Sächsisches Bildungssystem Sieger beim Bildungsmonitor 2009
20. August 2009 Meldungen

Zum vierten Mal in Folge - Sächsisches Bildungssystem erfolgreich beim Bildungsmonitor - Sieger 2009.
Tillich sagte weiter, Platz 1 beim Bildungsmonitor 2009 unterstreiche erneut die Richtigkeit sächsischer Schulpolitik. Während anderenorts in der Bildungspolitik ein Zickzackkurs gefahren werde, setze Sachsen mit klarem Kurs seit 1990 konsequent auf Leistung und Kontinuität in der Bildung. „Dieses Erfolgsrezept führt uns seit Jahren auch bei den PISA-Tests auf internationale Spitzenplätze“, so Tillich. Besonders hob Tillich die Spitzenwerte beim Bildungserfolg in der Breite hervor: „Nirgendwo in Deutschland ist das Bildungssystem gerechter als bei uns in Sachsen. In keinem anderen Bundesland spielt der Zusammenhang zwischen Elternhaus und Bildungserfolg der Kinder eine geringere Rolle als bei uns in Sachsen. Auch Kinder aus benachteiligten Elternhäusern erreichen in Sachsen sehr gute Ergebnisse, gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern. Das zeigt: In Sachsens Schulen erhält jeder seine Chance“.
Der neuerliche erste Platz sei für Sachsen kein Grund, sich zurückzulehnen. „Wir wissen, dass wir nur dadurch unseren Spitzenplatz behaupten, weil wir permanent an weiteren Verbesserungen des Bildungssystems arbeiten“, so Tillich. Ergebnisse wie die des Bildungsmonitors seien ein wichtiger Ansporn: Ein Bildungssystem sei nichts Statisches, es entwickele sich ständig weiter. „Auf dem festen Fundament unserer schon jetzt ausgezeichneten Bildungsqualität werden wir weiter aufbauen. Die Erfolge bestätigen uns darin, dass es richtig war und richtig ist, an den Kopfnoten und dem Leistungsanspruch gerade auch in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern festzuhalten“, so Tillich.
Weiter verbessern wolle Sachsen die Durchlässigkeit, also den Wechsel von der Mittelschule zum Gymnasium, etwa durch das Angebot einer zweiten Fremdsprache an der Mittelschule. Die Mittelschule sei das Rückgrat des sächsischen Bildungserfolgs. Auch die frühkindliche Bildung werde qualitativ ausgebaut. „Frühkindliche Bildung ist auch eine Frage der Chancengerechtigkeit, deshalb werden wir in Sachsen künftig noch mehr Engagement auf die ersten Bildungsjahre legen. Denn eine frühere Förderung sei die beste Grundlage für eine erfolgreiche Bildungsbiografie.“ Der Ministerpräsident betonte, es gelte, die Erziehungspartnerschaft von Kindergarten, Schule und Eltern zu stärken. „Die Eltern haben entscheidenden Einfluss auf den Bildungserfolg ihrer Kinder, ich möchte, dass Kitas, Schulen und Elternhäuser künftig noch stärker Hand in Hand arbeiten.“ Der Freistaat Sachsen lege großen Wert auf eine ganzheitliche Bildung in seinen Schulen. Tillich: „Wir sind die Ingenieursschmiede Deutschlands. Aber wir wissen auch, dass neben mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern die sprachlich-kulturelle, die musische und die Geschichtsausbildung ganz wichtig für eine umfassende Bildung sind, die unseren Mittelschülern und Gymnasiasten eine solide Ausgangsbasis für den späteren Beruf bieten, ganz egal, für welches ihrer Talente sie sich später entscheiden.“
Auch am Ausbau von Ganztagseinrichtungen werde Sachsen weiter arbeiten, betonte Tillich. Der Bildungsmonitor 2009 attestiert Sachsen bereits heute auch bei diesem Indikator eine im Bundesvergleich sehr gute Ausstattung.
Quelle: SSK, 20.08.2009
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» Stichworte: Bildungsland, Bildungsmonitor 2009, Bildungspolitik, CDU Sachsen, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, PISA-Test, Sachsen
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