Sachsen verlängert Mittelstandsstabilisierungsprogramm
5. Januar 2010 Meldungen
2010 weitere Erleichterungen für Kredite mittelständischer Unternehmen
Dresden. Mittelständische Unternehmen im Freistaat Sachsen können auch im Jahr 2010 Kredite zu vergünstigten Konditionen erhalten. Wie Finanz- und Wirtschaftsministerium heute in Dresden mitteilten, wurde das Programm um ein Jahr verlängert sowie die Konditionen weiter verbessert: Ab Januar können Anträge mit 90-prozentiger Haftungsfreistellung und verbilligten Zinssätzen gestellt werden.
Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland: „Wenn die Talsohle der Wirtschaftskrise durchschritten ist, braucht die Wirtschaft Kredite, um wieder Fahrt aufzunehmen. Wir haben deshalb das erfolgreiche Stabilisierungsprogramm für unsere mittelständischen Unternehmen nicht nur verlängert, sondern auch die Konditionen verbessert. Damit wollen wir auch in nächstem Jahr eine Kreditklemme für kleine und mittlere Unternehmen verhindern.“
Wirtschaftsminister Sven Morlok: „Damit die sächsischen Unternehmer in der Zukunft im Wettbewerb die Nase vorn haben, müssen sie jetzt in neue Produkte und Verfahren investieren. Hier kann das Mittelstandsstabilisierungsprogramm unterstützen. Auch die erleichterte GA-Förderung, die wir im kommenden Jahr weiterführen werden, hilft den Unternehmern dabei. Ziel der Staatsregierung ist es, die Wirtschaft in schwierigen Zeiten zu unterstützen, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen.“
Das Mittelstandsstabilisierungsprogramm (MSP) wurde Ende 2008 errichtet, um mögliche Refinanzierungsengpässe der Kreditinstitute zu verhindern. Die Kreditinstitute sollen in die Lage versetzt werden, überhaupt Kredite auszureichen, auch wenn sie keine adäquate Refinanzierung am Kapitalmarkt erhalten können. Bis zum 30. November 2009 wurden 79 Anträge mit einem Volumen von 27,8 Mio. Euro bewilligt. Das Programm flankiert das bestehende Bürgschaftssystem über die Bürgschaftsbank (BBS), die SAB und PwC.
Quelle: Medienservice
» Stichworte: CDU Sachsen, Finanzminister, Mittelstand, Mittelstandsstabilisierungsprogramm (MSP), Prof. Dr. Georg Unland, Sven Morlok, Wirtschaftspolitik
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