MdB Michalk: Schiedsstelle vermittelte bei Hebammenvergütung

MdB Maria Michalk:
Schiedsstelle vermittelte erfolgreich bei Hebammenvergütung

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

Berlin. Nicht nur eine öffentliche Petition beim Deutschen Bundestag, sondern auch viele Presseartikel und Protestaktionen haben in den letzten Wochen für die Wahrnehmung der Nöte praktizierender Hebammen gesorgt.

Vor allem erhöhte Aufwendungen für Haftpflichtprämien bewirken Existenznöte, obwohl die Hebammenkosten in den letzten Jahren erheblich anstiegen. (wir berichteten:
Hebammen-Protest per Petition,
17.Juni 2010
+
Hebammen Petition geht nun zur Schiedsstelle, 29. Juni 2010).

Unter Vermittlung der Schiedsstelle haben sich der Hebammenverband und die Krankenkassen in dieser Woche geeinigt.

Ab 1. Juli 2010 erhalten Hebammen für klinische Geburten acht Euro pro Geburt mehr, für außerklinische Geburten 100 Euro zusätzlich.

Mit dieser Entscheidung können Hebammen einerseits die erhöhten Haftpflichtprämien ausgleichen, andererseits bleibt das plurale Angebot der Hebammenleistungen für Mütter erhalten.

“Die gefundene Einigung ist zu begrüßen. Sie ist ein Beleg dafür, dass es richtig ist, den Leistungserbringern im Gesundheitswesen den nötigen Verhandlungsspielraum für gute und sachorientierte Entscheidungen weiter zu überlassen”, so Michalk.

Quelle: MdB Maria Michalk

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