Sorben in Sachsen fest verwurzelt – neuer Beirat gewählt

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

MdB Maria Michalk aus der Lausitz

Dresden. Maria Michalk (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestags, ist am vergangenen Mittwoch in Dresden als Mitglied des Rates für Sorbische Angelegenheiten von den Mitgliedern im Sächsischen Landtag gewählt worden.

Michalk ist seit dem Jahr 2000 Mitglied im Rat für sorbische Angelegenheiten des Freistaat Sachsen und seine Vorsitzende.

Der Rat vertritt die im Freistaat Sachsen lebenden Sorben und wacht über die im Sächsisches Sorbengesetz verankerten Rechte der Sorben.

Das Gesetz ist in Anerkennung des Willens des sorbischen Volkes, das in der Nieder- und Oberlausitz seine angestammte Heimat hat und seine Sprache und Kultur bis in die heutige Zeit bewahrt hat, seine Identität auch in Zukunft zu erhalten, und im Bewußtsein, dass der Schutz, die Pflege und Entwicklung der sorbischen Werte sowie die Erhaltung und Stärkung des sorbisch-deutschen Charakters der Lausitz im Interesse des Freistaates Sachsen liegen, im Jahr 1999 beschlossen worden.

Dem Gremium gehören insgesamt fünf Sorben an: Maria Michalk, Ludmila Budar, Lenka Thomas, Manfred Hermasch und Hubertus Ritscher.

Sie sollen das Parlament in allen für die sorbische Minderheit relevanten Fragen beraten. Insgesamt gab es neun Kandidaten. Sorbische Verbände und Vereine und die Gemeinden des sorbischen Siedlungsgebietes hatten ein Vorschlagsrecht.

Die Funktion als Vorsitzende des Rates für sorbische Angelegenheiten im Freistaat Sachsen ist ehrenamtlich. (nk)

 
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