Kretschmer: Ohne gute Lehre keine gute Forschung

Berlin. Spitzenuniversität kann nur sein, wer in Forschung und Lehre Exzellenz nachgewiesen hat. Ohne gute Lehre keine gute Forschung – Ohne Qualitätspakt für die Lehre keine nachhaltige Wirkung von Hochschulpakt und Exzellenzinitiative, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Kretschmer MdB, anlässlich des Gesprächs der Bundesministerin Annette Schavan mit HRK, KMK und Studierendenvertretern zum Bologna-Prozess Anfang dieser Woche.

Nur wenn wir auch die Rahmenbedingungen für exzellente Lehre an unseren Hochschulen systematisch verbessern, können wir auch dauerhaft von den Ergebnissen der exzellenten Forschung in Deutschland profitieren. Der Vorschlag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan für eine dritte Säule im Hochschulpakt verdient daher jede Unterstützung.

Ein solcher Qualitätspakt birgt zudem die Chance, die entsprechenden Defizite bei der Umsetzung der Bologna-Reform konsequent zu bearbeiten und zu beseitigen. Darum muss die Bologna-Konferenz im Mai genutzt werden, um mit allen Beteiligten konkrete Umsetzungsschritte einzuleiten.

Quelle: CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Hintergründe: Die erste Säule sieht Unterstützung für Forschungsprojekte vor, die zweite die Einrichtung von 275 000 zusätzlichen Studienplätzen.

Nun will Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) jährlich rund 200 Millionen Euro in die Verbesserung der Lehre stecken. Mit dem Geld sollen an etwa 100 Hochschulen Professoren, Mentoren und Tutoren eingestellt werden. Der “Qualitätspakt Lehre” soll zur dritten Säule des Hochschulpakts werden. (Quelle: Welt)

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