MdB Maria Michalk: Patienten bekommen mehr Sicherheit

Bundestagsabgeordnete Maria Michalk aus dem Wahlkreis 157 - Bautzen

Bundestagsabgeordnete Maria Michalk aus dem Wahlkreis 157 - Bautzen

Aussprache zur Gesundheitspolitik verdeutlicht klare Ziele, so Michalk

„Ziel der Koalition ist ein Gesundheitssystem, in dem alle Menschen unabhängig von Alter und Einkommen sowie sozialer Herkunft und gesundheitlichen Risiken; Zugang zu einer wohnortnahen, qualitativ hochwertigen und bezahlbaren medizinischen Versorgung haben. Diese Sicherstellung ist unser Leitprinzip. Das ergibt sich aus der Koalitionsvereinbarung‟, so Bundestagsabgeordnete Maria Michalk aus Bautzen im Gespräch.

Die größte Schwierigkeit besteht darin, wissen Fachleute zu berichten, das Gesundheitswesen in ein transparentes solidarisches Finanzierungssystem zu überführen, einhergehend mit dem Rückbau der Überregulierung.

Dementsprechend heißt es dann auch: Die derzeitige Situation ist gekennzeichnet durch ein prognostiziertes Defizit, das sich sowohl aus krisenbedingten Beitragsausfällen als auch gesundheitssystemimmanenten Ausgabensteigerungen (Demographie, Innovationskosten, Fehlwirkungen) zusammensetzt, zitiert die Bundestagsabgeordnete aus dem Koalitionsvertrag.

Ihre eigenen Erfahrungen, herrührend von Besuchen und Gesprächen in den Kliniken in Bautzen, Bischofswerda, Hoyerswerda und Kamenz ihres Lausitzer Wahlkreises, bestätigen diese Zusammenfassung ihrer Meinung nach.

„Das Wohl der Patienten steht im Mittelpunkt‟, betont Michalk. „Gleichzeitig bleibt die Finanzierung des Gesundheitswesens unter den demografischen Gesichtspunkten eine große Herausforderung‟, führt sie weiter fort.

Daher werden notwendige Änderungen sofort eingeleitet und in Stufen umgesetzt.

  • Zur Entlastung der Arbeitgeberseite erfolgt die schrittweise Abkoppelung der Gesundheitskosten von den Arbeitskosten durch Festschreiben des Arbeitgeberbeitrags. Sie ist bereits eingeleitet und wird ausgebaut.
  • Stärkung der Patientenrechte über ein Patientenschutzgesetz. Patienten erhalten vor allem mehr Informationsrechte bei Behandlungsmethoden und über den Leistungskatalog.
  • Mehr Wahlfreiheit für Patienten, Versicherte und Leistungserbringer in jeder Hinsicht, wie beispielsweise bei Vertragsgestaltung und Arztwahl.
  • Stärkere Finanzierung des Solidarausgleichs nach Leistungskraft des Einzelnen und Steuerkraft des Gesamtsystems.

  • „Die Gesundheitsversorgung auch in den ländlichen Räumen zu gewährleisten, ist der nach wie vor eine große Herausforderung. Unser Gesundheitswesen ist eine wachsende Branche, der Bedarf an gesundheitlichen Dienstleistungen steigt‟, so Michalk weiter. „Das macht zwingend neue Konzepte notwendig und wird langfristig weitere Arbeitsplätze schaffen‟, ist sich die Bundestagsabgeordnete sicher. (nk)

    www.maria-michalk.de