Stolz und fleißig – so ist Sachsen
29. August 2009 Allgemein
Die Sachsen — ein Volk mit Geschichte

Stanislaw Tillich: ´Die Sachsen sind Patrioten, die ihre Heimat bewahren wollen.´
(Foto: Sächsische Union)
Sachsen – das ist ein besonderes Fleckchen Erde. Die Menschen zwischen dem Vogtland und der Neiße, zwischen Erzgebirge und Dübener Heide sind stolz auf ihr Land und ihre Traditionen. Sachsen hat eine großartige Geschichte. Sie ist geprägt durch den Kunstsinn der Wettiner, durch gelebte Toleranz, Fleiß und Bodenständigkeit der Menschen. Die durch Martin Luther ausgelöste Reformation, die von Leibniz, Lessing, Gottsched und anderen Gelehrten getragene Aufklärung und die industrielle Revolution hatten in unserem Land ihren Ausgangspunkt und waren der Beitrag Sachsens zur Identitätsbildung der deutschen Nation. Doch lag der nicht nur in Kultur, Wissenschaft und Industrialisierung.
Die Sachsen begannen 1989 in Städten wie Dresden, Leipzig und Plauen die friedliche Revolution. Vor 20 Jahren, auf den Montagsdemonstrationen in Dresden, wehten erstmals wieder sächsische Fahnen, selbst genäht von den Bürgerrechtlern, über den Köpfen der Menschen. Schon am 3. Oktober 1990 gründeten die Sachsen aus eigener Kraft ihren Freistaat auf der Meißner Albrechtsburg neu. Wie vielfältig unser Land ist, zeigen die speziellen Verfassungsabsätze, die den im Freistaat lebenden Schlesiern und Sorben gewidmet sind.
Ein Land und Menschen mit einem starken Willen
Wir als Sächsische Union wissen, dass eine starke Identität den Menschen Halt und Selbstbewusstsein gibt. Wer die Welt entdecken und verstehen will, benötigt feste heimatliche Wurzeln. Heimat und Tradition geben insbesondere jungen Menschen in den Zeiten der Globalisierung eine wertvolle Orientierung.
Eigenverantwortung, Solidarität, Zuverlässigkeit, Solidität und Toleranz gehören weiterhin zu den erfolgreichen Prinzipien. Die Sachsen sind Patrioten, die sich auf vielen Gebieten engagieren, die ihre Heimat lieben und bewahren wollen. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide sind uns daher als eine Form der direkten Demokratie wichtig. Gleichzeitig braucht Sachsen eine starke und gestaltende Regierung mit Ideen und Konzepten für das nächste Jahrzehnt. Diese liefert die Sächsische Union, die gemeinsam mit vielen Menschen seit 1990 das Gesicht unseres Freistaates unverwechselbar gestaltet hat.
Sachsen und seine Bürger haben das Potenzial, aus der gegenwärtigen weltweiten Wirtschaftskrise gestärkt hervorzugehen und im nächsten Aufschwung neue Marktanteile zu gewinnen, weil wir schneller und innovativer sind als andere auf den umkämpften internationalen Märkten. Dafür müssen wir aber weiterhin unseren eigenen “sächsischen Weg” gehen.
—Sachsen:Brief, Sommer 2009
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