CDU-Landtagsfraktion im Gespräch mit der Wirtschaft

CDU-Fraktionsvorsitzender, Steffen Flath (r.), eröffnete die Veranstaltung. (Foto: Bergau)

CDU-Fraktionsvorsitzender, Steffen Flath (r.), eröffnete die Veranstaltung. (Foto: Bergau)

Annaberg-Buchholz (CB). Gerade in schwierigen Zeiten für die Wirtschaft, ist es besonders wichtig, im Dialog mit den Unternehmern und Unternehmerinnen aus der Region zu stehen. Aus diesem Grund hatte die CDU-Landtagsfraktion am 26. Februar 2009 zu einem Wirtschaftsdialog in die Mauersberger-Aula nach Annaberg-Buchholz eingeladen. Mehr als 120 Unternehmer folgten der Einladung. Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Steffen Flath, eröffnete die Veranstaltung. Gäste im Podium waren der Sächsische Finanzminister, Prof. Dr. Georg Unland, Stefan Weber, Vorstandvorsitzender der Sächsischen Aufbaubank und Wolfgang Hanke, Geschäftsführer der Sächsischen Bürgschaftsbank. Weitere Gäste und Gesprächspartner waren der CDU-Bundestagsabgeordnete, Günter Baumann, die Landtagsangeordneten Uta Windisch, Alexander Krauß, Thomas Colditz und Matthias Rößler.

Hauptthema war die momentane Finanz- und Wirtschaftskrise. Der Sächsische Finanzminister erläuterte leicht verständlich, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Er betonte, dass die Sächsische Landesregierung alles tun werde, um den Unternehmen in dieser schwierigen Situation zu helfen. So wurden beispielsweise von der Sächsischen Aufbaubank Sonderprogramme aufgelegt.

Etwa 200 Unternehmer und Unternehmerinnen waren Gast der Veranstaltung. (Foto: Bergau)

Etwa 200 Unternehmer und Unternehmerinnen waren Gast der Veranstaltung. (Foto: Bergau)

Ein weiterer Schwerpunkt war die schnelle Umsetzung des, von der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturpaketes II. “Wir werden alles tun, damit das Geld so schnell und so unkompliziert wie möglich bei den Kommunen ankommt”, so Unland.

Viele Bürgermeister in den Städten und Gemeinden warten schon auf das Geld, damit sie die regionalen Firmen mit Aufträgen versorgen können. Momentan steht dabei noch ein Problem zur Debatte. Im Gesetzestext steht drin, dass die durchgeführten Maßnahmen zusätzlich sein müssen. Dabei ist das Wort “zusätzlich” nicht näher definiert.

“Ich werde am Montag in Berlin sein. Dort gibt es noch einmal Gespräche zwischen Bund und Land. Wir hoffen, dieses Problem so schnell wie möglich zu klären, damit die Mittelvergabe beginnen kann”, so Unland weiter.

Insgesamt war die Veranstaltung sehr informativ. Wann die Finanz- und Wirtschaftskrise überwunden sein wird, vermag niemand zu sagen. Das war auch nicht der Grund, warum die CDU-Landtagsfraktion eingeladen hatte. Vielmehr ging es darum, Unternehmer und Unternehmerinnen über die aktuellen Ereignisse zu informieren und schnelle Hilfen anzubieten.

 
Quelle: Erzgebirge-heute.de