Krauß: Ohne Rente nach Mindesteinkommen droht Altersarmut

MdL Alexander Krauß aus Schwarzenberg

MdL Alexander Krauß aus Schwarzenberg

Krauß fordert Rente nach Mindesteinkommen

Dresden. In der heutigen Aktuellen Debatte zum Thema der drohenden Altersarmut in Sachsen erklärte der Sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß:

Die Renten werden sinken, weil die Geburtenrate in unserem Land zu gering ist. Es gibt zu wenige, die in das System einzahlen.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung verweist zu Recht darauf, dass es ohne die Rente mit 67 noch viel geringere Rentenzahlungen geben würde.

Wir brauchen die Rente nach Mindesteinkommen, denn wer sein Leben lang gearbeitet hat und ein niedriges Einkommen hatte, der muss am Lebensende dennoch eine höhere Rente haben als jemand, der nie eine Schaufel in die Hand genommen hat.

Dazu muss das jetzige Rentenrecht aber reformiert werden, fordert Krauß.

Ein Mann, der heute 45 Jahre alt ist und 8 Euro pro Stunde verdient, noch 20 Jahre arbeitet und dann insgesamt 47 Jahre ununterbrochen gearbeitet hat, bekommt nach heutiger Berechnung 522 Euro. Unterm Strich hat er damit nicht mehr als derjenige, der nie gearbeitet hat.

Das sei ungerecht, so lautet das Fazit des Schwarzenberger Experten für soziale Belange.

Gäbe es die Rente nach Mindesteinkommen, dann erhielte er 706 Euro, hat Krauß ermittelt.

Quelle: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtag