Maria Michalk fordert ein freiwilliges betriebliches Jahr

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

Bautzen. Jugendfreiwilligendienste erfahren einen immer größeren Zuspruch. Junge Leute engagieren sich in den Einsatzfeldern Soziales, Kultur, Sport, Ökologie und auch im Ausland.

Immer mehr Jugendliche nehmen diese Zeit für sich in Anspruch, um sich einerseits Orientierungshilfe für die Berufswahl zu holen, oder andererseits eine Auszeit bis oder nach dem Studium zu nehmen.

Es stellt sich für mich zunehmend die Frage, warum es neben dem freiwilligen sozialen oder dem freiwilligen ökologischen Jahr kein freiwilliges betriebliches Jahr gibt.

Wir arbeiten in unserem Land auf der Grundlage der ökologisch orientierten sozialen Marktwirtschaft und können es uns nicht mehr leisten, die Förderung der betriebswirtschaftlichen Kompetenzen junger Menschen zu vernachlässigen.

Die frühe betriebswirtschaftliche Orientierung kann die Bereitschaft zur Existenzgründung fördern und dem Problem der Unternehmensnachfolge entgegenwirken.

Wenn derzeit beklagt wird, dass von zehn Studierenden nur einer ein ingenieur-technisches Studium aufnimmt, dann kann ein betriebliches Jahr helfen, bei angehenden Studentinnen und Studenten Technikinteresse und Freude an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen zu wecken.

Quelle: MdB Maria Michalk

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