MdL Meyer: Abgestimmte Verkehrstechnik gegen Umweltzonen
29. März 2010 Meldungen

MdL Stephan Meyer aus der Oberlausitz
Dresden. “Tempo 30-Zonen mit besser abgestimmter Verkehrstechnik (grüne Welle) stellen oftmals eine sinnvollere und wirkungsvolle Alternativen dar, als Umweltzonen oder kennzeichenabhängige Fahrerlaubnis”, erklärt Stephan Meyer.
“Wichtig ist dabei die frühzeitige Einbindung und Sensibilisierung der Unternehmen und Bevölkerung für Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Nur so können Konflikte vermieden werden”, sagte Meyer weiter.
Hintergrund: Die Einhaltung der Grenzwerte für Schadstoffemissionen ist ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsvorsorge. Jährlich sterben in Deutschland schätzungsweise 50.000 Menschen aufgrund überhöhter Luftschadstoffe.
“Damit es nicht zu Grenzwertüberschreitungen kommt, brauchen wir umweltpolitische Instrumente. Diese müssen aber zielführend und im Verhältnis ausgewogen eingesetzt werden”, verlangt der umweltpolitische Sprecher abschließend.
Die sächsischen Kommunen sollen erst alle anderen Möglichkeiten zur Senkung der Schadstoffemissionen ausschöpfen, bevor Umweltzonen eingerichtet und Fahrverbote ausgesprochen werden. Das fordern die CDU- und die FDP-Fraktion im Landtag in einem Antrag, der in dieser Woche auf der Tagesordnung des Plenums steht.
Quelle: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtag
» Stichworte: CDU Sachsen, CDU-Landtagsfraktion, Grenzwertüberschreitungen, grüne Welle, MdL Stephan Meyer, Oberlausitz, Tempo 30-Zonen, Umweltpolitischer Sprecher, Umweltzonen, Zittau
» Beitrag bei Twitter empfehlen!
