Abgeordnete begrüßen Nationales Stipendienprogramm

MdB Dr. Thomas Feist aus Leipzig

MdB Dr. Thomas Feist aus Leipzig

BAföG-Sätze hoch, mehr Leistungsorientierung –
mehr zu den Plänen der Bundesregierung

300 Euro monatlich: Stipendium für die Besten – Chancen für Stipendien durch Nationales Stipendienprogramm

„Ich unterstützte die Pläne der Bundesregierung ein nationales Stipendienprogramm einzuführen und sehe darin nicht nur eine große Chance für Sachsen, sondern auch für den Bildungsstandort Leipzig“, erklärt der Leipziger CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist zu den Plänen der Bundesregierung ein nationales Stipendienprogramm auf den Weg zu bringen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will zukünftig mit einem monatlichen Stipendium in Höhe von 300 Euro bis zu 160.000 der besten Studenten in Deutschland fördern.

„Bislang ist die Stipendienkultur in Deutschland nur äußerst schwach ausgeprägt‟, weiß Feist zu berichten. „Das geplante nationale Stipendienprogramm, das gemeinsam von Bund, Ländern und privaten Mittelgebern finanziert werden soll, wird den Anteil der geförderten Studenten deutlich erhöhen‟, ist sich der Abgeordnete dagegen sicher.

Bereits am vorletzten Wochenende wurde ein entsprechender Entwurf des Nationales Stipendienprogramm-Gesetz (NaStipG) an die Länder zur Stellungsnahme übersandt, der vorsieht die Stipendien zur Hälfte aus staatlichen Mitteln sowie aus Spenden von Wirtschaft und Sponsoren zu finanzieren.

Das Stipendienprogramm soll Studenten mit überdurchschnittlichen Leistungen und gleichzeitigem gesellschaftlichem Engagement finanziell unterstützen und den Studienanreiz für diese erhöhen. Ein Migrationshintergrund oder die familiäre Herkunft sollen dabei ebenso Berücksichtigung finden.

Das Stipendienprogramm ist keine reine Sozialleistung.
Es soll sehr gute Leistungen honorieren.

 
„Das Stipendienprogramm ist keine reine Sozialleistung. Es soll sehr gute Leistungen honorieren‟, stellt dazu der CDU-Bundestagsabgeordnete Michal Kretschmer fest. „Es wäre falsch, allein die Sozialbedürftigkeit zum Maßstab politischen Handelns zu erklären‟, sagt dazu der sächsische Generalsekretär.

„Weiterentwicklung des BAföG, nationales Stipendienprogramm, Bildungssparen. So sieht eine Politik guter Balance aus‟, gab Bildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan (CDU) vor dem Plenum die neue Richtung vor.

Dabei ergänzt sich diese Maßnahme der Bildungsförderung mit der sozialpolitischen Komponente des BAföG. „Mit einer BAföG-Erhöhung ist zum kommenden Wintersemester rechnen. Geplant sei eine Anhebung der Sätze zum 1. Oktober 2010, zum selben Zeitpunkt soll auch das nationale Stipendienprogramm starten‟, sagte eine Sprecherin von Bildungsministerin Schavan dazu.

„Für die Universitäten bietet sich durch das nationale Stipendienprogramm die Möglichkeit, ihr Studienangebot attraktiver zu gestalten und mehr motivierte Studenten aufzunehmen. Eine anteilige Förderung der Wirtschaft entspricht derem vitalen Interesse an hoch qualifizierten Fachkräften und stellt eine enge und nachhaltige Kooperation mit den Hochschulen in Aussicht‟, ist sich Feist sicher.

„Insbesondere die Wirtschaft hat zur Sicherung ihres Fachkräftebedarfs ein erhebliches Interesse an der Förderung leistungsstarker junger Menschen‟, ist Kretschmer bekannt.

“Es muss gelingen, die vor allem in den neuen Bundesländern in den Kinderschuhen steckende Arbeit mit Alumni deutlich zu verbessern. Diese können und werden eine wichtige Rolle bei der anteiligen Finanzierung spielen. Ich bin gern bereit, mich in dieser Sache von Berlin aus für Sachsen und meine Heimatstadt Leipzig stark zu machen”, betonte Feist abschließend. (nk)

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