Stillstand beim Bau des Freiheits- und Einheitsdenkmal
7. Mai 2010 Standpunkt
Mit dem Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig endlich voran kommenBerlin. Es muss endlich ein Verfahren für eine standortneutrale Ausschreibung des Einheitsdenkmals gefunden werden. Die Vorfestlegung des Oberbürgermeisters halte ich für ein falsches Signal, erklärt der Leipziger Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist anlässlich der verschobenen Sitzung des Ältestenrates zum Einheitsdenkmal.
Der Beschluss der Ratsversammlung vom 17. Juni 2009 liegt nun schon fast ein Jahr zurück und die Stadt Leipzig ist immer noch nicht über das Entwurfsstadium eines Verfahrensvorschlages für die Ausschreibung hinausgekommen.
Sicherlich ist der Vorsatz „Qualität vor Schnelligkeit“ von Kulturamtsleiterin Susanne Kucharski-Huniat richtig, allerdings darf dies nicht Stillstand bedeuten. Oberbürgermeister Jung sollte sich dafür einsetzen, dass das Auswahlverfahren in absehbarer Zeit beginnen kann, denn sollte nicht langsam Bewegung in die Sache kommen, wird der Fertigstellungstermin 2014 in Gefahr geraten.
Auf Grund des Vorgehens der Stadt entsteht in Berlin der Eindruck, dass Leipzig offenbar nicht an einem Freiheits- und Einheitsdenkmal, welches vom Bund mit 5 Millionen finanziert wird, interessiert ist.
Obwohl weder die SPD noch DIE LINKE die Einheit gewollt haben, sollten sie die Realität zur Kenntnis nehmen und dafür sorgen, dass der Freiheits- und Einheitswille der Leipziger Bürger endlich eine angemessene Würdigung findet.
Quelle: MdB Dr. Thomas Feist
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