Brähmig und Michalk in Stiftungsrat “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” gewählt
8. Juli 2010 Meldungen
Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung funktionsfähig
Berlin. Die sächsischen Bundestagsabgeordneten Klaus Brähmig und Maria Michalk wurden heute vom Deutschen Bundestag zu Stiftungsratsmitglieder der “Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung” gewählt.
Mit der Wahl der Stiftungsratsmitglieder der “Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung” ist die Novellierung des Stiftungsgesetzes (wir berichteten) noch vor der parlamentarischen Sommerpause erfolgreich abgeschlossen. Brähmig: “Die Koalition unterstreicht mit der Novellierung zur Vertriebenen-Stiftung die nationale Bedeutung”.
Die jetzt vorgenommene Neuerung, dass die Mitglieder des Stiftungsrates nicht mehr durch die Bundesregierung bestellt, sondern vom Deutschen Bundestag gewählt werden, erhöht die demokratische Legitimation des Stiftungsrates und objektiviert den Berufungsprozess.
Die Stiftung ist somit voll handlungsfähig und wird sich unmittelbar auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren.
Zielsetzungen der Stiftungn: Die Erinnerung und das Gedenken an Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert im historischen Kontext des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik und ihrer Folgen wachzuhalten, die junge Generation an das Thema heranzuführen und die aktuelle europäische Dimension dieser Thematik zu verdeutlichen. Zugleich soll sie zur gemeinsamen Aufarbeitung der Geschichte und zur Versöhnung beitragen, friedensstiftende Wirkung haben.
Quelle: CDU/CSU-Bundestagsfraktion
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