Zwangsteilzeit bei Lehrern in Sachsen kommt nicht

Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath

Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath

Flath: Lehrernachwuchs eine Einstellungsperspektive geben

Zwangsteilzeit bei Lehrern in Sachsen kommt nicht

Dresden. Mit Erleichterung hat CDU-Fraktionsvorsitzender Steffen Flath, das Ende des Streits um die Arbeitszeit der Lehrer aufgenommen.

„Diese Debatte hat das Klima an den Schulen zu lang belastet. Der Lösungsvorschlag kommt gerade noch rechtzeitig, um das nächste Schuljahr vorbereiten zu können.

Dessen ungeachtet muss die Regierung weiterhin an dem Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes festhalten. Und ebenso wie die angestellten Lehrer nun eine Vollzeitperspektive bekommen, muss dem Lehrernachwuchs eine Einstellungsperspektive eröffnet werden“, erklärt Flath.

Hintergrund: In einem gestrigen Spitzengespräch unter Leitung von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich haben Finanzminister Prof. Georg Unland und Kultusminister Prof. Roland Wöller ihren gemeinsamen Lösungsvorschlag zur Weiterbeschäftigung von Mittel- und Gymnasiallehrern in Sachsen unterbreitet.

Danach wird es keine Zwangsteilzeit bei Lehrkräften in Sachsen geben. Die erforderlichen Mittel zur Finanzierung werden im Haushalt des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK) in den kommenden Jahren zur Verfügung gestellt.

Ministerpräsident Tillich erwartet, dass durch geeignete Maßnahmen im Haushalt des SMK die Voraussetzungen geschaffen werden, dass künftig 130 junge Lehrerinnen und Lehrer jährlich in Sachsen an Mittelschulen und Gymnasien eingestellt werden können.

Der Ministerpräsident hat die beiden Ressorts beauftragt, dem Kabinett dazu einen entsprechenden Haushaltsvorschlag zu unterbreiten.

Quelle: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtag, Medienservice