Individuelle Bildungsförderung für Kinder und Jugendliche

Anlässlich der Vorstellung des Konzeptes des „Bildungspaketes“ durch die Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen, erklärt der Leipziger Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist:

Bildungsexperte Dr. Thomas Feist: Das ist der richtige Weg, um für eine gute Bildung zu sorgen und zu verhindern, dass Kinder ausgeschlossen werden.

Bildungsexperte Dr. Thomas Feist: Das ist der richtige Weg, um für eine gute Bildung zu sorgen und zu verhindern, dass Kinder ausgeschlossen werden.

Leipzig. „Bedürftige Kinder und Jugendliche haben ab 01.01.2011 einen Rechtsanspruch auf gezielte Förderung in den Bereichen Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.

Das ist der richtige Weg, um für eine gute Bildung zu sorgen und zu verhindern, dass Kinder ausgeschlossen werden“, so der Leipziger Bildungsexperte.

„Unabhängig von der Abrechnungsmethode ermöglicht das Bildungspaket den Kindern mehr soziale Teilhabe und größere Lebens- und Bildungschancen.

Dies ist gerade auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels entscheidend für die Zukunft,“ sagte Feist.

Mit dem Bildungspaket reagiert die Bundesregierung auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, welches eine Neugestaltung der Regelsätze in der Grundsicherung für Arbeitssuchende fordert.

Die Regelleistungen für Kinder und Jugendliche werden in Zukunft nicht mehr aus den Leistungen für Erwachsene abgeleitet, sondern eigenständig berechnet.

Zusätzlich wird das Bildungspaket eingeführt, das aus vier Komponenten besteht:

  1. Lernförderung für Kinder, die Lernschwierigkeiten in der Schule haben.
  2. Schulbasispaket zur Bereitstellung von Schulmaterial und der Kostenübernahme für eintägige Ausflüge.
  3. Ein Zuschuss zum Schulmittagessen.
  4. Förderung von außerschulischen Angeboten in Sport-, Kultur oder Ferienangeboten.

Im Jobcenter können Eltern, deren Existenzminimum vom Staat gesichert wird, die Leistungen für ihre Kinder beantragen. „Sie entscheiden, wenn es um die individuelle Förderung ihrer Kinder geht. Von der Schule und dem Jobcenter werden sie dabei beraten, sagte Thomas Feist abschließend.

Geplant ist die Abrechnung der Kosten über einen digitalen Gutschein, die Bildungskarten, die je nach Bedarf mit einem persönlichen Bildungsguthaben aufgeladen werden könnte. Viele deutschen Kommunen haben bereits positive Erfahrungen mit ähnlichen Systemen gemacht.

Quelle: MdB Dr. Thomas Feist

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