Neue Vergütung für Ärzte sichert Honorare und Gesundheit

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

Michalk: Selbstverwaltung macht Weg frei für gerechtere ärztliche Vergütung

Berlin. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband Bund der Krankenkassen einigten sich am 26. März im Bewertungsausschuss auf wichtige Verbesserungen bei der Verteilung der Honorare für Ärzte.

Der Schwerpunkt der Änderungen zielt auf die Stärkung der Basisversorgung.

Gerade Ärzte, die die Grundversorgung abdecken, aber wenige zusätzliche Leistungen außerhalb ihrer arzt- und praxisbezogenen Standardvergütung abrechnen können, wie zum Beispiel Augenärzte, werden künftig bei der Honorarverteilung nicht mehr benachteiligt.

Darüber hinaus wurde eine dauerhafte und stabile Trennung der Vergütung für haus- und fachärztliche Leistungen vereinbart.

Gleichzeitig wird die Konvergenzphase bis zum 31. Dezember 2011 verlängert, um es den Kassenärztlichen Vereinigungen weiterhin zu ermöglich, auf regionale Besonderheiten zu reagieren. Die beschlossenen Änderungen gelten ab dem 1. Juli 2010. Die Zuschlagsregelungen für Berufsausübungsgemeinschaften und Medizinische Versorgungszentren bleiben zunächst über den 1. Juli hinaus bestehen.

Damit hat das Gremium einvernehmlich auf die konstruktiven Hinweise aus zahlloser Arztpraxen und vielen Krankenkassen reagiert und die Voraussetzungen geschaffen, bestehende Verwerfungen zum 1. Juli zu korrigieren.

„Es ist gut, dass das Selbstverwaltungsgremium im Gesundheitswesen seiner Aufgabe nachkommt, statt allein die Politik zu bemühen,“ so Michalk.

Quelle: MdB Maria Michalk

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