Sorbische Schulstandorte bestätigt – trotzdem Sorgen
11. Mai 2010 Berichte
Dresden. Der neugewählte Rat für sorbische Angelegenheiten im Freistaat Sachsen hat sich gestern in Anwesenheit des Vorsitzenden der Domowina, Jan Nuck und der Leiterin des Witaj-Sprachzentrums Dr. Beate Bresan in Dresden zu seiner zweiten Beratung im sächsischen Landtag, vornehmlich mit Fragen der Weiterentwicklung des sorbischen Schulwesens befasst, teilt die Vorsitzende des Rates für sorbische Angelegenheiten im Freistaat Sachsen, Maria Michalk MdB, mit.
An der Beratung nahm zeitweise auch der Sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Roland Wöller (CDU) teil.
Im Verlauf der Zusammenkunft bestätigte Staatsminister Wöller erneut das Festhalten am Fortbestehen der sorbischen Grund- und Mittelschulstandorte.
Ihre große Sorge bekundeten die Ratsmitglieder darüber, dass mehr und mehr Schüler aus dem Witaj-Projekt an deutsche Schulen abwandern.
Weiterhin wurde kritisch die derzeitige Auswahl zur ErzieherInnenausbildung angesprochen.
Anschließend befasste sich der Sorbenbenrat mit den Modalitäten des Sprachenwettbewerbes. Dieser wird am 7. Juni in Schleife eröffnet und läuft bis Ende März 2011
Quelle: MdB Maria Michalk
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