Kupfer mit guten Ergebnissen von Agrarministerkonferenz zurück

Agrarministerkonferenz mit guten Ergebnissen für Sachsens Bauern.
Kupfer erreicht günstige Ausgangsposition sächsischer Interessen für die europäische Agrarpolitik nach 2013.

Dresden. „Ich bin sehr zufrieden, dass ich mich mit meinen Länderkollegen und der Bundeslandwirtschaftsministerin einig bin, dass wir die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) so weiterentwickeln müssen, dass auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft und die Förderung der ländlichen Räume gesichert sind.“

MdL Frank Kupfer, Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft

MdL Frank Kupfer, Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft

Es war äußerst wichtig, dass wir heute gegenüber unserem hochrangigen Gast, EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos, mit einer Stimme gesprochen haben“, sagte Landwirtschaftsminister Frank Kupfer nach einem Treffen der deutschen Agrarminister in Lübeck.

Auch zu den neuen Herausforderungen Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Biodiversität und Wassermanagement gab es auf der Agrarministerkonferenz ein klares Bekenntnis aller Teilnehmer.

„Allerdings dürfen wir das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Deshalb lehne ich radikale Forderungen nach einer grundlegenden Umgestaltung der GAP ab“, betonte Kupfer.

„Deutschland hat im europäischen Maßstab bereits die umfangreichsten Umstrukturierungen vorgenommen. Unsere Landwirte brauchen nun Verlässlichkeit und Kontinuität“, so der Minister weiter.

Außerdem konnte Kupfer die anderen Mitglieder der Agrarministerkonferenz davon überzeugen, dass dringend Änderungen der aktuellen Direktzahlungs-Verpflichtungenverordnung zum Schutz vor Bodenerosion erforderlich sind.

„Bodenerosion ist ein sehr ernst zu nehmendes Problem in der Landwirtschaft. Allein in Sachsen gehen jährlich rund drei Millionen Tonnen fruchtbarer Ackerboden, insbesondere durch Wassererosion, verloren. Sie fehlen den Landwirten zur Bewirtschaftung und belasten unsere Gewässer“, erklärte Kupfer.

„Die sächsischen Landwirtschaftsbetriebe sind sich ihrer Verantwortung beim Bodenschutz bewusst. Deshalb müssen wir sie künftig unbedingt mit praxisgerechten Umsetzungsregelungen unterstützen“, so der Minister abschließend.

Quelle: Medienservice