Kupfer: Sachsen reduziert CO2-Ausstoß zusätzlich
26. August 2009 Berichte
Über 7.500 Tonnen zusätzlich wird die jährliche Kohlendioxid-Emissionen jährlich in Sachsen verringert
Bereits 6.600 Maßnahmen werden durch das Sächsische Umweltministerium seit Mai diesen Jahres im Bereich der Energieffizienz und des Klimaschutzes gefördert. „Mit dieser erfolgreichen Förderstrategie werden wir den Kohlendioxidausstoß in Sachsen zusätzlich um mehr als 7.500 Tonnen pro Jahr senken“ ist der sächsische Umweltminister Frank Kupfer begeistert.
Der Grund für dieses Ergebnis: Seit Mai 2009 gilt im Freistaat Sachsen ein Förderprogramm für Maßnahmen zur Energieeffizienz und Klimaschutz. Insgesamt 40 Millionen Euro wurden bereits in die Maßnahmen investiert.
„Nicht nur unsere Umwelt, sondern auch viele Heizungs-, Dachdecker- und Solarbetriebe in Sachsen profitieren von unserem Förderprogramm – das ist regionale Wertschöpfung pur“ stellte Kupfer am vergangenen Freitag heraus.
„Die Abwrackprämie für Heizkessel hat sich schon jetzt mehr als bewährt. Mit dieser Abwrackprämie schaffen wir keine neuen Schulden mit Belastungen für die Zukunft“ ist der Umweltminister stolz, da die ausschlaggebenden Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt werden.
Bereits 5.000 Förderanträge sind bewilligt worden. Mit einer Verdoppelung bis zum Jahresende 2009 rechnet man im Umweltministerium. Über die Hälfte der Mittel floß in den Heizkesseltausch. Aber auch die Bereiche Solarstrom und Sonnenwärme lagen überproportional im Focus der Interessenten.
Die Heizkosten reduzieren sich bei einem Heizkesseltausch um 10 bis 20 Prozent, das sind die positiven Auswirkungen des Förderprogramms für Hausbesitzer. Für den Arbeitsmarkt gilt: Bei Montage und Installation von solarthermischen Anlagen zur Heizungsunterstützung sind qualifizierte Handwerker gefragt.
Quelle: SMUL
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