Im Streit um die Bologna-Reform ist Sachlichkeit eingekehrt
4. Februar 2010 Berichte

Michael Kretschmer MdB: Generalsekretär der Sächsischen Union & Fraktionsvize der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Berlin. Die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in der letzten Januarwoche zum Thema „Herausforderungen bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses“, kommentiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Kretschmer.
“Im Streit um die Bologna-Reform ist erfreulich viel Sachlichkeit eingekehrt. Dies war bei der öffentlichen Anhörung deutlich zu spüren. Die Diskussion ist an einem Punkt angelangt, bei dem es um Technik, um die Stellschrauben für eine vernünftige Umsetzung der Bologna-Reform geht.
Etwa darum, wie Prüfungsleistungen vernünftig organisiert werden können oder wo eine Differenzierungen im Hinblick auf die Studiendauer zwischen den verschiedenen Studiengängen vorgenommen werden muss.
Es wurde aber auch die Notwendigkeit deutlich, dass weiter an der Verbesserung der gestuften Studiengänge gearbeitet werden muss. In dem im Koalitionsvertrag mit der FDP vereinbarten Qualitäts- und Mobilitätspakt, der in Bildungspartnerschaft mit den Ländern umgesetzt werden soll, sind zentrale Punkte benannt. Angefangen bei einer besseren Studienberatung, einer Verbesserung der Gebäudeinfrastruktur, dem Ausbau von Tutorenprogrammen und einer Verbesserung der Betreuungsrelation in vielen Fächergruppen.
Die Studienanfängerquote im Jahr 2009 lag bei 43 Prozent, so hoch wie noch nie zuvor. Wichtig ist aber, dass jeder Studierende auch eine angemessene Betreuung erhält, um das Studium erfolgreich abschließen zu können. Dabei spielt die Verbesserung der Lehre eine entscheidende Rolle.”
Quelle: Michael Kretschmer MdB
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