Jahr: Liquidität der landwirtschaftlichen Betriebe sichern

Peter Jahr spricht sich für eine frühestmögliche Auszahlung der Direktzahlungen an Landwirte aus.

„Die sächsischen Landwirte waren in diesem Jahr schwierigen Wetterbedingungen ausgesetzt, die negative Auswirkungen auf die Ernte zur Folge hatten. Um die finanziellen Auswirkungen in Grenze zu halten, sollten die Direktzahlungen so früh wie möglich an die Landwirte ausgezahlt werden“, erklärte der sächsische Europaabgeordnete Dr. Peter Jahr.

Dr. Peter Jahr, Sächsischer Abgeordneter im Europaparlament

Dr. Peter Jahr, Sächsischer Abgeordneter im Europaparlament

Burgstädt. Eine Hitzewelle im Juni und Juli sowie starker Niederschlag im August hatten zu massiven Ertragseinbußen bei der Ernte und zu erheblichen finanziellen Schwierigkeiten bei den landwirtschaftlichen Betrieben geführt.

Den überwiegenden Teil der Direktzahlungen macht die an Umweltauflagen gebundene Betriebsprämie für landwirtschaftliche Betriebe aus. Insgesamt stehen dafür ca. 300 Millionen Euro für rund 8.000 Betriebe in Sachsen zur Verfügung. Eine vollständige Auszahlung der Betriebsprämie ist grundsätzlich erst ab 1. Dezember des laufenden Jahres möglich.

Abweichend davon kann allerdings eine Vorschusszahlung von bis zu 70 Prozent gewährt werden, wenn die Prüfungen der Beihilfevoraussetzungen bereits abgeschlossen sind.

„Um die Zahlungsfähigkeit unserer landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern, sollte die Betriebsprämie zum frühestmöglichen nach europäischen Vorgaben realisierbaren Zeitpunkt ausgezahlt werden.

Gerade in diesem Jahr brauchen die sächsischen Landwirte ihre Betriebsprämie bis spätestens Anfang Dezember auf dem Konto. Dies sichert die notwendigen finanziellen Mittel, um diese angespannte Situation zu überstehen”, erklärte Peter Jahr abschließend.

Quelle: Dr. Peter Jahr MdEP

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