Ministerin Ursula von der Leyen besucht Hohenstein-Ernstthal

Marco Wanderwitz MdB - Starke Leistung für jedes Alter - das ist das Motto der 500 Mehrgenerationshäuser bundesweit, begrüßt den Slogan. Generationsgerechtigkeit ist ein Aufgabe für alle. (Foto: Büro-Wanderwitz)

Marco Wanderwitz MdB - Starke Leistung für jedes Alter - das ist das Motto der 500 Mehrgenerationshäuser bundesweit, begrüßt den Slogan. Generationsgerechtigkeit ist ein Aufgabe für alle. (Foto: Büro-Wanderwitz)


(Hohenstein-Ernstthal) Ursula von der Leyen war, damals noch als niedersächsische Landesministerin, die Erste, die Mehrgenerationenhäuser im Sinne offener Nachbarschaftstreffpunkte förderte. Sie initiierte ein Aktionsprogramm dessen Ziel es ist, deutschlandweit offene Tagestreffpunkte entstehen zu lassen, an denen sich Generationen begegnen und bereichern können.

Deutschlandweit hatten sich fast zweitausend Projekte um die Aufnahme in das Programm beworben, die besten fünfhundert wurden ausgewählt. Das MGH Hohenstein-Ernstthal gehört dazu und wird über fünf Jahre mit 40.000 Euro/jährlich unterstützt.

Auf Initiative von Marco Wanderwitz besuchte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen Ende August das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Hohenstein-Ernstthal. Viele Hohenstein-Ernstthaler erwarteten bereits die Ministerin.

Im Jahr 2005 hatte eine Projektgruppe das Forum der Generationen, das heutige MGH, entwickelt. Im kleinen Rahmen begonnen, ist es in den letzten Jahren dank der Stadt, zahlreicher Vereine und dem Engagement Einzelner stetig gewachsen. Der IWS als Betreiber gilt natürlich besonderer Dank. Über dreißig Angebote, beispielsweise ein Lesecafé, ein Nähservice, Eltern-Kind-Turnen oder diverse Spiel- und Bastelnachmittage, können genutzt werden.

In einer kurzen Ansprache plädierte Ursula von der Leyen für das Miteinander von Jung und Alt. Man könne nur profitieren – von den Erfahrungen der älteren Generation sowie von den Kenntnissen der Jungen. „Das Bild von Familie, was wir in uns tragen, hat sich verändert. Die Werte sind uns jedoch noch genauso wichtig wie früher. Wenn Alt und Jung einander begegnen, sinken Vorurteile und Gemeinsamkeiten wachsen“, so Ursula von der Leyen.

Im anschließenden Rundgang konnte sich die Ministerin ein Bild von den Räumlichkleiten und Angeboten des MGH machen. So schaute sie im Klöppelcafé emsigen Frauen über die Schultern, steckte ihr Nase in die Töpfe der Küche des Familien- und Generationskochens und ließ sich von einer Puppenbauerin für einen Moment in die Kindheit entführen.

Wahlkreisbüro Chemnitzer Land – Marco Wanderwitz MdB
Hohenstein-Ernstthal
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