreten. Sachsen war 1998 nach Bayern das zweite Bundesland, das eine solche Vereinbarung mit der Wirtschaft schloss. Mittlerweile gibt es solche Umweltpakte, die sich auch am sächsischen Beispiel orientieren, in elf weiteren Bundesländern.

Weitere Informationen unter: www.umweltallianz.sachsen.de

Quelle: Medienservice