Sächsische Zeitung gewinnt bei 9. Garten-Olympiade Kupfer
13. August 2009 Berichte
Hoyerswerda. Eröffnung der 9. Garten-Olympiade der Sächsischen Zeitung durch Frank Kupfer, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, auf der Kinder- und Jugendfarm des Christlich Sozialen Bildungswerkes Sachsen e.V. (CSB) in Hoyerswerda.Keinen besseren Ort hätte der Schirmherr – die Sächsische Zeitung – dafür wählen können, vermittelt die Kinder- und Jugendfarm Hoyerswerda doch, in der einst so Betonträchtig anmutenden Stadt, den Kindern einen verantwortlichen Umgang mit der Natur.
Viele der Kinder und Jugendlichen, zumeist aus den Neubauten der Stadt, kommen hier erstmals mit der Natur in Berührung, konnte Frank Hirche, Direktkandidat der Sächsischen CDU bei der bevorstehenden Landtagswahl im Wahlkreis Hoyerswerda, seinem Parteifreund Kupfer berichten. Hier herrscht ein familärer Umgang, die Freizeitangebote sind maßgeschneidert auf die Umwelt- und zukünftig auch auf die Berufsbildung.
Die Kinder- und Jugendfarm ist als Arche-Hof Verantwortungsvermittler und Lern- und Erlebnisort zugleich.
Kupfer zeigte sich begeistert: “Man kann die Kinder nicht zeitig genug an die Natur heranführen. Die Vermittlung von Wertevorstellung gegenüber der Natur, das Erlernen des Schutz, des Verantwortungs- und Pflichtbewußtsein angesichts seltener Tier- und Pflanzenarten prägt die Lebenseinstellung. Und das – diese grüne Oase – hier, und alles inmitten der Stadt, ist höchst bemerkenswert. Das zollt den vielen ehrenamtlichen Helfern, den Mitarbeitern und Verantwortlichen meinen Respekt ab. Und Kupfer weiter: “Ein geradezu passender Ort für die Erwachsenen, um quasi dem Nachwuchs zu zeigen, wo die besagte Harke hängt”.

Staatsminister Kupfer ist begeistert. Hier herrscht ein familärer Umgang, die Freizeitangebote sind maßgeschneidert konnte Frank Hirche berichten. Im Rahmen des Schuleingangsfest wurde gemeinsam mit Vertretern der Kleingärtner das Finale der 9. Garten-Olympiade der Sächsischen Zeitung eingeläutet.
Die Garten-Olympiade geht eigentlich über das ganze Jahr. Denn, wenn nicht geerntet wird, dann wird in der kalten Jahreszeit gelesen und getüfftelt sowie mit Gleichgesinnten diskutiert. Und sobald die Sonne hoch kommt, wird geackert, gegossen, gejätet und irgendwann, weit später und nur eventuell – endlich geerntet.
Wurde mit dem “eigenem Kleingarten” zu DDR-Zeiten noch die Selbstversorgung, durch Anbau verschiedenster Obst- und Gemüsesorten, in der Mangelwirtschaft abgedeckt, sind die Kleingärtner längst aus diesem Schattendasein heraus getreten. Heute sind es “nicht-erwerbsmäßige Hobbygärtner”, Aktiv-Freizeitler, Naturschützer – da Bewahrer seltener Tier, sowie von Pflanzensorten- und Arten. Heute schuftet man aus Ehrgeiz oder gibt seine Hingabe aus ästhetischen Gründen der eigenen Scholle, machte Kupfer in seiner Rede deutlich.
Ab heute geht es für die Hobby-Gärtner wieder um: Wer hat die längste Gurke, die höchste Sonnenblume oder den schwersten Kürbis. Rekordverdächtige Gewüchse aus dem Garten, von der Terrasse oder vom heimischen Balkon kommen in die Wertung – und – in die Sächsische Zeitung. (nk)
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