MdB Feist: An Förderung der Neuen Bundesländer festhalten

MdB Dr. Thomas Feist: “Kurs halten!”

Der Bundesberichtes für Forschung und Innovation (BuFi) belegt: Deutschland hat in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung bei Forschung, Entwicklung und Innovation erlebt. Die Bundesregierung hat die Investitionen von 2005 bis 2008 um 21 Prozent gesteigert. Allein das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert in diesem Jahr 250 verschiedene Projekte in Leipzig mit über 177 Millionen Euro.

“Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen muss es nun heißen, diesen Trend fortzusetzen, um den zukünftigen Wohlstand unseres Landes zu sichern”, erklärt der Leipziger Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist, anlässlich der heutigen (07.07) Vorstellung des Berichtes im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.

MdB Dr. Thomas Feist aus Leipzig

MdB Dr. Thomas Feist aus Leipzig

Berlin. Der BuFi ist das Standardwerk zur Forschungs- und Innovationspolitik Deutschlands. Der Bericht beinhaltet unter anderem auch die Stellungnahme der Bundesregierung zum Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI).

“Ich bin ganz der Meinung der Bundesregierung, die im Gegensatz zu dem EFI-Gutachten, an einer speziellen Förderung der Neuen Bundesländer festhalten will”, erklärt Feist seinen Standpunkt.

Allein das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert in diesem Jahr 250 verschiedene Projekte in Leipzig mit über 177 Millionen Euro.

“Derzeiteit bin ich in Gesprächen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), um zu prüfen, inwieweit die bewährten Instrumente des Industrial Liaison Program des MIT den Technologietransfer, speziell in Leipzig, verbessern kann”, weißt Feist auf seine Aktivitäten, in Sachen – Forschung, Entwicklung und Innovation – hin.

Besonders den Leipziger Mittelstand möchte ich in diesem Zusammenhang auf ein spezielles Förderprogramm des BMBF aufmerksam machen.

KMU-Innovativ” richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die Forschung für neue Hightech-Produkte betreiben und deren Projekte hohe Verwertungschancen haben.

Das Antragsverfahren ist schnell, effizient und unbürokratisch. Über einen Lotsendienst können interessierte Unternehmer eine Förderorientierung und eine Erstberatung erhalten. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.kmu-innovativ.de abrufbar.

Eine erste Evaluation der Initiative hat ergeben, dass seit 2007 rund 450 Projekte mit einem Fördervolumen von über 300 Millionen Euro zur Förderung empfohlen wurden. 10 Projekte stammen aus Leipzig.

Die Unternehmen, die sich an diesem Program beteiligen, geben im Schnitt 13 Prozent ihres Umsatzes für Forschung und Entwicklung aus. Jeder investierte staatliche Euro zahlt sich also mehrfach aus.

KMU-Innovativ geht in die richtige Richtung. Die wirtschaftlich messbare Effektivität von öffentliche Fördermitteln muss sich erhöhen, um Sachsen weiter nach vorne zu bringen.

Quelle: MdB Dr. Thomas Feist

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