MdB Hochbaum sorgt für Novum im Berliner Regierungsviertel

MdB Robert Hochbaum aus dem Vogtland

MdB Robert Hochbaum aus dem Vogtland

Behinderte aus dem Vogtland zu Gast im Berliner Regierungsviertel!

Drei Tage mit Behinderten unterwegs –
Man kann nur lernen!


Berlin. Von Sonntag bis Dienstag besuchte eine Gruppe behinderter Menschen aus dem Vogtland mit ihren Betreuern das Regierungsviertel in Berlin. Sie kamen auf Einladung von Robert Hochbaum, der diese Reise mit dem Bundespresseamt speziell für Behinderte organisierte.

Höhepunkte der Reise waren eine Stadtrundfahrt, eine Schifffahrt auf der Spree und die persönliche Führung von Robert Hochbaum durch den Bundestag. Besuche im Jüdischen Museum Berlin und im Bundesgesundheitsministerium rundeten den Besuch ab.

Laut dem Bundespresseamt hat der Abgeordnete mit dieser explizit für Behinderte organisierten Reise für ein Novum im Regierungsviertel gesorgt. „Es war mir wichtig, eine solche, auf die Bedürfnisse der behinderten Menschen abgestimmte Fahrt durchzuführen. Wenn ich in diesem Fall für ein Novum gesorgt habe, dann kann und darf dies gern zur Nachahmung dienen.“

Rückblickend hat der Besuch den behinderten Menschen aus dem Vogtland viel Freude und neue Erfahrungen gebracht. Eiko Endler, ein Teilnehmer der Reise, äußerte sich so: „Die Reise war bombenmäßig. Ich persönlich fand besonders die Schifffahrt genial. Auch der Plenarsaal hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Sonst kenne ich den Reichstag ja nur aus dem Fernsehen. Von daher war es sehr interessant Berlin mal live zu erleben und auch hinter die Kulissen zu schauen. Diese Erlebnisse werde ich auch an meine Freunde weitererzählen.“

Im Resümee stellte Robert Hochbaum fest, dass es sehr aufschlussreich war, einmal drei Tage am Stück mit Behinderten unterwegs zu sein. „Die Erlebnisse mit der Besuchergruppe haben gezeigt, dass in Sachen Behindertenfreundlichkeit und Barrierefreiheit noch erheblicher Nachholbedarf in unserer Gesellschaft besteht. Es ist noch nicht alles so, wie es sein sollte!“

So fehlt es oftmals an geeigneten Parkplätzen bzw. an Haltemöglichkeiten. Beispielsweise ist ein solcher am Behinderteneingang des Reichstages nicht zu finden. „Dieses Problem wird mit Sicherheit Inhalt meines nächsten Gespräches mit dem Bundestagspräsidenten sein“, so Hochbaum.

Auch in Restaurants sucht man oftmals vergeblich nach einer behindertengerechten Toilette. Selbstbedienungsrestaurants stellen sich für die Betroffenen meistens als unüberwindliche Hürden dar.

„Für Behinderte gibt es noch viel zu tun. Meine Unterstützung ist ihnen dabei sicher.“

Quelle: Robert Hochbaum MdB, Falkenstein/ 28. April 2010

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