Ines Springer – Automobilexpertin mit dem richtigen Gespür

MdL Ines Springer aus Glauchau

MdL Ines Springer aus Glauchau

Automobilland Sachsen in der richtigen Spur

Dresden/ Stuttgart. Internationale Automobilzeitschriften und auto motor und sport zeichneten das erste in Serie hergestellte Elektroauto, den Mitsubishi i-MiEV, mit dem renommierten Paul-Pietsch-Preis 2010 aus.

Just das Fahrzeug, für welches im Rahmen des Projektes “Modellregion Elektromobilität” am
11. August 2009 bei einem Aktionstag in Dresden (wir berichteten) eine Absichtserklärung zwischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich und dem Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland Hiroshi Taguchin unterschrieben wurde.

Die Abmachung sieht laut Presseberichten vor, den Mitsubishi i-MIEV im Rahmen zukünftiger Aktivitäten in der Modellregion Sachsen zu testen.

Die diplomierte KFZ-Expertin Ines Springer weiß es schon längst…

Denn im Landtag gab Ines Springer richtig Gas, sorry legte den Schalter auf Power. “Elektromobilität vorantreiben – umweltfreundliche Antriebstechnologien fördern” hatte der Antrag der Fraktionen CDU und FDP zum Thema. Und die Automobilexpertin und Verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag überzeugte mit Fachwissen in ihrer Rede.

“Wir brauchen verstärkte Anstrengungen des Landes und der Wirtschaft. Alternative Antriebe sind der Markt der Zukunft” vertritt sie ihren Standpunkt.

“Als Modellregion hat der Freistaat Sachsen eine sehr gute Ausgangssituation um die, mit der Elektromobilität und den alternativen Antrieben, verbundenen Potentialen für Wirtschaftsunternehmen und die Menschen in unserem Land zu nutzen”, sagte Springer.

Hintergrund: Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellte im Bundesprogramm “Modellregionen Elektromobilität” 115 Millionen Euro für acht Modellregionen für die Erprobung und beschleunigte Marktvorbereitung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen zur Verfügung.

Diese Mittel sind für Technologieanwendung und Marktvorbereitung in regionalen Schwerpunkten vorgesehen. Insgesamt werden für den Bereich Mobilität 500 Millionen Euro für zusätzliche Investitionen und FuE-Maßnahmen im Zeitraum 2009-2011 zur Verfügung stehen.

Darin sieht die Abgeordnete “die Chance eigene Standortvorteile als Technologie- und Wirtschaftsstandort in die Gesamtstrategie des Bundes einzubringen”.

Sachsen nimmt dabei eine wichtige Position im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geförderten Bundesprogramms „Modellregionen Elektromobilität” ein.

Das erste in Serie hergestellte Elektroauto - der I-Miev von Mitsubishi, Gewinner des Paul-Pietsch-Preis 2010 - rollt nun auch bald in Sachsen (Foto: auto motor und sport)

Das erste in Serie hergestellte Elektroauto - der I-Miev von Mitsubishi, Gewinner des Paul-Pietsch-Preis 2010 - rollt nun auch bald in Sachsen (Foto: auto motor und sport)



Kompetente regionale Partner

Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH konnte mit ihrem Konzept “Electric Street Saxony” ein Modellprojekt für Sachsen mit den Schwerpunktregionen Dresden und Leipzig gewinnen. SAENA koordiniert nun als regionale Projektleitstelle die Aktivitäten für das sächsische Modellprojekt.

“Den Technologievorsprung, der durch Elektromobilität und unweltfreundliche Antriebstechnologien möglich wird”, sieht die Automobilexpertin aus Glauchau “für unser Land, unsere Unternehmen und unsere Menschen” als unverzichtbar an.

Als Thema unserer Zeit wird SAENA im Februar dazu ein Fachforum mit dem Motto: “Sachsen – Modellregion Elektromobilität“ veranstalten. (Programm als PDF zum Herunterladen – externer Link)

Was bringts?

Der Freistaat Sachsen, als historisches Automobilland, ist “ein ausgewiesener Industrie- und Technologiestandort”, so steht es im Antrag der Fraktionen, “hat insbesondere im Bereich der Automobilindustrie eine herausragende Position”.

Anstehende Kundenwünsche, Studienergebnisse und das Zusammenspiel der Unternehmen verlangen geradezu nach Entwicklung.

Innovation bringt Arbeit, denn “die Kundenakzeptanz wird neben der Preisgestaltung wesentlich von einheitlichen, verlässlichen Standards und Normen sowie dem damit verbundenem Komfort und der individuell erforderlichen Mobilität abhängig sein”, hat Fachfrau Springer erkannt.

Und das ist der Raum für weitere Forschungen und Entwicklungen, sei es im Bereich der Antriebe, Energie-Speichermedien oder von zukünftigen Materialen. “Gerade die Elektromobilität hält auf dem Gebiet der Zukunftstechnologien große Potentiale bereit”, mit dieser Erkenntnis, und mit dem Standpunkt – Umweltschutz und Wirtschaftspolitik können Hand in Hand gehen – beweißt die CDU ihre Kompetenz. (nk)

Die Rede von Ines Springer – hier klicken.

Für Mitsubishi hat die Zukunft bereits begonnen – mit dem neuen i MiEV.