Frank Hirche: Vertriebene bekommen Stiftung in Sachsen
3. September 2010 Berichte
Dresden. Mit der Gründung der Stiftung „Erinnerung, Begegnung, Integration – Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen“ ist den Vertriebenen eine dauerhafte Organisationsform geschaffen worden.„Damit wird die Arbeit der Vertriebenen und der vielen engagierten Bürger, denen das Problem der Vertreibung und der damit verbundenen Schicksale auch mehr als 65 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges am Herzen liegen, gestärkt“, erklärt dazu Frank Hirche, vertriebenenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag.
„Es ist wichtig, dass die Erinnerung an die leidvolle Geschichte der Betroffenen und ihrer Angehörigen wach gehalten wird.
Deshalb betrachte ich vor allem auch die Vermittlung der Geschehnisse an jungen Menschen als eine der wichtigsten Aufgaben der Stiftung“, sagte Hirche der die Schaffung der Stiftung sehr begrüßt.
Hintergrund: Innenminister Markus Ulbig übergab der Stiftung einen Förderbescheid von über 49.500 Euro.
Die Stiftung soll sich langfristig um das „Haus der Heimat“ kümmern. Die Arbeit der Vertriebenen wird damit auf eine solide Grundlage gestellt.
Quelle: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtag
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