Flath: Sachsens Schüler mit naturwissenschaftlichen Leistungen auf Weltniveau
18. November 2008 Meldungen
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag Steffen Flath unterstrich die hervorragenden Schülerleistungen. „Wenn Sachsens Wirtschaft auf den Weltmärkten erfolgreich sein will, müssen wir auch in der Bildung Weltniveau beweisen. Mit ihrem naturwissenschaftlichen Können haben es die sächsischen Schüler nun in die weltweite Spitzengruppe geschafft“, so Flath.
Besonders erfreulich sei zudem, dass Sachsen auch Vorbild beim Thema soziale Gerechtigkeit sei. „Arbeiterkinder haben im Freistaat Sachsen relativ gute Aussichten die Hochschulreife zu erlangen“, so der Politiker.
Der Fraktionsvorsitzende sieht in dem PISA-Erfolg die Bildungspolitik der vergangenen Jahre bestätigt. „Seit Anfang der 90er Jahre halten wir Kurs. Gerade diese Kontinuität ist die Stärke des zweigliedrigen Bildungssystems“, so der ehemalige Kultusminister. Bundesländer, die je nach politischer Farbenlehre die Schularten gewechselt hätten, lägen jetzt abgeschlagen auf hinteren Plätzen oder quälten sich in einem mühsamen Aufholprozess. Deshalb warnte Flath davor, das sächsische Schulsystem umzukrempeln. „Wer jetzt noch die Einheitsschule propagiere, gefährdet den Erfolg. Man spielt doch nicht bei voller Fahrt an der Handbremse und reißt das Lenkrad rum“, so Steffen Flath.
Dresden, den 18. November 2008
Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
» Stichworte: Bildung, Bildungspolitik, PISA, Sachsen, Schule, Schüler, Weltniveau
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