Hospizarbeit muss verstärkt werden
4. August 2009 Meldungen
(Aue) Im Freistaat Sachsen gibt es nach Ansicht der CDU-Fraktion weiteren Bedarf für Hospiz- und Palliativdienste. „Lediglich einer von fünf Sterbenden, die hospizliche oder palliative Begleitung brauchen, bekommen diese auch“, sagte Alexander Krauß, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, bei einem Forum des Deutschen Roten Kreuzes am 4. August 2009 in Aue. Vor allem ambulante Angebote der Sterbebegleitung sollten ausgebaut werden.„Außerdem müssen die Krankenkassen zügig Verträge zur Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) abschließen, damit Schwerstkranke länger zu Hause betreut werden können“, sagte Krauß. Obwohl die meisten Menschen in der eigenen Wohnung sterben wollten, stürben sie am häufigsten im Krankenhaus. Dies müsse sich ändern. Im Altkreis Aue-Schwarzenberg arbeiteten Hospizdienste in Johanngeorgenstadt, Breitenbrunn, Aue und Bad Schlema. Die Palliativstation im Schwarzenberger Marienstift sei mit ihren 18 Betten die größte im Freistaat Sachsen, so Krauß.
Bürgerbüro Alexander Krauß MdL
Obere Schlossstraße 11
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Telefon: 0 37 74 / 86 93 94
Telefax: 0 37 74 / 86 93 96
www.alexander-krauss.com
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