Oberschule kommt mit veränderter Bildungsempfehlung daher

Thomas Colditz, MdL aus dem Erzgebirgskreis

Thomas Colditz, MdL aus dem Erzgebirgskreis

Weiterentwicklung der Mittelschule zur Oberschule:

Ab dem kommenden Schuljahr gelten für Sachsens Schüler veränderte Bedingungen beim Wechsel auf das Gymnasium.

Dresden. Kultusminister Roland Wöller (CDU) stellte bereits am Montag die neuen Kriterien für die Bildungsempfehlung Gymnasium vor. Diese wird in der 4. Klasse künftig erteilt, wenn der Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht 2,0 oder besser ist. Die Note 3 ist möglich und kann durch die Note 1 innerhalb dieser drei Fächer ausgeglichen werden. Mit der veränderten Bildungsempfehlung sollen stärker als bisher die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder berücksichtigt werden.

Die veränderte Bildungsempfehlung ist in der Weiterentwicklung der sächsischen Mittelschule zur Oberschule erster Mosaikstein, so der Kultusminister (Bericht).

Neue Bildungsempfehlung bringt mehr Bildungsgerechtigkeit

Die neuen Zugangskriterien für das Gymnasium werden von der CDU-Fraktion begrüßt. „Sowohl die Mittelschule als Kernstück des sächsischen Schulsystems als auch das Gymnasium werden durch die veränderte Bildungsempfehlung gestärkt“, sagte Thomas Colditz, Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages. Colditz zufolge bringen die neuen Zugangskriterien den Schülern auch mehr Bildungsgerechtigkeit. „Indem die Noten mehrerer Fächer berücksichtigt werden, kehrt ein Stück mehr Leistungsgerechtigkeit in die Schulen ein“, erklärte Colditz.

Quelle: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtag