Sachsen braucht einen Landesbeauftragten für Spätaussiedler

Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath

Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath

Dresden. Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath kündigte in dieser Woche am Rande einer Pressekonferenz an, dass die Koalition aus CDU und FDP im Freistaat einen Landesbeauftragten für Spätaussiedler ins Leben rufen will. Damit, so Flath, wolle man „im Freistaat die Integration der Betroffenen sowie das Eintreten für deren Belange weiter ausbauen“. Einzelheiten zum neuen Landesbeauftragten nannte Flath allerdings noch nicht.

Laut dem Bundesvertriebenengesetz ist Sachsen zur Aufnahme von Spätaussiedlern verpflichtet.

Zwischen 1991 und 2008 hat der Freistaat rund 115.000 von ihnen aufgenommen. In den letzten Jahren nahm die Anzahl der Neuankömmlinge jedoch immer weiter ab; waren es 2001 noch gut 6000, kamen 2008 noch 228 Spätaussiedler nach Sachsen. Mit der Schaffung des Landesbeauftragten setzt die bürgerliche Koalition ein weiteres Vorhaben in die Tat um, was im Koalitionsvertrag festgeschrieben wurde.

 
Quelle: CDU Sachsen