MdB Michalk: Stadtumbau Ost – Kriterien zielgenauer

Berlin. Zum Antrag der Fraktionen der großen Koalition über die Fortführung des Programms „Stadtumbau Ost“, erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Michalk: „Das Programm zum ‚Stadtumbau Ost‘ ist eine Erfolgsgeschichte, die nun mit Sorgfalt weitergeschrieben werden muß“, so Michalk. Darauf geht der jetzt eingebrachte Verlängerungsantrag ein.

Die Verteilung der Gelder soll künftig flexibler gestaltet werden. Schwerpunkte in der Förderung sollen in Zukunft auch Stadtteile mit Altbauten sein. Auch sollen die Gebiete gestärkt werden, die von unterschiedlichen Generationen bewohnt und der ländliche Raum berücksichtigt werden.

Noch bis Ende des Jahres fördert das Programm „Stadtumbau Ost“ den Abriss von leerstehenden Wohnungen und die Renovierung von Innenstädten. 2,5 Milliarden Euro flossen zwischen 2002 und 2009 von Bund, Ländern und Kommunen in den Umbau ostdeutscher Städte, wie auch nach Bautzen, Weißwasser und Hoyerswerda. 350.000 Wohnungen sollen insgesamt im Rahmen von „Stadtumbau Ost“ abgerissen werden, weil sie aus demografischen Gründen nicht mehr benötigt werden. „Die Wohngebiete sind auf diesem Weg attraktiver geworden“, so Michalk.

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