MdB Feist zum Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig

17. Juni 1953 bleibt wichtiges Datum der deutschen Geschichte

Heute werden die Koalitionsparteien im Landtag den Antrag zur “Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in Leipzig” stellen. “Der Mut und die Zivilcourage der sächsischen Bürger beim Einsatz für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte 1989″ wird damit seinen würdigen Platz finden.

Keinen geschichtsträchtigeren Tag könnte man sich dafür wünschen. Anlässlich der Erinnerung an den 17. Juni 1953 erklärt der Leipziger Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist:

MdB Dr. Thomas Feist aus Leipzig

MdB Dr. Thomas Feist aus Leipzig

Berlin. Der 17. Juni ist und bleibt ein sehr wichtiger Gedenktag der jüngeren deutschen Geschichte. Das Aufbegehren nach Freiheit erreichte besonders in Leipzig große Ausmaße, zahlreiche Opfer waren zu beklagen. Die Ereignisse wurden jahrzehntelang totgeschwiegen.

Insofern finde ich es wichtig, heute an den damaligen Mut und die bei Todesgefahr gezeigte Zivilcourage zu erinnern. Letztendlich steht der 17. Juni 1953 in Leipzig in der guten Tradition unserer Stadt und seiner Bürger, die später zu den Montagsdemonstrationen und zur Überwindung der DDR-Diktatur führten. Daran wollen wir uns mit Stolz erinnern.

Ich freue mich, dass die CDU-Landtagsfraktion in Dresden jetzt im Parlament einen Antrag beschlossen hat, der „den Mut und die Zivilcourage der sächsischen Bürger für Freiheit, Demokratie und Menschrechte 1989“ mit der Errichtung des Freiheits- und Einheitsdenkmales in Leipzig würdigen will.

In diesem Antrag wird die sächsische Staatsregierung aufgefordert, nach dem entsprechenden Bundestagsbeschluss vom 4. Dezember 2008 gemeinsam mit der Bundesregierung darauf hinzuwirken, dass das Freiheits- und Einheitsdenkmal zum 25. Jahrestag der friedlichen Revolution von 1989 im Jahr 2014 eingeweiht wird“.

Die Staatsregierung soll „mit der Stadt Leipzig als Projektträger gemeinsam darauf hinzuwirken, dass das Denkmal an einem für die friedliche Revolution 1989 historisch bedeutsamen Ort innerhalb der Stadt Leipzig errichtet wird, um ein größtmögliches Maß an Identifikation mit den Leipziger Bürgern und den Bürgern des Freistaates Sachsen zu erreichen.“, wie es im Antrag heißt.

Zur Standortfrage abschließend noch einen Tipp: Auf meiner Internetseite www.thomasfeist.de haben sich mehr als 1.000 Teilnehmer an einer Umfrage zum möglichen Standort des Denkmals beteiligt.

Das Ergebnis ist eindeutig: Mehr als 75 Prozent haben sich für den Augustusplatz ausgesprochen.

Quelle: MdB Dr. Thomas Feist

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